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Wirf deine Sorgen ab - Materielle Versorgung

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Also, sehen wir einmal zusammen das Matthäusevangelium an. Menschen neigen dazu, sich über Finanzen und materielle Versorgung Gedanken zu machen.

Matthäus, Kapitel 6,25-26. Jesus spricht hier: "Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um eueren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?" Viel deutlicher kann man das nicht sagen, oder? Wann habt ihr das letzte mal einen besorgten Vogel gesehen?

Ich war einmal mit meinen Kindern im Park und wir hatten Brot dabei um die Enten zu füttern. Diese fetten, runden Enten waren überhaupt nicht daran interessiert. Es war als sagten sie: "Wir mögen diese Sorte nicht." Sie waren so gut gefüttert! Und wisst ihr was? Wenn Gott sich darum kümmert, dass es einer fetten Ente gut geht, dann kümmert er sich mit Sicherheit auch um mich, denn ich bin Gott wichtiger als diese Enten.

Lesen wir weiter. Matthäus 6,27-31: "Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Felde so kleidet, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?" Was werden wir fahren? Wo sollen wir leben? Matthäus 6,32: "Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft."

Gott weiß, dass ihr all das braucht. Dennoch verbringen viele Menschen endlose Stunden damit, sich über solche Dinge Sorgen zu machen: Über die Miete, über die Raten fürs Auto, wie wir die Schule der Kinder bezahlen sollen. Wie werden wir das schaffen? Wie kann ich für sie neue Schulkleider kaufen? Wir können wir uns das leisten? Wie soll dies oder jenes Bedürfnis gedeckt werden? Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr diese Dinge braucht; und Freunde, er ist auch locker in der Lage, dich zu versorgen. Locker!

Nun, bei manchen Menschen sieht es so aus, als würde ihr Leben von Krise zu Krise gehen. Sie leben von Wunder zu Wunder, brauchen Gott, dass er wirklich etwas Außerordentliches für sie tut, damit ihr Leben wieder in die Spur kommt und dann sind sie in der nächsten Woche gleich wieder genau an dem selben Punkt. Ich glaube nicht, dass das alles ist, was Gott tun kann, obwohl er selbstverständlich Wunder vollbringt und für Menschen den Durchbruch schafft. Aber ich glaube, dass uns Gott weiter als bis dahin bringen möchte, weiter als nur soweit, dass unsere Bedürfnisse gerade so gedeckt sind, nicht von einer Krise zur nächsten.

Der Grund, dass manche Menschen immer wieder diese kritischen Krisen erleben liegt eher darin, dass sie nie gelernt haben, ihr Geld richtig einzuteilen. Das ist ganz wichtig. Wenn du nur weißt, wie viel Geld du hast, wenn du zum Geldautomaten gehst ... du weißt schon, wenn du Geld abheben willst, dann erfährst du, wie viel Geld du gerade hast. So gibt es Probleme, mein Freund. Du musst lernen, dein Geld besser zu kontrollieren. Manche Menschen geben das Geld aus, das sie nicht haben, für Dinge, die sie nicht brauchen, um Menschen zu beeindrucken, die sie nicht mögen und die sie nicht leiden können.

Aber nehmen wir einfach an, du tust dein Bestes als Verwalter; und trotzdem musst du jeden Cent zweimal umdrehen und die Rechnungen sind höher als das Einkommen. Wie gesagt, manche Menschen sind genau da, weil sie Geld für unnötige Dinge ausgeben und sie nie gelernt haben, mit Geld klug zu haushalten. Gehen wir aber einmal davon aus, das du das kannst und die Rechnungen trotzdem noch höher sind als das Einkommen. Gott kann dich trotzdem versorgen. Und ich will euch die Grundlage dafür zeigen. Es ist nicht alles, aber es ist der erste Schritt, wenn du willst, dass deine Bedürfnisse erfüllt werden. Schaut mit mir Vers 33 an. In Vers 32 steht, dass Gott Bescheid weiß.

In Matthäus 6,33-34 heißt es weiter: "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat."

Jesus sagt, es ist der Schlüssel, zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit zu trachten und alles andere, wonach sich die Menschen sehnen, wird uns dazu geschenkt.

Na ja, für Einige ist das einfach zu simpel. Sie wollen das als kindische Einstellung von Christen abtun, die nicht selbstständig denken können und die eine Gehirnwäsche hinter sich haben: "Na klar, du stellst Gottes Reich voran und alles andere ist dann schon in Ordnung." Freunde, unterschätzt die Kraft des Gehorsams nicht. Es ist eben keine kindische Denkweise, die man als Einstellung hirnloser Christen abtun kann. Wenn wir Gott gehorchen, dann setzen wir die Prioritäten richtig. Wenn wir Gottes Reich über alles andere stellen, dann öffnet und entfesselt das Segnungen, die ungeahnte Fülle und Reichtum haben können. Gott wird sein Wort in deinem Leben erfüllen. Noch einmal, das ist nicht alles. Es ist die Grundlage. Die Bibel hat noch viel mehr zu sagen. Aber wenn du das Fundament nicht richtig legst, dann funktioniert alles andere auch nicht. Ich glaube, dass wir weiter gehen müssen, dass wir nicht von Krise zu Krise leben. Wir sollten einiges über den verantwortlichen Umgang mit Geld und über das Verwalten lernen aber auch die Weisheit Gottes, von der die Bibel voll ist.

Ich bin überzeugt, dass man locker 1500 Euro für die Vorträge von Finanzgurus ausgeben und noch mal 750 für die Vortragskassetten investieren kann, aber ich verspreche euch, dass 95% von seinem Wissen im Buch der Sprüche steht, auch wenn er natürlich dieses Buch nicht zitieren wird und auch die Bibel unerwähnt bleibt. Aber daraus kommen die meisten Erfolgsrezepte. Gott ist ihr Erfinder. Ich werde nicht sagen, dass das allumfassend und die ganze Weisheit ist, aber es ist das Fundament. Wenn du Gottes Reich und seine Botschaft an erster Stelle vor deine eigene Wünsche setzt und, ja, vor deine Bedürfnisse, und wenn du anfängst, sein Reich zuerst zu suchen, dann wird sich Gott darum kümmern, dass dir alles andere dazu geschenkt wird. Und das ist der Anfang, mein Freund.

Ich erinnere mich, als ich in einem Mexikanischen Restaurant als Koch anfing machte ich gerade die Bibelschule. Später wurde ich in diesem Restaurant zum Kellner befördert. Ich sagte damals zum Besitzer: "Sehen Sie, ich arbeite für Sie und ich werde der beste Mitarbeiter sein, den Sie je hatten. Aber da ist eine Sache: Ich kann Sonntag morgens nie arbeiten, weil ich einer Gemeinde angehöre und ich habe denen mein Wort gegeben. Ich bin dort Mitarbeiter." Es waren eigentlich zwei Gemeinden, eine im Norden und eine im Süden der Stadt. Ich ging normalerweise erst in die eine Gemeinde und betete mit den Menschen, die nach vorne zum Altar gekommen waren und sprach mit ihnen und wenn ich dort fertig war sprang ich ins Auto, fuhr 35-40 Minuten durch die Stadt und wenn ich dort ankam war der Gottesdienst fast zu Ende. Dann machte ich dort noch mal das gleiche. Gott hatte mir das aufs Herz gelegt und ich diente Gott und so sagte ich "Sehen Sie, das hat Vorrang und wenn Sie wollen, dass ich Sonntag morgens arbeite, dann muss ich mich eben nach einem anderen Job umsehen. Das ist meine einzige Bedingung - ich kann Sonntags nicht arbeiten, Gottes Reich muss an erster Stelle stehen." Mein Chef war mit dieser Bedingung nicht ganz einverstanden und so sagte ich: "O.K, dann kann ich nicht für Sie arbeiten." Er willigte dann doch ein und als ich kündigte sagte er mir persönlich: "Bayless, ich wünschte, dass ich mehr Mitarbeiter wie Sie hätte. Sie sind der beste Mitarbeiter, den ich je hatte und ich lasse Sie gar nicht gerne gehen." Aber das war für mich der Weg und Gott segnete mich dadurch, es war mein Weg und ich musst Gottes Reich an die erste Stelle setzen, sein Reich suchen und die Dinge tun, die mir vor seinem Angesicht als richtig erschienen. Es kann sein, dass euch das zu simpel ist und es kann für einen Leser oder Zuschauer zu kindisch klingen. Freunde, Gehorsam bringt reiche Dividenden. Jesus sagt: "Mach dir keine Sorgen, suche zuerst Gottes Reich. Gott kümmert sich um dich."




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