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Erstens: "Ich habe den guten Kampf gekämpft."
Das könnte allgemein übersetzt werden als "Ich habe sauber gekämpft.", das bedeutet das Wort "gut". Ich habe fair und den Regeln entsprechend gekämpft. Nach 2. Timotheus 2, 5 kann nur der rechtmäßige Kampf zur Belohnung führen.
Wenn Paulus nun über die Ereignisse spricht, in die er verwickelt war und von seinem Lauf, dann meint er seinen geistlichen Dienst. Der Mann war zum Prediger berufen. Lasst uns das erst mal in diesem Zusammenhang betrachten. Wenn du in deiner Position bist, ob das nun der pastorale Dienst ist oder ob du in einem anderen Dienst stehst, und wenn das so ist weil du dich treu erwiesen hast und geglaubt hast und der Herr Türen geöffnet hat und du da durchgegangen bist... wie es der Apostel Paulus sagt: "Der Herr hielt mich für treu als er mich in meinen Dienst einsetzte"... dann, mein Freund, ist dein Lohn sicher. Wenn du dir aber deine Position mit Politik ergattert hast, wenn du deinen Weg dahin manipuliert hast, dann hast du dir deine Belohnung verwirkt. Wenn du deinen Dienst von einem anderen gestohlen hast, dann hast du deine Krone verwirkt.
Nehmen wir mal an, dass du zu denjenigen gehörst, auf denen die Hand des Herr ruht und er dich für deinen Beruf gesalbt hat und das deine Berufung ist. Er will materielle Ressourcen durch dich fließen lassen um die Verbreitung des Evangeliums auf der ganzen Welt zu unterstützen. Und Gottes Hand ist einfach auf dir um dich für diesen Zweck fruchtbar und segensreich zu machen. Du kannst in diesem Fall deine Belohnung vor Gott verwirken, wenn du desillusionierende Versuche hinter dir gelassen, andere betrogen und benutzt hast um dahin zu kommen, wo du jetzt bist. Wenn du raffinierte Methoden der Täuschung und Manipulation beherrschst, dann bekommst du vielleicht den Applaus des Publikums in deinen Seminaren, aber mein Freund, da ist dann das Ende erreicht. Du bekommst dafür keinen Applaus vom Himmel und erwarte keine Krone. Das heißt aber nicht, dass du beruflich und geschäftlich nicht kämpferisch und aggressiv sein kannst oder sein solltest. Paulus sagt. "ich habe gekämpft". Er hat einfach sauber gekämpft. Du kannst aggressiv und kämpferisch sein und du gehst hinaus und machst deine Arbeit gut und erreichst das Beste in deinem Bereich aber ohne Tricks und Halbwahrheiten und mit völlig integeren Methoden.
In einem engeren Sinne wurde "ich habe einen guten Kampf gekämpft" zumindest von Timotheus ausgelegt, denn Paulus hatte ihm etwas früher gesagt: 1. Timotheus 6, 12: "Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben." Wenn Paulus sagte "ich habe den guten Kampf gekämpft" verstand Timotheus sofort, dass er vom Kampf des Glaubens spricht. Das bedeutet der "guter Kampf" - der Kampf des Glaubens.
Hebräer 11, 1: "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das was man hofft und ein Nichtzweifeln an den, was man nicht sieht."
Mit anderen Worten: ich sehe die Antwort nicht, ich fühle sie nicht, es gibt nichts Physisches, das bestätigt, dass ich etwas habe, aber ich habe im Wort Gottes ein Versprechen gefunden. Ich habe dafür gebetet und ich glaube, dass Gott es mir geschenkt hat. Ich habe meine Antwort im Glauben, ich glaube dass es so ist, weil Gott sagt, dass es so ist.