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Gott kann!

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Im Buch Daniel begegnen wir heute zwei besonderen Glaubensbeispielen: Daniel, der in der Löwengrube nicht gefressen wird und drei junge Männer, die im Feuerofen nicht verbrennen. Wie kann das sein? Die Antwort:

Gott kann ...!

In der heutigen Predigt erfahren wir, wie es möglich ist, dass diese allmächtige Kraft Gottes auch in unserem Leben erfahrbar wird.

Betrachten wir uns heute das Buch Daniel im dritten Kapitel. Gott kann von Feueröfen und Löwengruben retten. Er kann. Wenn wir diese Geschichte hier in Daniel, 3. Kapitel beginnen, dann hat gerade Nebukadnezar, der König von Babylon ein enormes goldenes Idol errichtet und befohlen, dass jeder, wenn er den Klang der Musik hört sich niederbeugen und das Idol anbeten muss, das er aufgestellt hat. Wer das nicht tut, wird in einen riesigen Feuerofen geworfen. Aber es gibt dort drei junge Hebräer mit Namen Schadrach, Meschach und Abed-Nego, die sagen "Wir verbeugen uns nicht, wir beugen uns nicht vor deinem Idol."

Darauf sagt der König: "Gut, dann werden wir euch eben in den Feuerofen werfen." Und hier ist ihre Antwort:

Daniel 3,16-18: "Da fingen an Schadrach, Meschach und Abed-Nego und sprachen zum König Nebukadnezar: Es ist nicht nötig, dass wir dir darauf antworten. Wenn unser Gott, den wir verehren will, so kann er uns erretten; aus dem glühenden Ofen und aus deiner Hand, o König kann er erretten. Und wenn er es nicht tun will, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild, das du hast aufrichten lassen, nicht anbeten."

Das kam beim König nicht sehr gut an und er ließ sie in das Feuer stecken. Kommen sie mit zu Vers 23.

Daniel 3,23-26: "Aber die drei Männer Schadrach, Meschach und Abed-Nego fielen hinab in den glühenden Ofen, gebunden wie sie waren. Da setzte sich der König Nebukadnezar, fuhr auf und sprach zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden in das Feuer werfen lassen? Sie antworteten und sprachen zum König: Ja, König. Er antwortete und sprach: Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer herumgehen, und sie sind unversehrt und der vierte sieht aus als wäre er ein Sohn der Götter."

Der König rief sie wieder heraus und sie kamen aus dem Feuer und hatten nicht einmal Brandgeruch an sich. Daraufhin tut der König etwas. Sehen wir in Vers 29.

Daniel 3,29-30: "So sei nun dies mein Gebot; wer unter allen Völkern und Leuten aus so vielen verschiedenen Sprachen den Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos lästert, der soll in Stücke gehauen und sein Haus zu einem Schutthaufen gemacht werden. Denn es gibt keinen anderen Gott als den, der so erretten kann. Und der König gab Schadrach, Meschach und Abed-Nego große Macht im Lande Babel."

Gehen wir nun mehrere Jahre in die Zukunft; die Perser haben das Weltreich übernommen und Darius ist König. Daniel ist einer der Anführer des Reichs und es gibt einige Leute, die ihn sehr beneiden, aber sie finden nichts, das sie als Anklage gegen ihn verwenden könnten, weil er ein so aufrichtiges Leben führt. So entwerfen sie einen Plan. Sie kommen zum König Darius und sagen: "Schau, König Darius, du bist groß und es gibt keinen anderen König wie dich. Lass uns ein Gesetz machen, dass jeder, der innerhalb der nächsten dreißig Tage ein Bittgesuch an einen Menschen oder einen Gott richtet, in einen Löwenkäfig geworfen werden soll." Und das unterschrieb der König. Es wird zu einem unveränderbaren Gesetz. Daniel hört davon, öffnet sein Fenster, das in Richtung Jerusalem liegt, wie er es alle Tage bisher getan hatte und betet zum Gott des Himmels. Und genau das ist es, was die Kerle wollten. Sie gingen hinein und sagten es dem König und der König ließ Daniel widerstrebend in die Löwengrube werfen. Und am Morgen, nachdem er die Nacht schlaflos und mit Fasten verbracht hatte, kommt der König zum Eingang der Grube und sagt: "Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, auch erretten können von den Löwen?" Und Daniel, an einen Löwen gekuschelt antwortet aus der Tiefe der Grube: "Der König lebe ewig!" Und die Bibel sagt, Daniel wurde kein Haar gekrümmt, weil er an seinen Gott glaubte. Und der König wandte sich um zu Daniels Anklägern und sagte: "Fasst sie, ihre Frauen und Kinder." Und er ließ sie alle in die Löwengrube werfen und die Löwen töteten sie alle. Gott drehte den Spieß um.

In beiden Beispielen in der Geschichte von Daniel... sie steht im 6. Kapitel wenn ihr sie spätern noch mal nachlesen wollt... In beiden Beispielen, bei den drei Hebräern und bei Daniel wurden sie wegen ihres Glaubens verfolgt. Die drei Hebräer, weil sie sich nicht niederknien wollten; Daniel, weil der sich vor Gott niederkniete. Und meistens ist es so, dass Christen aus aller Welt aus zwei Gründen verfolgt werden. Erstens: wegen Dingen, bei denen sie sich weigern mitzumachen; und zweitens, auf Grund dessen, was sie mitmachen.

Vielleicht seid ihr heute auch wegen eures Glaubens an Christus in einer Art Feuerofen oder in so etwas wie einer Löwengrube. Ich denke da an einige der Teenager, die wir in unserer eigenen Jungengruppe haben. Sie kommen und sie sind nicht aus erretteten Familien. Vielleicht hat sie ein Mädchen in der Schule zum Glauben geführt und sie wurden in den Jugendclub eingeladen worden und wurden gerettet. Bei einigen sind die Eltern sehr glücklich darüber, dass sie in die Gemeinde kommen; bei anderen ist das nicht der Fall. Weil sie kommen erleben manche großen Widerstand und Verfolgung bei sich zu Hause. Sie werden von ihren eigenen Angehörigen verachtet und verspottet und ihre Eltern sind der Kirche gegenüber ziemlich feindlich eingestellt. Aber sie packen ihre Bibel und kommen wie kleine Kämpfer trotzdem zur Gemeinde, weil sich ihr Leben verändert hat, auch wenn sie wissen, dass sie zu Hause dafür einen Preis zu zahlen haben ... Missbrauch durch Worte und anderes. Manchmal ist es eine Sache zwischen Mann und Frau. Ein Mann oder eine Frau haben zu Christus gefunden, aber der Partner ist nicht errettet und es kann manchmal ein sehr harter Weg sein den Glauben stark zu halten und zur Gemeinde zu kommen. Und ich weiß, dass vielleicht auch heute einige Frauen da sind, oder vielleicht auch Männer ... meistens geht es aber den Frauen so... und ihre Männer ziehen daheim über die Gemeinde her. Aber die Frau kommt trotzdem zur Gemeinde. Doch sie leidet dafür.

Aber es gibt in der Welt Brüder und Schwester, die leiden viel mehr als wir hier. Einige der Briefe, die uns erreichen sind herzzerreißend. Ich erinnere mich, dass ein Mann mir schrieb, und ich werde das Land nicht nennen. Es gibt dort heftige Verfolgung. Eine andere Religion ist dort sehr herrschend und sie leben in einer von Armut geplagten Gegend... wirklich nicht viel besser als in Sklaverei auf so einer Art Plantage. Etwa zweihundert Familien arbeiten darauf und es gab nur fünf christliche Familien unter ihnen allen. Sie versammelten sich immer vor diesem alten Schwarzweißfernseher und sahen unsere Sendung, wenn sie kam. Sie schrieben einen Brief und berichteten, dass der Besitzer gesagt hatte, dass jeder, der sich zu Christus bekennt hinausgeworfen würde. Und er schrieb in den Brief was das bedeutet: "Es gibt keine andere Möglichkeit, sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Meine Frau würde möglicherweise in die Prostitution gezwungen werden. Meine Kinder würden auf der Straße Bettler. Es gibt nichts anderes. Und morgen..." so schreibt er "morgen wird jeder befragt und muss öffentlich dem Glauben an Christus ableugnen, wenn er seine Arbeit behalten will." Und sie verdienen gerade mal einen Hungerlohn. Feuerofen, Löwengrube wegen ihrer Treue zu Jesus. Und, Freunde ich sage euch, Gott kann befreien.

In beiden Geschichten, mit den drei Männern und mit Daniel, tat Gott etwas wunderbares. Bei Schadrach, Meschach und Abed-Nego wendet er das Herz des Königs, er verabschiedetet sogar ein Gesetz zum Schutz der Gläubigen und macht sie groß in seinem Königreich. Bei Daniel wurden schließlich seine Ankläger in die Löwengrube geworfen, die sie für Daniels Ende ausgesucht hatten. Aber wisst ihr, obwohl Gott erretten kann und wundersame Dinge tun kann, hängt es von der Kraft ab, die Gottes Geist in uns hat. Und wir müssen mit ihm zusammen arbeiten. Sowohl Daniel als auch die jungen Hebräer taten ein paar Dinge, von denen ich glaube, dass sie Gott helfen, seine rettende Kraft zu entfalten, die es Gott ermöglichten, in ihrer Situation zu wirken.

Erstens: Sie lehnten Kompromisse ab.

Diese Hebräer sagten, "Hey, wirf uns ins Feuer, wenn du willst. Wir werden uns nicht verneigen. Und wenn nicht wenn du es nicht tust, dann werden wir uns auch nicht verneigen." Sie gingen keine Kompromisse ein. Als Daniel von dem Erlass erfuhr, kniete er nieder und betete trotzdem zu Gott. Er machte keinen Kompromiss. Er tat, was er auch zuvor jeden Tag getan hatte. Ihr werdet merken, wenn ihr einen Kompromiss eingeht, um etwas zu behalten, dann werdet ihr es letztlich verlieren.

Zweitens: Sie traten offen und mutig für den Glauben ein.

Die drei Hebräer sagten: "Unser Gott wird uns aus deiner Hand befreien, o König!" Und die Bibel lehrt, dass Daniel kein Leid geschah, weil er an Gott glaubte.

Drittens: Sie waren frei von Rachegefühlen

Und drittens: ...und das ist interessant... es gab keine Anzeichen, nicht einmal den kleinsten Hinweis, dass sie sich an denen rächen wollten, die ihnen die Probleme eingebrockt hatten. Bei den Hebräern gab es ein paar Leute, die sie verraten hatten. Die waren zum König gegangen und hatten gesagt: "Diese Hebräer, die verbeugen sich einfach nicht." In der Schrift gibt es nicht den kleinsten Hinweis, dass sie ihnen das vergelten und sich rächten wollten. Bei Daniel war es der König, der beschloss, die Feinde in die Löwengrube zu werfen, aber es gibt keinen Hinweis darauf, dass auch Daniel sich an ihnen rächen wollte. Nicht das kleinste Anzeichen von Bitterkeit. Mein Lieber, wenn du Bitterkeit in dein Herz lässt und Ärger gegen die, die dich verfolgen, in deinem Herzen Wurzeln schlagen lässt... Jesus sagte "Bete für die, die dich ausnutzen. Segne, die dich verfluchen." Bete für deine Verfolger. Darauf kommt es an. Aber wenn du Bitterkeit zu lässt, dann arbeitest du dem Teufel zu.

Ich erinnere mich an eine Geschichte, die ich einmal in einem Buch gelesen habe. Es war das Zeugnis eine Mannes. Ein Vietnamveteran war zum Glauben gekommen. Als er in die USA zurückkam fand er Arbeit er in einer der größten amerikanischen Detekteien. In seiner Filiale arbeiteten etwa sieben oder acht Männer und er war der alte Gläubige. Er machte kein Geheimnis aus seinem Glauben. Ich meine, er hatte seine Bibel auf seinem Schreibtisch liegen und er las darin während seiner Pause. Sie begannen ihn wegen seines Glaubens zu ärgern. Sie machten ihm das Leben wirklich jeden Tag zu Hölle. Wenn er morgens zur Arbeit kam sah er oft, dass sie eine Dose Bier geöffnet und über seinen Schreibtisch, seine Unterlagen, seinen Stuhl geschüttet hatten. Solche Dinge passierten ihm jeden Tag. Schließlich bekamen es seine Kollegen eilig und sagten: "Wir wollen ihn los werden." Er war ihnen einfach ein Dorn im Auge. Sie waren eine Gruppe Partylöwen und so und der Mann war einfach der Typ, der meinte: "Dreh das Licht weg, es blendet mich." Also schmiedeten sie sich einen Plan. Sie trafen sich und entwarfen einige Unterlagen, taten dies und das und sprachen mit ein paar höheren Tieren in der Firma und sagten: "Sehen Sie, dieser Mann in unserem Büro hat einige sehr vertrauliche Informationen nach außen getragen, er hat dies und jenes getan." All das war von ihnen inszeniert, damit er entlassen werden sollte. Es kam jedenfalls zu einer Untersuchung. Er wurde vorübergehend beurlaubt und es hieß, es sollte eine gründliche Klärung des Falls statt finden. Und das war es. Die Untersuchung dauerte eine Woche lang, man ging alle Akten durch und schließlich wurden am Ende der Woche alle zusammengerufen. Der Mann und seine Kollegen, die ihn reingelegt hatten waren im Raum. Sie schauten die Leute der Untersuchungskommission an die sagten: "Packen Sie Ihre Sachen hier alle zusammen. Sie sind alle entlassen." Er war der einzige, der bleiben durfte und man bot ihm eine Aufstiegsstelle zum Vizepräsidenten des Unternehmens an. Gott kann den Spieß umdrehen. Gott kann - bekennt das alle. Aber einer der Schlüssel zu der Geschichte liegt im Leben dieses Mannes: Er wurde seinen Verfolgern gegenüber nie verbittert.

Gut, sehen wir uns zusammen 2. Korinther, 9,8 an. Vers 8. Gott kann uns segnen. Vers 8: "Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werke."

Gott kann. Das sagt in einem Wort, dass Gott alle unsere Bedürfnisse so stillen kann, dass wir auch noch nach Herzens Lust weiter geben können. In der Übersetzung der Amplified Bibel heißt es, dass Gott jeden Gefallen und irdischen Segen zu dir bringen kann. Aber auch hier: Gott kann uns nach unserem Glauben geben. Wir müssen auf den Heiligen Geist reagieren, den wir in uns haben.

Und wie sieht unseren Zusammenarbeit und Reaktion in diesem Bereich aus. Schlagen wir in 2. Korinther 9,6-7 nach und es ist alles klar:
2. Korinther 9,6-7: "Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; wer da sät in Segen, der wird auch ernten in Segen. Ein jeder wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb."

Dann kann Gott. Es liegt an uns, reichlich und fröhlich zu geben. Habt ihr bemerkt, dass Gott geben und säen vergleicht? In Vers 6 sagt er: "Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte euerer Gerechtigkeit."

Gott vergleicht Geben mit Säen. Welcher Bauer würde säen und keine Ernte erwarten. Jeder Bauer sät in der Erwartung einer Ernte. Es ist doch wirklich so, dass jeder Bauer genug Glauben an die Erde, an die Kraft des Saatguts und an die Naturelemente hat, um sich schon im Voraus auf die Ernte vorzubereiten. Meine Lieben, der wichtigste Grund fürs Geben sollte die Liebe und der Gehorsam zu Gott sein. Jesus sagt:
"Wer mich liebt hält meine Gebote."

Es ist kein Vorschlag, zu geben. Es ist ein Gebot. Wenn du wirklich behauptest, Christus zu kennen, dann musst du ein freigiebiger Mensch sein. Es ist das freigiebigste, verschwenderischste und großzügigste Wesen des Universums. Und wir sind Teilhaber seiner göttlichen Natur. Und je näher du zu Gott kommst, desto freizügiger und großherziger wirst du, wenn es um Großzügigkeit und Hilfe für andere geht. So geht das. Du musst weit weg von Gott sein wenn du geizig bist. Und auch wenn Gott nie einen Ertrag versprochen hätte, dann sollten wir trotzdem geben aus Liebe und Sorge darum, dass andere das Evangelium von Jesus Christus hören sollen.

Aber Gott hat ein Versprechen mit unserem Geben verbunden. Gott hat das Prinzip geschaffen, dass Geben wie ein Samen ist. Wenn du spärlich säst, dann erntest du spärlich. Wenn du aber reichlich gibst, dann erntest du reichlich. Und dann sagte er:"Ein jeder gebe wie er's sich im Herzen vorgenommen hat. Wenn du eine reichliche Ernte willst, dann säe reichlich"

Wenn du deinen Samen säst, wenn du gibst, dann solltest du deinen Glauben so fest du kannst daran binden und es säen. Vertraue Gott, dass er es dir wieder zurück gibt. In Vers 10 heißt es, dass er den Samen, den wir säen mehren wird. Nicht den Samen, den wir behalten sondern den Samen, den wir säen. So wie er Samen zum Säen gibt und nicht zum Horten, nicht für den Sammler, der anhäuft. Gott versorgt den Sämann und er vervielfacht die Samen, die wir gesät haben. Wir sollten mit Erwartung geben.

Ich habe T. L. Osborn schon einmal erwähnt. Es war vielleicht vor 24 Jahren, irgendwo hier in der Nähe. Ich habe von seinem Dienst schon gehört seit ich errettet worden bin. Ich ging damals zu einer bestimmten Gemeinde und sie wollten einen Parkplatz neu gestalten. Die komplette Gestaltung sollte etwa 60.000$ kosten. Wir gingen alle ins Gebet und fragten Gott, was wir tun sollten. Das war vor 24 Jahren und ich bekam den Gedanken ins Herz, dass ich 100$ geben wollte. Ich hatte keine 100$ und für mich war das damals eine riesige Menge Geld. Ich hatte aber 10 Mäuse. Gut, zehn Dollars sind nicht hundert. Ich begann also über diese Verse in der Schrift nachzudenken. Ich sagte: "Gott ich brauche eine Ernte. Ich habe Samen, aber ich brauche eine Ernte." Und so dachte ich darüber nach. Also, wenn ich ein Bauer wäre, dann würde ich dafür sorgen, dass der Samen in einen guten Boden gelegt würde. Ich betete einige Tage lang darüber und dachte nach und sagte: "Herr, was ist der beste Boden, in den ich das säen kann?" Und schließlich kam mir die Idee: T. L. Osborn! Ich sagte: "Er gewinnt Seelen rund um diesen Planeten. Ich werde ihm das Geld geben." Ich weiß, dass man Bargeld eigentlich nicht in die Post stecken sollte, aber das habe ich gemacht. Ich habe den 10 Dollar Schein... es wusste kein Mensch etwas davon. Sie wussten nichts von dem Versprechen, das ich gegeben hatte und auch nicht, was ich auf dem Herzen hatte. Ich steckte den 10 Dollar Schein in den Umschlag, klebte eine Briefmarke darauf und schickte es an T. L. Osborns Dienst ab. Biblische Wahrheit, an diesem Tag, genau diesem Tag, erhielt ich per Post einen Brief ohne Absender aus einer Stadt, die Hunderte von Kilometern entfernt lag. Ich öffnete ihn und da waren zehn brandneue Zehndollar Scheine im Umschlag. Kein Brief, keine Karte, keine Erklärung, nichts. Gott kann! Ich sage euch: Gott kann. Also habe ich das Geld für den Parkplatz gegeben.

Schauen wir in das Lukasevangelium Kapitel 6. Schauen wir in das Lukasevangelium. Kapitel 6. Das steht ein Vers, den ihr sicher recht gut kennt, aber ich möchte gerne, dass wir ihn zusammen mal anschauen. Gott kann uns segnen. Ich möchte, dass ihr gut zuhört, obwohl das hier, ich wiederhole, betone und unterstreiche das, nicht alles dafür ist um Segen und Wohlstand zu erfahren. Trotzdem ist Großzügigkeit und Freigiebigkeit ganz fundamental wichtig. Es ist wichtig, um Gottes Segen ins Leben einzulassen. Ich habe vor langer Zeit herausgefunden, dass es zwei Menschen gibt, die Gott nicht segnet. Den Faulen und den Geizigen. Das stimmt. Als Jesus seine Jünger auswählte waren sie alle beschäftigt: sie trieben Steuern ein, fingen Fische. Als Gott einen König brauchte, der Saul ersetzen sollte, sandte er Samuel in Jesses Haus. Jesse stelle seine Söhne der Reihe nach auf. Samuel sagte: "Nein, gibt es keinen anderen?" - "Na ja, gut, da ist noch einer. Er arbeitet." Gott sagt: "Das ist er. Ich will den, der etwas tut."

Lukas 6,38: In meiner Bibel ist das rot gedruckt. Das bedeutet, dass Jesus spricht. Was ist das erste Wort in diesem Vers? Gebt. Jesus sagte das: "Gebt, so wird euch gegeben."

Wenn wir nun etwas genauer nachlesen und den Zusammenhang sehen, dann stellen wir fest, dass es hier gar nicht um Geld geht. Es geht hier um Liebe und Barmherzigkeit. Und wenn du Liebe gibst und Barmherzigkeit übst, dann wirst du vielfach zurück bekommen.

"Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß..."

Dennoch trifft das Prinzip zu, denn in der Bibel steht auch in Galater 6,7: "Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten."

Ob das Liebe oder Gnade oder finanzielle Samen ins Reich Gottes sind, was der Mensch auch säen mag, das wird er auch ernten. Und Jesus sagt: "Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen."

Wenn du mit einem Teelöffel misst, wirst du so auch zurück bekommen. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß eines Teelöffels. Wenn du eine Schaufel benützt, wird es so zurück kommen. Gebe und es wird dir gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß einer Schaufel, wenn du diese Maßeinheit benutzt. Und wenn du einen LKW benutzt, dann bekommst du ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß eines LKWs zurück. Macht euch das bewusst. Das ist ein Versprechen aus dem Mund von Jesus.

Ich weiß, dass Gott meine Frau und mich in diesem Bereich persönlich immer wieder herausfordert obwohl wir auch geben würden, wenn es keine Verheißung dazu geben würde weil wir Seelen lieben und weil wir Gott lieben. Wir wollen Gott gehorchen und ich will sehen, wie sich das Leben von Menschen verändert. Meine Lieben, Geld ist nötig um das Wort Gottes zu verbreiten. Es war schon oft so, dass meine Frau und ich ein Bedürfnis im Leben hatten und so haben wir gesät. Gott, wir tun das, weil wir dich lieben, aber du hast versprochen, dass auf reichliches Geben auch eine reiche Ernte folgen würde. Und Gott hat uns in all diesen Jahren versorgt und uns nie enttäuscht. Bei Gott ist natürlich nicht immer an jedem ersten und fünfzehnten Zahltag, aber es kommt immer. Gott macht es immer wett. Seht ihr? Und wir werden weiterhin großzügig sein, weil wir eine Zukunft haben. Als Einzelne und als Gemeinde müsst ihr verstehen, dass Gott außerordentlich mit Überfülle über und jenseits allen Bittens, Träumens, Wünschens und Hoffens wirken kann. Gott kann viel mehr. Aber es hängt von der Kraft ab, die in euch wirkt und ihr müsst bereit sein, euch darauf einzulassen und zu reagieren. Wenn ihr eine Ernte wollt, dann müsst ihr säen. Gott kann euch segnen.

Gut, gehen wir zu 2. Timotheus, erstes Kapitel. Das ist der dritte Punkt. Gott kann sich auch um das kümmern, das wir ihm anvertrauen. 2.Timotheus 1,12. Paulus schreibt hier: "Aus diesem Grund leide ich dies alles, aber ich schäme mich dessen nicht, denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag."

Als Paulus dies schreibt ist er am Ende seiner Reise. Einige Kapitel später schreibt er im gleichen Brief an Timotheus:
"Ich habe den guten Kampf gekämpft. Ich habe den Lauf vollendet. Mein Leben kann nun vergossen werden wie ein Trankopfer."

Er hatte junge Männer wie Timotheus, Titus und andere ausgebildet und eine Vielzahl von Menschen für Gott gewonnen, er hatte Gemeinden aufgebaut und seine Briefe geschrieben. Aber was wird aus all dem jetzt werden? Werden diese jungen Männer auf dem richtigen Weg bleiben? Werden die Gemeinden treu an der rechten Lehre festhalten? Werden sie evangelistisch bleiben? Werden Menschen aufstehen, die die Autorität seiner Schriften herausfordern? Seine einzige Möglichkeit es, alles... die Menschen, den Dienst, die Zukunft... Gott anzuvertrauen. Und er sagt: "Ich bin überzeugt, dass Gott halten und bewahren kann, Er kann beschützen, was ich Ihm anvertraut habe." Paulus tat das nicht zögernd. Er tat das mit Freude. Auch während seines gesamten Dienstes ging er in eine Gegend, gewann Menschen für Christus, organisierte eine Gemeinde, formte eine Leitung und dann ernannte er Älteste. Ihr könnt das mehrmals in der Apostelgeschichte nachlesen. Dann vertraute er sie Gott an und zog weiter. Das gleiche tat er dann an einem anderen Ort wieder, vertraute die Menschen Gott und dem Wort seiner Gnade an und zog weiter.

Bei einigen von euch ist es auch so. Ihr seid mit bestimmten Menschen so weit gegangen, wie es in bestimmten Situationen gehen konnte und nun ist die Zeit längst reif, die Dinge Gott anzuvertrauen. Ihr versucht noch immer, die Dinge zu tragen und ihr hättet sie schon längst in Gottes Hand geben sollen... einige ihre Kinder. Es kommt eine Zeit, in der sie das Nest verlassen und ihr sie in Gottes Hände legt. Wenn sie zur Schule weg gehen und ihr einen 8-Jährigen habt, dann müsst ihr dieses Kind Gott für diesen Tag anvertrauen. Oder ihr habt junge Erwachsene, die eine eigene Familien gründen werden, ihr müsst sie gehen lassen und sie in Gottes Hände geben. Wenn ihr das tut, geschehen zwei Dinge:

Erstens bringt es die Kraft des Heiligen Geistes auf sie, damit sie mit ihm die Entscheidungen für ihr Leben treffen können und es baut einen Zaun des Schutzes um sie.

Zweitens befreit es euch von dem Fluch der Sorgen, denn Gott kann sie schützen und bewahren und sie gedeihen lassen, die wir ihm anvertrauen. Seht ihr, wenn euer Auge nicht auf ihnen ruht, dann wacht sein Auge, das nie schläft über sie. Wenn ihr nicht da seid um ihnen bei einer Entscheidung zu helfen, dann umgibt sie seine Gegenwart. Wenn ihr nicht da seid, um zu sie zu schützen, dann umgeben sie die Engel Gottes. Bei einigen von euch ist es überfällig, dass ihr bestimmte Personen oder Dinge in Gottes Hand legt und es aufgebt, alles selbst zu tragen. Legt es in Gottes Hand.

Ich möchte noch einen zweiten Bereich erwähnen, den wir dringend Gott anvertrauen sollten: euere Zukunft, euer Schicksal.
Psalm 37,5 sagt: "Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen."

Das Wort "Weg" bedeutet Schicksal oder Zukunft. Vertraue Gott deine Zukunft an. W.E. Vine sagt, dass in diesem Wort "Weg" das Ziel eingeschlossen ist, der Platz, den Gott für euch hat, aber auch die Zeitplanung ist damit eingeschlossen. Ihr müsst die Zukunft und die Zeitplanung der Dinge, die Gott für euch in seiner Hand hält ihm anvertrauen und in seine Hände legen. Denn einige von euch hatten einen vagen Eindruck davon, was Gott für euch in der Zukunft bereit hält. Ich hattet einen winzigen Einblick in euer Schicksal. Einige von euch haben einen starken Sinn für die verschiedenen Möglichkeiten, die auf der Straße vor euch liegen, einige der Möglichkeiten in Gott. Gott hat in euer Herz geflüstert und ihr habt Dinge gesehen. Aber euere große Frage ist: Wie? Und wann? Und euere Antwort ist: Vertraue dein Geschick dem Herrn. Vertrauet Ihm, er wird es vollbringen. In der Zwischenzeit tut ihr, was ihr könnt, ihr bittet Gott und Leitung und bleibt treu wo ihr seid. Gott kann Türen öffnen, wenn sie geöffnet werden sollen. Er kann Türen öffnen, die kein Mensch schließen kann.

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Eine Bibelbotschaft von Pastor Bayless Conley


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