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Leben in den letzten Tagen

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Leben in den letzten Tagen
Unser Leben sollte frei von Unvergebenheit und Streit sein
Geheiligte Leben führen
Wir sollten uns immer mehr mit anderen Christen treffen und sie ermutigen
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Welchen Lebensstil sollen wir haben? Worauf sollten wir uns konzentrieren? Wo sollten unsere Prioritäten liegen? Welche Menschen sollten wir sein?

1. Wir sollen dafür eintreten, das Evangelium zu verkündigen.

Es sollte uns betroffen stimmen, wenn wir die sehen, die verloren sind und wir müssen ihnen das Evangelium bringen - wir haben nicht viel Zeit für diese Arbeit.

Jakobus 5, 4: "Siehe, der Lohn der Arbeiter, die unser Land abgeerntet haben, den ihr ihnen vorenthalten habt, der schreit und das Rufen der Schnitter ist gekommen vor die Ohren des Herrn Zebaoth.“
Ich schildere nun drei unterschiedliche Wege, wie man das Evangelium weitertragen kann:

Erstens: man kann anderen davon erzählen.
Jakobus erwähnt Arbeiter und Schnitter, das sind diejenigen, die aktiv von Christus erzählen, diejenigen, die von seiner Erlösung für uns erzählen. In der Hauptsache geht es dabei um eine geistige Ernte, so wie auch Jesus seinen Jüngern sagte, sie sollten die Augen erheben und sehen, dass die Felder gelb und bereit seine für die Ernte, er sprach vom Säen und Ernten immer unter dem Aspekt, dass Menschen für Gott gewonnen werden sollten. Jesus sagte: "Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur." Du musst nicht gerade nach China oder nach Thailand gehen, aber wir müssen in unsere Welt gehen, unser gesamtes Umfeld erreichen und es anderen erzählen. Manche sind dazu berufen, hauptberuflich das Evangelium zu verkünden und sie müssen finanziell unterstützt werden. Das bringt uns zum zweiten Weg, wie man dem Evangelium dienen kann.

Zweitens geht es um die Möglichkeit, Gott mit unseren Finanzen zu unterstützen.
Jakobus 5,1-3:
"Und nun ihr Reichen, weint und heult über das Elend, das über Euch kommen wird! Euer Reichtum ist verfault, euere Kleider sind von Motten zerfressen. Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis geben und wird euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in diesen letzten Tagen!"
Hier spricht Jakobus nun von Menschen, die Schätze aufhäufen. Das sind diejenigen, die gesagt haben, lass uns in die oder die Stadt gehen, ein Jahr dort zubringen und Handel treiben und Gewinn machen ... Ihr kümmert euch überhaupt nicht um Gottes Willen oder seine Prioritäten. Ihr denkt nicht darüber nach, dass das Leben nicht mehr als ein Windhauch ist. Ihr habt euch über die Nähe der Wiederkunft Christi keine Minute Sorgen gemacht. Daher benutzt ihr den Segen, den Gott euch gibt auch nicht dazu, um anderen damit ein Segen zu sein, sondern ihr häuft ihn einfach an. Und dieser Schatz wird gegen euch Zeugnis geben am Jüngsten Tag. Gelder, die nützlich hätten sein sollen und die man gebraucht hätte, um Menschen für Christus zu gewinnen und Gottes Werk zu unterstützen, sind lediglich angehäuft worden. Ihr lauft neben der Spur und habt das Leben, habt die Ewigkeit aus dem Blick verloren. Ihr richtet euren Blick nicht mehr auf Gottes Prioritäten sondern nur noch auf euch selbst.

Wenn wir Jakobus 5,4 im eigentliche Zusammenhang des Kapitels betrachten, in dem es doch um geistliche Arbeiter und Schnitter geht, dann sind diese zurückgehaltenen Löhne die Gaben und Opfer, der Teil unseres Einkommens, von dem Gott in seinem Wort oder durch seinen Geist uns aufs Herz legt dass wir ihn für sein Werk zu geben. Zwei Dinge schreien zu Gott: Es heißt, dass das Rufen der Schnitter und der Lohn, der Zehnte und die Gaben, die zurückgehalten wurden und die in Gottes Werk hätten gesät werden sollen, vor die Ohren des Herrn gekommen ist. Wir müssen das Werk Gottes unterstützen. Geschäftsleute: ihr sein gemeint. Dafür seid ihr geschaffen. Dafür hat Gott euch die Segnungen gegeben, damit auch ihr zum Segen werden könnt. Er hat euch den Geschäftssinn, die Weisheit , die Zähigkeit, die Gesundheit und alles gegeben, das euch so erfolgreich hat werden lassen damit ihr vom Erfolg zur Bedeutung kommt indem ihr eure Berufung annehmt und die Verkündigung des Evangeliums weltweit unterstützt. Und es ist eine Tatsache: je mehr ihr gebt desto mehr segnet euch Gott. Die Schrift sagt, er gibt uns reichlich um alle Dinge zu genießen und man sollte das, was Gott schenkt ohne Schuldgefühle genießen. Aber seid euch bewusst, es gibt für den Segen Gottes in eurem Leben einen höheren Zweck und der liegt darin, die Kenntnis von Jesus Christus einer verlorenen und verdorbenen Menschheit zu bringen. Nicht nur dem Geschäftsmann, den Armen und der Witwe - Gott ruft, ja befiehlt ihnen, sein Werk zu unterstützen. Kleine Gaben, die aus einem großen Herzen gegeben werden können für die Ewigkeit von großer Bedeutung sein. Es gibt große Auswirkungen für die geistige Welt und es zieht Kreise, denn Gott sieht das Herz. Wir können bei der Verbreitung des Evangeliums beteiligt sein, indem wir es mitteilen, aber auch, indem wir den Weg dafür bezahlen.

Ein dritter Weg, auf dem wir dem Evangelium dienen können finden wir in Jakobus 5,7-8: "So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis zum Kommen des Herrn. Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig bis sie empfange den Frühregen und Spätregen. Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe."
Jesus sagte, das Evangelium müsse aller Welt gepredigt werden als Zeugnis für alle Nationen und dann würde das Ende kommen. Jede ethnische Gruppe und jede Sprachgemeinschaft muss erreicht sein und muss das Evangelium gehört haben bevor Christus wiederkommt. In unseren Tagen geschieht das sehr schnell. Die kostbare Frucht kann aber nicht eher geerntet werden, ehe nicht auch etwas anderes geschehen ist. Zuerst braucht sie den Frühregen und den Spätregen. Alle, an die sich der Brief des Jakobs richtete verstanden genau, was er damit meinte. In Palästina gibt es zwei Regenzeiten. Die erste Regenzeit kommt vor der Pflanzung, sie öffnet und bereitet den Boden für die Saat. Die zweite Regenzeit kommt dann erst kurz vor der Ernte, es regnet und dadurch reift das Korn und es ergibt eine herrliche Ernte. Beide Regenzeiten sind wichtig für eine fruchtbare Ernte und sowohl der Frühregen wie auch der Spätregen gleichen durch ihre Art der Wirkung und Ausgießung des Heiligen Geistes. Zuerst, ist da der Einfluss des Geistes, der das Herz des Menschen bereit macht, das Wort Gottes aufzunehmen und zweitens bewirkt der andauernde Einfluss des Heiligen Geistes, dass der Mensch zu dem Punkt kommt, an dem er bereit ist zu reifen und das Leben Jesus zu übergeben. Die Frage ist aber: Wodurch kommt der Regen? Was bringt das Wirken des Heiligen Geistes in eine Gemeinschaft? In eine Nation? In ein Heim? In das Leben eines Menschen? Das Gebet. Und dies ist der dritte Weg, durch den wir dem Evangelium dienen müssen: durch das Gebet.




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