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Wie man von Gott hört, wenn man in einer Krise steckt - Ballast abwerfen erleichtern das Schiff

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Wie man von Gott hört, wenn man in einer Krise steckt
Null ist kein schlechter Standpunkt
Ballast abwerfen erleichtern das Schiff
Gönnen Sie sich Ruhe
Erfrischung in Gottes Führung
Schlusswort
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Zweitens: Werfen Sie Ballast ab, erleichtern Sie das Schiff

Hier ein zweiter Gedanke: Werfen Sie Ballast ab. Ich möchte das Beispiel aus der gleichen Geschichte benutzen. Schlagen Sie mit mir gemeinsam nach:

Apostelgeschichte 27,18-19: "Und da wir großes Ungewitter erlitten, warfen sie am nächsten Tag Ladung ins Meer. Und am dritten Tag warfen sie mit eigenen Händen das Schiffsgerät hinaus."

Es ist interessant, sie warfen Ballast ab. Manchmal muss man in einem Sturm manche Dinge über Bord werfen. Das ist eine gute Zeit, das Gepäck, das Sie mit sich durchs Leben schleppe,n zu begutachten. Wir neigen kaum dazu, die Dinge zu beurteilen, die wir mit durchs Leben ziehen, bevor wir in einen Sturm geraten. Ich denke, es ist gut, alles, was Sie mit durchs Leben tragen, einmal zu begutachten und festzustellen, wovon Sie sich vielleicht trennen sollten, was Sie los werden sollten.

Schauen Sie mit mir zurück in 1. Könige 19. Genau das hat Elia auch getan. Nachdem er von Isebel bedroht worden war, rannte er fast 80 Meilen von Jereel nach Beerscheba.

Sehen wir uns 1. Könige 19,3 an: Da fürchtete er sich, machte sich auf und lief um sein Leben und kam nach Beerscheba in Juda und ließ seinen Diener dort."

Elia ließ seinen Diener dort und kam nie wieder zurück um ihn zu holen... nie wieder. Er hat sich einfach von ihm getrennt. Er ließ ihn dort. Der Mann wurde in der Bibel nie mehr erwähnt. Elia kam nie mehr zurück um ihn zu holen. Dieser Diener war vielleicht jemand, den Elia selbst aufgelesen hatte. Vielleicht war er ihm von jemandem empfohlen worden. Wie auch immer, es war nicht Gottes Wahl für Elias Nachfolger, denn wie wir am Ende der Geschichte lesen, sagte Gott: "Geh und salbe Elisa zum Propheten an deiner statt." Dieser Diener, wer es auch gewesen sein mag, war der Falsche. Vielleicht hinderte dieser Diener Elia daran, voran zu gehen. Vielleicht hielt er ihn davon ab, hinzugehen, wohin er gehen sollte. Manchmal müssen wir eine Bestandsaufnahme unserer Beziehungen manchen und feststellen, ob sie uns helfen, den Willen Gottes zu erfüllen und ob sie uns dorthin bringen, wohin wir gehen sollen, oder ob sie uns hinunter ziehen und zurückhalten. Sie können nicht mit Narren gehen und dann die Belohnung eines Weisen erwarten. In der Bibel heißt es, dass derjenige, der Narren Gesellschaft leistet, zerstört wird, wer aber mit Weisen geht, der wird weise sein.

Wenn ich hier vom Beurteilen Ihrer Beziehungen spreche, dann meine ich natürlich nicht Ihre Ehe. Damit müssen Sie klar kommen. Aber es gibt manche Beziehungen, die Sie lösen müssen, weil sie Sie blockieren und zurückhalten. Sie hindern Sie daran, dort zu sein, wo Gott Sie haben will. Elia hat sich von diesem Mann getrennt.

Es ist interessant. Erst als Abraham sich von Lot getrennt hatte, zeigte Gott ihm das verheißene Land. Sobald er diese Beziehung mit Lot beendet hatte, zeigte Gott, was Er für ihn bereit hielt.

Als ich gerade errettet worden war, traf ich einen Mann, der einen ganz ähnlichen Hintergrund wie ich hatte: Alkohol, Drogen, all das. Wir hingen eine Zeit lang als Brüder in Christus gemeinsam herum, aber ich stellte fest, dass ich ihn irgendwie ständig wieder vom Boden aufheben musste. Ständig schien er auf die eine oder andere Art zu stolpern, ob er nun betrunken oder high war oder sich mit irgendwelchen Mädchen einließ. Ich weiß wirklich nicht mehr, wie oft ich diesen Kerl herausgebetet habe. Ich war selbst noch ein junger Christ und versuchte, mein Leben zu verändern und dieser Kerl brachte ständig gottlose Dinge in mein Leben. Ich versuchte, ihm heraus zu helfen, aber es schien, dass er mich durch seine Entscheidungen ständig hinunter zog. Wenn er sich wirklich hätte verändern wollen, dann hätte ich mit ihm gemeinsam ausgehalten. Aber auch als ein junger Christ erkannte ich, dass er mich beeinflussen würde und nicht ich ihn, wenn ich weiter mit ihm zusammen wäre. Er wollte seinen Lebensstil einfach nicht verändern und so trennte ich mich von ihm. Das war eine der weisesten Entscheidungen, die ich je getroffen hatte. Wahrscheinlich würde ich heute nicht hier stehen, wenn ich mich nicht entschieden hätte, diese Beziehung zu lösen und auch einige andere Beziehungen, die ich gehabt habe.

Ich bin überzeugt, wenn Gott Sie segnen will, dann schickt er einen Menschen in Ihr Leben. Ähnlich ist es, wenn der Teufel Sie aufmischen will, dann schickt auch er einen Menschen in Ihr Leben. Sie müssen entscheiden, was was ist. Manchmal müssen wir bestimmte Beziehungen aus unserem Leben ausgrenzen. Wir müssen Ballast abwerfen, nicht nur in Bezug auf Beziehungen, sondern andere Arten von Gepäck. Im Brief an die Hebräer steht im 12. Kapitel: "... deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens ..."

Es ist offensichtlich, dass wir die Sünden unseres Lebens über Bord werfen müssen. Es ist interessant, wie schnell wir bereuen wenn wir in einer Krise stecken, oder Probleme haben. Die Menschen werden ihre Sünden über Bord werfen, auch Gewohnheitssünden, die ihnen immer wieder ein Bein gestellt haben, weil sie denken: "Ich muss Gott hören! Es wird mir bewusst, dass ich in diesen Dingen leichtsinnig gewesen bin. Über Bord damit!" Aber hier steht nicht, dass wir nur die Sünden ablegen sollen, sondern auch die Bürden. Es gibt manche Dinge, die für Sie keine Sünde sind, aber sie sind Bürden. Das heißt, dass diese Dinge Sie belasten und zurückhalten. Hoffentlich müssen Sie nicht erst in eine Krise kommen, um das zu tun. Wenn Sie aber bereits in einer Krise stecken, dann müssen Sie sich umschauen. Da gibt es vielleicht Einiges, was Sie über Bord werfen müssen. Fernsehen ist vielleicht keine Sünde, aber es kann sicherlich eine Bürde sein. Und es kann Sie sicherlich davon abhalten, von Gott zu hören, vor allem in einer Krise. Eines der schlimmsten Dinge, die Sie tun können, wäre sich vor den Fernseher zu setzen, statt die Bibel vor sich zu haben. Wenn Sie wirklich von Gott hören wollen, wenn Sie wirklich frei kommen wollen, wenn Sie wirklich voran kommen wollen, dann werfen Sie Ballast ab!




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