Hebräer 1,1-8: "Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er zum Erben von allem eingesetzt, durch welchen er auch die Weltzeiten gemacht hat; welcher, da er die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens ist und alle Dinge trägt mit dem Wort seiner Kraft, und nachdem er die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst vollbracht, sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt hat und um so viel mächtiger geworden ist als die Engel, als der Name, den er ererbt hat, ihn vor ihnen auszeichnet. Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: «Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt»? Und wiederum: «Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein»? Und wie er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: «Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten!» Von den Engeln zwar heißt es: «Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen»; aber von dem Sohn: «Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein gerades Zepter;"
Der Sohn höher als die Engel
Denn zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt, Psalm 2,7: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt?" Und wiederum in 2. Samuel 7,14: "Ich werde sein Vater sein und er wird mein Sohn sein? Von den Engeln spricht er zwar Psalm 104,4: "Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen", aber von dem Sohn Psalm 45,6: "Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der
Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches."
In Hebräer Vers 4 heißt es, dass Jesus besser ist, als die Engel und in diesen Versen werden mehrere Gründe genannt, warum Jesus besser ist.
Erstens: Gott spricht zu uns durch Seinen SohnIn Hebräer Vers 2 entdecken wir, dass Gott durch Seinen Sohn zu uns spricht.
Zweitens: Jesus ist der Erbe aller Dinge
Ebenfalls in Vers 2 heißt es, dass Jesus der Erbe aller Dinge ist. Kein Engel. Jesus ist der Erbe aller Dinge.
Drittens: Gott hat alles durch Jesus erschaffen
Auch das finden wir in Vers 2, dass Gott alle Dinge durch Jesus erschaffen hat. Alles, das erschaffen wurde, das wurde durch Ihn erschaffen. Deshalb ist Er besser als die Engel. Es ist nicht durch einen Engel geschehen, es ist durch Jesus geschehen.
Viertens: Jesus ist das genaue Ebenbild Gottes
In Hebräer Vers 3 steht, dass Er das genaue Ebenbild Gottes ist. Kein Engel ist das genaue Ebenbild Gottes, sondern Jesus. Wenn du wissen willst, wie Gott der Vater ist, dann schau dir Jesus an. Jesus hat einem Seiner Jünger gesagt: "Wenn ihr mich gesehen habt, dann habt ihr den Vater gesehen."
Wenn du Jesu Einstellung zu kleinen Kindern wissen willst, dann schauen dir mal an, wie Er mit Kindern in der Bibel umgeht. Wenn du wissen willst, was Gott, dem Vater im Blick auf Kranke und Leidende am Herzen liegt, dann schau dir an, wie Jesus mit den Kranken und Leidenden umgegangen ist. Wenn du Gottes Einstellung zu religiöser Heuchelei sehen willst, dann schauen dirJesus an, wie Er mit den Heuchlern Seiner Zeit umgegangen ist. Wenn man Jesus sieht, dann sieht man den Vater. Er ist das genaue Ebenbild des Vaters. Deshalb ist Er besser als die Engel.
Fünftens: Jesus erhält alles durch die Kraft Seines Wortes
In Vers 3 heißt es ebenfalls: "Er ... trägt alles mit Seinem mächtigen Wort". Wissenschaftlern ist es gelungen, in ein Atom hinein zu schauen und die Elektronen, die Protonen, die Neuronen zu sehen und anscheinend sind sie inzwischen sogar noch tiefer vorgedrungen und sagen: "All das wirkt und die Elektronen bewegen sich auf eine bestimmte Weise, aber es gibt eine unsichtbare Macht, die all die Moleküle, all die Teile eines Atoms zusammen hält. Wir wissen nicht, was das ist, aber es gibt eine unsichtbare Kraft, die das Universum und alle Atome zusammen hält und verhindert, dass sie gewissermaßen auseinander fallen." Ich weiß, was es ist! Es ist das Wort Seiner Macht! Er hält ganz wörtlich alles zusammen. Die Schrift sagt. "Er trägt alles mit Seinem mächtigen Wort." Das gleiche Wort, das gesprochen wurde und alles ins Sein gerufen hat trägt auch heute noch alles. Das ist die unsichtbare Macht, die verhindert, dass die Atome auseinander fallen. Kennst du diese kleinen Sportgeräte, mit denen man die Handmuskulatur trainieren kann? Es gab Jungs, die damit trainiert haben und einen Cent hineingeklemmt haben um zu testen, wer das am längsten halten könnte. Eine kurze Zeit aushalten konnte man das wohl, aber meist wird die Hand dann schon nach sehr kurzer Zeit ziemlich zittrig. Sie können es nicht halten. Und wenn man auch nur ein kleines bisschen nachgibt, dann fällt der Cent heraus. Weißt du, bei Gott fällt der Cent niemals heraus. Gott wird nicht zittrig, wenn Er das Universum hält. Und das erklärt, dass durch den Sohn, durch Sein gesprochenes Wort alles gehalten wird. Jesus ist besser als die Engel.
Sechstens: Jesus hat uns von unseren Sünden befreit.
In Vers 3 heißt es weiter: "und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden". Kein Engel hat dich von den Sünden befreit, mein Freund. Der Herr Jesus Christus hat das getan.
Siebtens: Jesus ist der Sohn Gottes.
In Hebräer Vers 7 heißt es, dass Engel Diener sind, aber in Vers 5 steht, dass Jesus der Sohn ist. Deshalb ist Er etwas Besseres. Söhne sind besser als Diener.
In Psalm 45,6 sagt Gott vom Sohn: "Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit" Nun, dass muss man verstehen. Der Vater wendet sich an den Sohn und sagt: "Gott, dein Thron..." Gott, der Vater, nannte Jesus, den Sohn, Gott. Es gibt Gott, den Vater, Gott, den Sohn und Gott, den Heiligen Geist. Es besteht eine völlige Gleichheit mit Gott. Jesus ist Gottheit. Er ist eins mit dem Vater, so sehr, dass der Vater Ihn, den Sohn, Gott nennt.
"Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches."
Achtens: Die Engel beten Jesus an
Jesus ist besser als die Engel. Schließlich sehen wir, was in Hebräer Vers 6 steht. Hier heißt es:
"Und wenn er den Erstgeborenen wieder einführt in die Welt, spricht er: Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten.". Engel beten Jesus an und nicht umgekehrt! Er ist besser. In der Offenbarung 19,10 hat der Engel Johannes vieles gezeigt und ihm viele Dinge erklärt. Da fällt Johannes dem Engel zu Füßen, um ihn anzubeten. Der Engel sagt: "Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an!"
Es gibt immer Menschen, die Gottes göttliche Ordnung durchunterbrechen und umgehen wollen und sie sagen: "Gut, aber ich hatte eine Offenbarung." Oder "Ich hatte dieses Gesicht und Gott hat mir etwas gezeigt. Ich hatte eine Vision und ich weiß, dass ihr das predigt und so sagt, aber ich hatte eine Vision."
Wisst, ihr, der Apostel Paulus hat sich damals um genau die gleichen Dinge gekümmert. Es war damals tatsächlich sogar eine anerkannte Lehre, dass Gottes Offenbarung für die Menschen durch Engel erfolgen würde und dass Gott den Menschen ausschließlich durch Engel begegnen würde. Es gab eine weitere anerkannte Lehre, die besagte, dass jeder Kontakt, den Menschen mit Gott hätten, nur durch eine Hierarchie von Engeln erfolgen würde, um sich auf diese Weise Gott zu nähern. Freunde, kein Engel ist Mittler zwischen Gott und mir. Es gibt einen Mittler zwischen Gott und den Menschen: den Menschen Christus Jesus.
Hören wir, was Paulus über dieses ganze Thema schreibt, als Menschen sich mit den Engeln befassten und sogar einen Anbetungskult betrieben. Ich folge hier der Philipsübersetzung des Kolosserbriefes 2,18-19: "Er sagt: Lasst auch keinen Menschen euch um die Freude in Christus betrügen, indem man euch überredet, dass ihr euch demütigt und niederfallt um die Engel anzubeten. Ein solcher Mensch ist von seiner ungeistlichen Vorstellung aufgeblasen und drängt sich in Dinge, von denen er nichts versteht, und in seiner Schlauheit vergisst er das Haupt. Allein durch das Haupt wird der Körper durch natürliche Bahnen ernährt und aufgebaut und wächst nach Gottes
Gesetz des Wachstums."
Er sagt damit: "Menschen, wenn ihr euch so sehr auf die Engel fixiert, dann vergesst ihr das Haupt, dann seid ihr nicht mehr auf der richtigen Spur! Egal, ob es eine Fixierung auf die Engel oder auf irgend etwas anderes ist, das euch weg bringt vom Haupt, Jesus Christus. Freunde, dann sage ich dir: Du hast ein Problem. Der Körper wächst, der Körper wird ernährt und wir bekommen unser Leben durch das Haupt, wir bekommen unsere Weisung und Richtung vom Haupt. Es gibt heute einige ziemlich bekannte Persönlichkeiten und ich habe in den letzten Monaten einiges gelesen, wie diese Menschen darüber sprechen, dass sie ihren persönlichen Engel haben und mit diesem Kontakt aufnehmen müssen. Nun, ich glaube an Engel. Die Bibel spricht über Engel. Wenn Gott das will, dass ein Engel in mein Leben eingreift, dann ist das wunderbar, aber ich brauche keinen Kontakt zu meinem Engel aufnehmen, weil ich in ständiger Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes bin, der über allen Engeln steht. Er ist es, der das Universum erschaffen hat. Er ist der Weinstock, ich bin der Rebzweig. Ich stehe mit ihm in Gemeinschaft. Warum sollte ich zu einem Engel Kontakt aufnehmen, wen ich den Sohn Gottes kontaktieren kann, vor dem sich die Engel niederwerfen um Ihn anzubeten? Jesus ist besser als die Engel. Verstehe mich nicht falsch. Ich glaube an sie, die Bibel lehrt über sie, aber sie lehrt nicht, dass wir versuchen sollen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Sie sind Diener für jene, die die Erben der
Errettung sind. Sie sind Diener des Herren Jesus Christus. Er ist mein Herr und mein Erlöser. Gott sei Dank, dass ich jederzeit zu Ihm kommen kann. Er ist besser.
ZWEITENS: JESUS IST EIN BESSERER BUND
Sehen wir uns auch Hebräer 8,6 an: "Nun aber hat er ein höheres Amt empfangen, wie er ja auch der Mittler eines besseren Bundes ist, der auf bessere Verheißungen gegründet ist."
Wir haben einen besseren Bund. Wir haben bessere Verheißungen. Die Bibel stellt fest, dass Jesus der Bürge und der Mittler eines besseren Bundes ist. Der Bürge: Er ist es, der etwas sicher macht, er ist eine Garantie. Er hat sich selbst dafür verpfändet, dass es gut ist. Was mich betrifft, so nimmt mir das jeden Zweifel und jeden Grund, die Nerven zu verlieren. Jesus selbst ist das Unterpfand, die Garantie dafür, dass dieser Bund, den wir den Neuen Bund nennen, in meinem Leben gut und erfüllt sein wird.
Er ist nicht nur der Garant, Er ist auch der Mittler. Er ist es, der dazwischen steht. Er ist der Fürbitter. Wir haben einen besseren Bund, der auf besseren Verheißungen beruht.
Nehmen wir einmal an, dass dein Arbeitgeber zu dir kommt und sagt: "Wir haben diesen Vertrag, diesen Bund mit dir. Wir haben diesen Vertrag. Wir werden dir einen besseren geben. Der alte Vertrag war gut, aber wir geben dir einen besseren. Wir machen einen neuen Vertrag.
Du antwortest: "Na gut, erzählen mir mehr."
"Also erstens werden wir deine Stundenzahl erhöhen. Zweitens werden wir dein Gehalt kürzen. Und dann, weißt du, diese Kranken- und Zahnarztversicherung, an die du dich inzwischen gewöhnt hast, naja, die werden wir streichen. Und du weißt schon, dass wir dir immer die vollen Fahrtkosten erstattet hatten? Das streichen wir auch. Du hast eine kürzere Mittagspause und keinen Weihnachtsbonus mehr."
Ist das besser? Das ist keine Fangfrage. Ist das besser? Nein! Das ist nicht besser. Ich werde die Menschen nie verstehen, die sagen können: "Ach ja, wir wissen schon, dass Gott im Alten Testament bei Menschen in das Leben eingegriffen hat. Gott war im Alten Testament ein Gott der Wunder. Gott hat damals im Alten Testament geheilt, aber das macht er heute nicht mehr. Das ist vorbei." Nun, mein Freund, das ist nicht besser. Wenn Er im Alten Testament geheilt hat, und das im Neuen nicht mehr tut, dann ist das für einen kranken Menschen keine Verbesserung. Wenn es ein besserer Bund auf der Basis besserer Verheißungen sein soll, dann erwarte ich doch zumindest das gleiche, wenn nicht noch etwas besseres zu finden.... und mit besser meine ich auch wirklich besser ... im neuen Bund.
Sieben Gründe, warum der neue Bund besser ist als der alte Bund:
Erstens: Gott verspricht, dass Er Sein Volk von innen führen wird.
Unter dem alten Bund hat Gott sein Volk von außen geführt, aber unter dem Neuen Bund verspricht Er, es von innen heraus zu führen.
Hebräer 8,8-11: "Weil er Fehler an ihnen findet, sagt Er: "(Jeremia 31,31-34): Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tage, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen. Denn sie sind nicht geblieben in meinem Bund; darum habe ich auch nicht mehr auf sie geachtet, spricht der Herr. Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz geben in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Und es wird keiner seinen Mitbürger lehren oder seinen Bruder und sagen: Erkenne den Herrn! Denn sie werden mich alle kennen von dem Kleinsten an bis zu dem Größten."
Gott sagt: "Es wird nicht mehr wie im alten Bund sein, als ich sie bei der Hand nehmen musste..." Damals führte Er sie im Wesentlichen von außen. Wenn du deine Bibel kennst, dann weißt du, als Gott sie aus Ägypten heraus führte, da führe Er sie bei Nacht mit einer Feuersäule und am Tag mit einer Rauchsäule. Sie wussten nicht intuitiv, wohin Gott sie führen wollte oder was Gott mit ihnen vor hatte. Tagsüber war da also diese riesige Rauchsäule. Wenn diese Säule anhielt, dann sagten sie: "Gut, jetzt ist es Zeit zu lagern. Wenn die Säule sich wieder weiter bewegte, dann sagten sie: "Ok., jetzt müssen wir das Lager wieder abbrechen. Wir gehen. Wir müssen der Rauchwolke folgen." Das gleiche galt des Nachts für die Feuersäule. Gott führte sie völlig von außen. Aber unter dem Neuen Bund führt Gott Sein Volk von innen, weil Er jetzt in dir wohnt.
Ich persönlich glaube, das ist auch der Grund, warum Gott am Pfingsttag ausgerechnet Feuerzungen benutzt hat, um die Ankunft des Heiligen Geistes anzuzeigen, die auf jedem einzelnen Menschen ruhten. Gott sagte damit aus, dass Er der selbe Gott unter dem Alten Bund war, der Sein Volk des Nachts mit einer Feuersäule geleitet hat und dass Er nun gekommen war um in jedem einzelnen Menschen persönlich zu wohnen und dass wir nun nicht länger nach äußerlichen Zeichen zu suchen brauchten. Er wird euch von innen heraus leiten. Viele Christen haben das nie verstanden. Sie beten noch immer: "Gott, gib mir ein Zeichen." "Gib mir etwas Äußerliches, damit ich weiß, was ich tun soll." Sie haben das nicht verstanden. Oder sie legen ein Vlies aus. Wenn du nicht verstehst, was damit gemeint ist, dieser ganze Ausdruck, "ein Vlies auslegen" kommt aus der Bibel. Gott hat einen Engel geschickt um mit Gideon zu sprechen. Gideon war in einem heidnischen Haus unter dem Alten Bund erzogen worden, als Israel völlig abgefallen war und sich ganz von Gott entfernt hatte. Sie beteten Götzen an. Gott sprach zu Gideon und sagte: "Siehe, ich wil dich als Führer für Mein Volk."
Gideon sagte: "Wie soll ich das wissen?" Er sagte: "Ich sage dir was, Gott. Ich werde ein Vlies auslegen. Lass am Morgen das Vlies vom Tau nass sein, die Erde drum herum aber soll trocken sein. Wenn das passiert, dann weiß ich, dass das übernatürlich ist. Ich werde dann wissen, dass Du es bist, der das von mir will."
Gideon hat also das Vlies ausgelegt. Am Morgen war das Flies nass vom Tau, aber der Boden drum herum war völlig trocken. Aber Gideon sagte: "Ich bin noch nicht sicher. Ich sage dir was, Gott, Ich werde es noch einmal auslegen und am nächsten Morgen soll das Vlies trocken und der Boden ganz nass sein." Ganz klar, der Boden war nass und das Vlies war trocken. Deshalb sagte Gideon schließlich: "Ok., das ist Gott."
Mancher sagt sich: "Ja, das ist es, was ich tun werde, ich werde ein Vlies auslegen und Gott, wenn Du willst, dass ich das tue, dann lass es geschehen." Freunde, das ist der Alte Bund und es ging um einen Mann, der in einem heidnischen Haus aufgewachsen war und der absolut nichts von Gott wusste. Aber wir leben unter dem Neuen Bund. Gott führt uns von innen heraus! Der Heilige Geist wohnt in uns. Du bist ein Tempel des lebendigen Gottes! Wenn du ein Vlies auslegst, dann irrst du dich. Du solltest noch nicht einmal beten: "Gott, wenn Du es bist, dann öffne die Türe." Wir wissen, dass Gott Türen öffnet, die kein Mensch mehr schließen kann. Wir wissen das. Aber nur weil eine Türe offen ist, heißt das noch lange nicht, dass du hindurch gehen sollst. Und nur, weil eine Türe geschlossen ist, heißt das auch noch nicht, dass Gott nicht will, dass du da durch gehst. Das musst du in deinem Innersten herausfinden.
Ich erinnere mich, dass ich vor vielen Jahren versucht habe, von einer christlichen Frau eine Wohnung zu mieten. Sie sagte: "Gut, Bayless, komme morgen noch mal wieder und dann kann ich es dir sagen." Ich wusste einfach nicht, warum sie mir nicht gleich antworten konnte. Ich hatte das Geld, es war alles perfekt, sie hatte keine anderen Interessenten. Ich kam also am nächsten Tag noch einmal und sie sagte: "Tut mir leid, ich kann nicht an dich vermieten." Später fand ich heraus, dass sie ein Vlies ausgelegt und gesagt hatte: "Gott, wenn ich an Bayless vermieten soll, dann lass das Telefon vor zwei Uhr drei mal läuten." Das Telefon hat nicht geläutet und so wusste sie, dass es nicht Gottes Wille war, mir die Wohnung zu vermieten. Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich sie selbst angerufen! Freunde, wir haben einen neuen Bund, der besser ist. Gott führt Sein Volk von Innen heraus.
Zweitens: Es gibt kein Gedenken an Sünden
Der zweite Grund, warum der Neue Bund besser ist, als der Alte Bund: unter dem Alten Bund wurde jährlich der Sünden gedacht, aber unter dem Neuen Bund gibt es ein derartiges Gedächtnis nicht mehr.
Lesen wir gemeinsam Hebräer 10,1-3: "Denn das Gesetz hat nur einen Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Deshalb kann es die, die opfern, nicht für immer vollkommen machen, da man alle Jahre die gleichen Opfer bringen muss. Hätte nicht sonst das Opfern aufgehört, wenn die, die den Gottesdienst ausrichten, ein für alle Mal rein geworden wären und sich kein Gewissen mehr gemacht hätten über ihre Sünden? Vielmehr geschieht dadurch alle Jahre nur eine Erinnerung an die Sünden."
Lesen wir etwas weiter unten weiter in Vers 15: "Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist. Denn nachdem der Herr gesagt hat (Jeremia 31,33-34): Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht er: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben, und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken."
Unter dem Alten Bund gedachte Gott jedes Jahr der Sünden und der Priester musste in das innere
Heiligtum gehen, ins Allerheiligste und das Blut eines Tieres opfern um die Sünden des Volkes zu bedecken und diese waren dann für ein Jahr bedeckt. Aber jedes Jahr wurde der Sünden gedacht. Unter dem Neuen Bund gedenkt Gott der Sünden nicht.
Ich bin froh darüber. Als ich Christus angenommen habe, wurde meine Vergangenheit gelöscht, was Gottes Kontoführung betrifft. Mensch, bin ich froh! Ich hatte eine ziemlich kontroverse Vergangenheit bis ich zu Christus kam. Wenn Sie meinen Namen in Gottes Computer im Himmel eingeben ... Bayless .... Vergangenheit ... Eingabe bestätigen ... ausdrucken. Gottes großer Drucker druckt Seiten um Seiten und all diese Seiten sind leer, jede einzelne von ihnen. Es steht nichts darauf. Warum? An meine Sünden und meine gesetzlosen Taten erinnert Er sich nicht mehr. Wenn Gott sich selbst dazu bringen kann, dann ist das wunderbar. Er ist Gott und Er erinnert sich nicht daran. Immer wenn ich mich mit Ihm über meine Vergangenheit unterhalten will, bevor ich errettet wurde, dann sagt er: "Entschuldigung, aber was mich betrifft, gibt es das nicht." Das ist eine gute Nachricht!
Vielleicht hat der eine oder andere von euch falsche finanzielle Entscheidungen getroffen und bei einigen von euch holt dich die Vergangenheit ein und bedroht dich... diese kleine Sache, die sich Kreditauskunft nennt, beeinträchtigt deine Gegenwart. Bei Gott gibt es so etwas nicht. Wenn du Gott wirklich als Erlöser annimmst, dann sind deine Sünden ausgelöscht, was Gottes Buchführung betrifft. Er hat keine Erinnerung daran. Corrie Ten Boom sagte: "Gott wirft sie in das Meer des Vergessens und dann stellt er ein Schild auf mit der Aufschrift: "FISCHEN VERBOTEN!".
Drittens: Sünden sind weggenommen
Unter dem Alten Bund wurden die Sünden nur bedeckt; unter dem neuen Bund werden die Sünden weggenommen und auch das ist ein Grund, weshalb der neue Bund besser ist. Tatsächlich verändert sich dadurch sogar das Wesen der Menschen, die unter dem neuen Bund glauben. Deine Sünden sind weggenommen und dein Wesen ist verändert. Unter dem alten Bund waren die Sünden nur bedeckt.
Hebräer 10,11: "Und jeder Priester steht Tag für Tag da und versieht seinen Dienst und bringt oftmals die gleichen Opfer dar, die doch niemals die Sünden wegnehmen können."
Niemals! Sehen wir uns Hebräer 9,25-26 an: "auch nicht, um sich oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alle Jahre mit fremdem Blut in das Heiligtum geht; sonst hätte er oft leiden müssen vom Anfang der Welt an. Nun aber, am Ende der Welt, ist er ein für alle Mal erschienen, durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben."
Jesus hat unsere Sünden beseitigt, nicht nur bedeckt. Johannes der Täufer hat sogar gesagt: "Siehe, das Lamm Gottes! Er nimmt hinweg die Sünden der Welt." Er bedeckt sie nicht nur. Er nimmt sie weg. Freunde, ich sage dir, ich bin nicht nur ein gut zugedeckter alter Sünder. Ich bin in Christus zu einem neuen Wesen geworden."
Weißt du, wir haben in unserem Schlafzimmer diesen alten, wackeligen Stuhl. Er sieht noch ganz ordentlich aus, ist aber furchtbar. Ich habe das Ding schon so oft repariert. Ich meine, ich habe alles, Klebstoff, neue Schrauben und dort kleine Holzstückchen hinein gesteckt, wo die alten Schrauben abgenutzt waren, damit ich neue hinein schrauben konnte. Trotzdem wird es immer wieder locker. Und manchmal bin ich mir wirklich nicht sicher, ob ich ihn mit meinem ganzen Gewicht belasten soll. Ich muss es ausprobieren. Ständig habe ich etwas an diesem Stuhl zu richten, ständig muss ich ihn wieder reparieren. So geht Gott nicht mit uns um, wenn wir zu Christus finden. Es ist nicht so, dass er eine Menge Klebeband um uns wickelt und ein paar Holzstückchen hineinsteckt und uns damit notdürftig flickt, so dass wir ständig wieder kaputt gehen. Du bist nicht nur ein geflickter alter Sünder. Gott hat den Stuhl durch etwas völlig Neues ersetzt. Das eigentliches Wesen hat sich im Inneren verändert. Man muss weit ins Innere hineinreichen und tatsächlich das Wesen verändern. Gott tut das. Im wörtlichen Sinn nimmt er die Sünden hinweg und macht eine neue Schöpfung in Christus Jesus, wenn du die
Erlösung annimmst. Das ist unglaublich! Ich sage dir, es ist besser, als das alte. Meine Sünden sind nicht nur bedeckt, sie sind verschwunden und ich bin ein neuer Mensch geworden.Viertens: Es gibt eine Reinigung für ein schuldiges Gewissen
Der vierte Grund, warum der neue Bund besser ist, als der Alte: Unter dem alten Bund konnte für ein schuldiges Gewissen nichts getan werden. Der Alte Bund konnte nichts gegen ein schuldiges Gewissen unternehmen. Aber im neuen Bund gibt es eine Reinigung für das schuldige Gewissen.
Sehen wir uns Hebräer 9,9 an: "der ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit: Es werden da Gaben und Opfer dar gebracht, die nicht im Gewissen vollkommen machen können den, der den Gottesdienst ausrichtet."
und hier ist die Rede vom alten Bund. Aber gehen wir weiter zu Vers 14: "um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dar gebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!"
Nun, Freunde, an diesem Punkt der Unterhaltung wird nicht nur die Sünde weggenommen, auch die Last der Schuld wird weg gehoben. Das Gewissen ist damit ebenfalls rein.
Der Apostel Paulus machte eine interessante Aussage, als er an eine Gruppe Menschen schrieb. Er sagte: "Empfangt uns, wir haben keinem Menschen übel getan." Einen Moment! Bist du nicht der gleiche Kerl, der Saulus von Tarsus genannt wurde? Du hast Christen ins Gefängnis werfen lassen. Du hast Mamas und Papas von ihren weinenden Kindern weg gezerrt und ins Gefängnis geworfen. Hast du nicht auch einige von ihnen hinrichten lassen? Warst du nicht derjenige, der sich angeboten hat, die Kleidung derer zu halten, die Stephanus steinigten und töteten? Warst das nicht du? Wie kannst du dann sagen: "Empfangt uns. Wir haben keinem Menschen übel getan." Es klingt so, als ob hier jemand mit einem reinen Gewissen sprechen würde. Es klingt für mich nach einem Menschen, der sich bewusst ist, dass er eine neues Wesen in Christus geworden ist.
Ich erinnere mich daran, wie ich versucht habe, einem Mädchen vom
Evangelium zu erzählen. Ich kannte sie nicht sehr gut, aber ich war mit einer ihrer Freundinnen sehr gut bekannt. Ich sprach mit ihr über Jesus und sie unterbrach mich mitten im Satz und sagte: "Du wagst es? Wie kannst du es wagen, mir etwas über Gott zu erzählen, nach dem, was du So-und-so angetan hast?" Dann erwähnte sie ihre Freundin. Ehrlich, ich hatte ihre Freundin wirklich ziemlich schäbig behandelt. Ich sagte: "Was du da sagst, das stimmt. Das habe ich wirklich getan. Und wenn es irgend etwas gäbe, das ich tun könnte, um das wieder gut zu machen, dann würde ich das tun. Aber du und ich wissen, dass es nichts gibt, was ich tun könnte. Alles, was ich dir sagen kann ist, dass der Bayless, der das getan hat, nicht mehr in diesem Körper lebt. Das hier ist ein ausgewechselter Mann. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll, aber Jesus hat mein Leben verändert." Sie schnaubte nur irgendwie und ging weg und war nicht mehr sehr geneigt, von mir etwas hören zu wollen. Aber ich fühlte mich wie der Apostel Paulus, als er sagte: "Nehmt uns auf. Wir haben keinem Menschen etwas getan."Selbst wenn du als Gläubiger sündigst, Gott sei Dank für diesen Vers im Ersten Johannesbrief 1,9: "Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und
Gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit."Wenn du dich noch immer mit einem schuldigen Gewissen herumschlägst und Gefühle der Verdammnis hast, nachdem du deine Sünden Gott bekannt und aus ganzem Herzen bereut hast, dann ist es sicherlich eines von diesen drei Dingen.
Erstens: Der Teufel klagt dich an. Er wird der Ankläger der Brüder genannt. Er bringt es fertig und taucht vor deinem Küchenfenster mit riesigen Plakaten auf, auf denen steht: "Erinnerst du dich noch, wie du das getan hast? Ja, ja, so bist du! Schau dir dieses Bild genau an. Das hast du getan. Du und ich, wir beide wissen das genau. Das bist du! Schuldig! Schuldig! Schuldig!" Nun, er hat nicht mehr als ein Bild. Du musst dich daran erinnern, dass deine Sünde weggenommen worden sind, als dusie bekannt hast. Er ist der Ankläger der Brüder. Höre nicht auf den Teufel.
Zweitens hast du dir selbst vielleicht noch nicht vergeben. Gott hat dir vergeben, aber du hast dir selbst noch nicht vergeben. Du musst dir selbst vergeben. Manche Menschen straucheln an dieser Stelle wirklich.
Drittens, wenn dich das Gewissen noch immer plagt, nachdem du deine Sünde Gott bekannt hast, dann kann das vielleicht einfach bedeuten, dass Wiedergutmachung geleistet werden muss. Weißt du, die Bibel lehrt Wiedergutmachung. Das ist etwas, das du zwischen dir und Gott ausmachen musst. Manchmal, wenn du jemanden durch Sünde oder selbstsüchtiges Handeln verletzt hast, dann wird dich dein Gewissen so lange plagen, auch dann noch, wenn du vor Gott bereut hast, bis du die Dinge mit diesem Menschen wieder gut machst und richtig stellst.
Ich erinnere mich, wie ich eines Tages mit einem Mann die Straße hinunter fuhr. Er war in einem Treffen zum Glauben gekommen, bei dem ich gepredigt hatte. Als wir an einem Müllplatz vorbei kamen, da sagte er: "Bayless, siehst du den Müllplatz da drüben?"
Ich sagte: "Ja."
Er sagte: "Der Motor dieses Wagens kommt von diesem Müllplatz."
Ich sagte: "Aha, das ist cool."
Er sagte: "Ich habe mich da eines Nachts mit ein paar Kerlen hinein geschlichen und haben ihn gestohlen."
Er war jetzt ein ganz junger Christ und ich denke mir: "Bitte fahr rechts ran und lass mich raus."
Das funktioniert so: Es ist schön, wenn du errettet bist, es ist wunderbar, dass deine Sünden vergeben wurden, aber jetzt ist es an der Zeit, zu diesem Müllplatz zu gehen und zu sagen: "Sehen Sie, ich habe diesen Motor gestohlen. Ich will ihn jetzt bezahlen." Oder bau den Motor aus und gib ihn zurück und leg noch ein bisschen Geld für die Abnutzung oben drauf. Manchmal muss Wiedergutmachung geleistet werden. Es ist nicht immer möglich und wir verstehen das. Manchmal kann wirklich nichts anderes getan werden, als deine Sünden vor Gott zu bekennen, sich selbst zu vergeben und es dabei zu belassen. Aber es gibt bestimmte Fälle ... und noch einmal, das ist etwas, das du mit Gott ausmachen musst... weil jemand verletzt worden ist, wenn es etwas gibt, damit du es gut machen kannst, dann wird dich dein Gewissen quälen, bis du das bis zum Ende verfolgst und wieder gut machst. Aber weißt du was? Unter dem Neuen Bund gibt es eine Reinigung des Gewissens und das gibt bei Nacht ein wunderbar weiches Ruhekissen.
Fünftens: Jeder Gläubige hat ständig Zugang zur Gegenwart Gottes
Der fünfte Grund, weshalb der neue Bund besser ist als der alte Bund: Unter dem Alten Bund hatte der Hohepriester einmal im Jahr Zugang zur Gegenwart Gottes ... nur der Hohepriester und nur einmal im Jahr. Unter dem Neuen Bund hat jeder Gläubige unmittelbaren und ständigen Zugang ur Gegenwart Gottes. Jeder Gläubige!
In Hebräer 9,7 heißt es: "In den andern Teil ..." (hier geht es um das Allerheiligste, den Tabernakel) "In den andern Teil aber ging nur "einmal" im Jahr allein der Hohepriester, und das nicht ohne Blut, das er opferte für die unwissentlich begangenen Sünden, die eigenen und die des Volkes."
In diesem andern Teil, hinter dem Vorhang, im Allerheiligsten, dort weilte die Gegenwart Gottes im alten Bund. Der Hohepriester war der einzige, der in die Gegenwart Gottes gehen konnte und er konnte das auch nur einmal im Jahr tun, um Opfer darzubringen, um das Blut des Tieres zu opfern, das die Sünden des Volkes bedecken sollte.
Sehen wir uns Hebräer 10,17-19 an: "und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken. Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde. Weil wir denn nun, liebe Brüder, durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum"
Freunde, jeder von euch hat Zugang zur Gegenwart Gottes. Im vierten Kapitel des Hebräerbriefs heißt es es in Vers 16: "Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben".
Du musst nicht durch einen Priester, nicht durch ein Pastor Bayless zu ihm kommen. Freund, du hast unmittelbaren und ständigen Zugang. Es ist sogar so, dass Gott dich nicht nur willkommen heißt, er sehnt sich danach, dass du in Seiner Gegenwart bist. Das hatten wir nicht unter dem alten Bund, aber das gibt es unter dem Neuen.
Weißt du, meine Kinder stürmen ständig in mein Büro. Selbst wenn ich da drin gerade eine Besprechung habe. Die Tür geht einfach auf: "Hi Dad, hast du was in deinem Kühlschrank?" Ich habe so einen kleinen Kühlschrank in meinem Büro und sie plündern ihn ständig. Ich meine, sie kommen einfach rein, als ob sie da ganz selbstverständlich hingehören würden. Ich bin ihr Vater, und Ihr himmlischer Vater ist genau so. Er schickt Sie nicht weg und sagt: "Weißt du was? Du musst durch einen Engel zu mir kommen. Es tut mir leid, aber du kannst nicht persönlich mit Mir sprechen. Sprich zu Meinen Leuten. Sprich mit diesem Pastor da drüben. Wenn du zu Mir kommen willst, dann müssen sie für dich beten. Ich werde deine Gebete nicht beantworten. Du musst dafür zu jemandem gehen, der spiritueller ist als du." Das würde Gott niemals zu dir sagen! du hast ständigen und unmittelbaren Zugang zu Seiner Gegenwart unter dem neuen Bund. Ich würde sagen, das ist etwas Besseres.
Sechstens: Der neue Bund basiert auf dem Blut von Jesus Christus
Kommen wir zum sechsten Grund: Der alte Bund basierte auf dem Blut von Schlachtopfern, der neue Bund dagegen beruht auf dem Blut von Jesus Christus und auf Seinem Opfer.
Hebräer 9,18-23: "Daher wurde auch der erste Bund nicht ohne Blut gestiftet. Denn als Mose alle Gebote gemäß dem Gesetz allem Volk gesagt hatte, nahm er das Blut von Kälbern und Böcken mit Wasser und Scharlachwolle und Ysop und besprengte das Buch und alles Volk und sprach (2.Mose 24,8): Das ist das Blut des Bundes, den Gott euch geboten hat. Und die Stiftshütte und alle Geräte für den Gottesdienst besprengte er desgleichen mit Blut. Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung. So also mussten die Abbilder der himmlischen Dinge gereinigt werden; die himmlischen Dinge selbst aber müssen bessere Opfer haben als jene."
Jesus war etwas Besseres als die Engel, wir haben einen besseren Bund, wir haben bessere Verheißungen und nun haben wir ein besseres Opfer.
Vers 24: "Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht und nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen"
Freund, unter dem alten Bund war es das Blut von Kälbern und Böcken und das Blut des Lammes, das vergossen wurde, das im innersten den Allerheiligsten, des irdischen Tabernakels verspengt wurde. In der Bibel heißt es aber, dass das nur ein Abbild der himmlischen Wirklichkeit war und die himmlischen Wirklichkeit musste mit einem besseren Opfer gereinigt werden. Jesus ging in das himmlische Allerheiligste durch sein eigenes Blut. Stell dir vor, wie Jesus zu seinem Vater hineingeht und sagt: "Vater, es ist vollbracht. Ich habe mein Blut vergossen. Ein Sündopfer für ewig! Keine Tieropfer mehr, keine Hohenpriester, keine jährlichen Gedenkfeiern für die Sünden, kein Bedecken der Sünden mehr! Sie werden jetzt und für immer weggenommen. Und wenn Du Mich und das Opfer Meines Blutes annimmst, dann nimmst du jeden in mir an, die Besten und die Schlimmsten unter ihnen, weil ich als Stellvertreter für die Menschheit hier her komme."
Und der Vater sagt: "Ich nehme sie und Dich an und ich erkläre, dass durch Dein Blut die Frage nach der Vergeltung der Sünden für alle Ewigkeit erledigt ist. Sitze zu Meiner Rechten und sei der Garant für einen besseren Bund."
Oh, danke Jesus! Ich sage euch: Es ist etwas Besseres. Deshalb sagt die Schrift, dass wir in dem Geliebten angenommen wurden. Wenn Gott das Opferblut im Himmel angenommen hat, Freund, dann hat er alle von uns angenommen, weil Jesus als Stellvertreter für uns gegangen ist. Liebst du das nicht auch?
Siebtens: Der neue Bund gilt für die ganze Welt
Gut, der siebte Grund, weshalb der neue Bund besser ist als der alte Bund: Der alte Bund galt nur für die Juden. Der neue Bund gilt für die ganze Welt.
Hebräer 7,25: "Daher kann er auch für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie."
Oder, wie ein alter Prediger immer sagte: "Er errettet bis zum äußersten und für die Schäbigsten."
Freund, du habst niemals etwas so schlimmes getan, dass du Gott dazu bringen würdest, dich nicht mehr zu lieben. Es ist mir egal, wo du gewesen bist, wie dunkel deine Vergangenheit war, wie belastet dein Gewissen heute von all den Dingen ist, die du getan hast, du wirst nicht hinaus gestoßen, wenn du zu Ihm kommst. Sein Blut hat die Macht, dich zu reinigen und durch Jesus wirst du zu Gott kommen. Sein Opfer nimmt die Sünden der Welt hinweg ... die Last der Schuld, die Schande der Sünde. Er kann einen neuen Menschen aus dir machen. Nur das Blut Jesu vermag das, mein Freund, nur das Blut Jesu.
DRITTENS: WIR HABEN EINE BESSERE HEIMAT
Die Verheißungen, von denen er hier spricht, die sie noch nicht erhalten hatten, das sind die Verheißungen der Errettung, die Verheißung des Lebens mit dem Heiligen Geist, der in einem verwandelten Herzen wohnt, eine persönliche und innige Beziehung zu Gott. Sie haben diese Verheißungen noch nicht empfangen. Sie sind gestorben, weil diese Verheißungen nicht eher erfüllt werden konnten bis Christus sein Leben am Kreuz von Golgotha geopfert hatte.
Hebräer 11,13-16: "Diese alle sind gestorben im Glauben und haben das Verheißene nicht erlangt, sondern es nur von ferne gesehen und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Gäste und Fremdlinge auf Erden sind. Wenn sie aber solches sagen, geben sie zu verstehen, dass sie ein Vaterland suchen. Und wenn sie das Land gemeint hätten, von dem sie ausgezogen waren, hätten sie ja Zeit gehabt, wieder umzukehren. Nun aber sehnen sie sich nach einem besseren Vaterland, nämlich dem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott zu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt gebaut."
Sie suchen ein besseres Vaterland. Es heißt hier, dass diese Männer und Frauen Gottes als Gäste und Fremdlinge auf Erden lebten, weil sie ein besseres Vaterland, einen besseren Ort auf dieser Erde gesucht haben. Und Gott hat ihnen eine Stadt gebaut.
Der Grund, weshalb einige von euch so sehr mit den Sünden der Vergangenheit kämpfen, liegt genau hier in Vers 15. Es heißt hier: "wenn sie das Land gemeint hätten, von dem sie ausgezogen waren, hätten sie ja Zeit gehabt, wieder umzukehren." Der Grund, weshalb einige von euch ständig die Gelegenheit haben und in der ständigen Versuchung leben, in ihr altes Leben zurück zu fallen, ist der, dass ihr es euch immer wieder in Erinnerung ruft. Ihr wiederholt immer wieder "die gute alte Zeit". Ja, aber sie vergessen eins: In den guten alten Zeiten haben sie ihr Auto zu Schrott gefahren, weil sie betrunken waren und sie haben sich im Bad die Seele aus dem Leib gekotzt. Aber sie erinnern sich nur an die guten alten Zeiten, als sie mit Freunden beim Trinken waren. "O ja, das war toll! Was haben wir getobt!" Sie vergessen die schlechten Seiten. Sie vergessen all die Schmerzen. Sie vergessen den Grund, weshalb Sie überhaupt zu Jesus gekommen sind. Höre auf, dir die Vergangenheit vorzubeten. Wenn die "guten alten Zeiten" so gut gewesen wären, dann wärst du nicht errettet worden, mein Freund.
Freund, ich sage dir, es gibt ein besseres Vaterland als dieses hier. Es gibt eine Stadt, die neues Jerusalem genannnt wird. Es gibt einen Ort, der weder Sonnen- noch Mondlicht braucht, um ihn zu erleuchten, denn das Lamm ist dort das Licht und jede Träne wird weg gewischt werden. Es gibt keine Sünde mehr und keine Krankheit, es gibt keine Schmerzen und keine Leiden mehr. Meine Freund, ich habe meinen Blick fest auf diese himmlische Stadt gerichtet. Sie ist besser als alles, was wir hier haben!
Wir lesen von diesem Allerheiligsten, das Moses errichtet hat. Es heißt dort, dass es nur ein Abbild der himmlischen Wirklichkeit war. Das gilt für diese ganze Welt, Freund. Sie ist nur eine Kopie der Realität, nur ein Schatten dessen, was noch kommen wird. Deshalb sagte auch der Apostel Paulus, "das Leben in Christus ist, Sterben aber ein Gewinn". Er sagte zu sterben und hinzugehen und bei Christus zu sein, ist viel besser. Ich tue alles, was ich kann, dass ich hier Spuren hinterlasse, während ich hier in diesem Leben bin; aber, Freund, ich habe meinen Blick auf eine bessere Heimat gerichtet.
Du weißt sicher, dass es viele Menschen auf der ganzen Welt gibt, die in die USA gekommen sind um hier ein besseres Leben für sich zu finden. Meine Urahnen kamen aus Irland in dieses Land um für sich ein besseres Leben zu finden und um religiöser Verfolgung zu entgehen. Es sind Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern hier her gekommen und haben dabei viel riskiert. Sie haben haben die Gefahren rauer See und alle möglichen anderen Dinge in Kauf genommen um in die Vereinigten Staaten zu kommen. Und viele von ihnen haben genau das getan; aber so gut die Vereinigten Staaten auch sind, und ich liebe mein Land, es gibt hier immer noch Vorurteile; es gibt hier immer noch Kriminalität; es gibt hier immer noch Verfolgung. Es ist nicht alles so, wie es sein sollte. Aber weißt du was? So gut dieser Ort hier auch ist, ich habe eine Heimat, die mich erwartet, und ich will als Gast und Fremdling leben, so, als ob ich nur auf der Durchreise wäre. Ich bin ein Verwalter. Ich bin kein Besitzer oder etwas in diese Art. Mein Leben ist ein Windhauch, der für eine kurze Zeit erscheint und dann verschwunden ist. Wir dürfen das nicht vergessen: Lebe so, dass du ein Auge auf den Richterthron Jesu wirfst und werde dir bewusst, dass wir nur auf der Durchreise sind. Das Leben ist ziemlich kurz. Es ist sehr zerbrechlich. Unsere Zeit hier ist flüchtig. Du musst dich dir dessen bewusst sein, dass es eine bessere Heimat gibt, wenn du dich entscheidest diesen Lebensstil als Pilger und durchreisender Gast anzunehmen. Das heißt, du gibst, du liebst, du dienst und du betest und stellst die Dinge, die dein Königreich betreffen in diesem Leben an die erste Stelle. Wenn du das tust, dann segnet Gott dich mit allem anderen. Es ist irgendwie komisch, wie das funktioniert. Jesus sagte, wenn du dein Leben retten willst, dann wirst du es verlieren, aber wenn du bereit bist, dein Leben um seinetwillen zu verlieren, dann wirst du es finden. Interessante Sache, das mit dem Reich Gottes. Die Ersten werden die Letzten sein. Und jene Menschen, die die Welt mehrmals anschaut und sagt: "Ach, die sind ganz gering. Das sind Verlierer", die stellt Gott an die erste Stelle, weil sie ihre Prioritäten richtig gesetzt hatten. Ich möchte für dieses Land leben, das da kommen wird und nicht nur für dieses Leben.
VIERTENS: DAS BLUT JESU IST BESSER
Sehen wir uns Hebräer 12,22-24 an: "Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut."
Du hast die Geschichte von Abel gelesen. Sein Bruder Kain wurde eifersüchtig auf ihn, erhob sich auf dem Feld gegen ihn und erschlug ihn. Gott sagte: "Kain, das Blut deines Bruders Abel schreit zu mir von der Erde." Und das Blut Abels schrie: "Vergeltung! Gericht!" Das Blut Jesu schreit etwas Besseres. Das Blut, dass das Kreuz getränkt und rot gefärbt hat, das Blut, dass die Erde unter dem Kreuz und Golgotha getränkt hat, das Blut, das heute im himmlischen Allerheiligsten ist, das ruft Tag und Nacht in Gottes Ohren: "Gnade! Verzeihung! Annahme! Vergebung! Willkommen!" Die Frage ist: Wie wirst du antworten?
Hebräer 12,25: "Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden redete, wie viel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel redet."
Freunde, das Blut Jesus ruft heute um Ihretwillen!
[Originalbotschaft von Pastor Bayless Conley bei answersbc.org]
[Deutsche Seite von Pastor Bayless Conley]
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