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Ein befreiendes Rezept

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Ein befreiendes Rezept
Regen Sie sich nicht über die Übeltäter auf, denn Ihre Zeit wird kommen
Gott hat Ihnen versprochen, Ihnen beizustehen
Es ist legendär, dass sich Gott um die gerechten kümmert
Gott wirkt alle Dinge zu unserem Besten
Vertraue auf dem Herrn
Habe deine Lust am Herrn
Befiehl im deine Wege
Sei stille dem Herrn
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Regen Sie sich nicht auf, vertrauen Sie, freuen Sie sich, geben sie ab und ruhen Sie sich aus. Diese fünf wichtigen Ermahnungen gibt uns die heilige Schrift.

Erstens: Regen Sie sich nicht auf.

Machen Sie sich keine Gedanken, seien Sie nicht besorgt, ärgern Sie sich nicht über Übeltäter und nicht über die Dinge, die vielleicht böse Menschen Ihnen oder anderen antun könnten.

Ich bin mir sicher, dass es heute Abend hier Menschen gibt ... oder vielleicht auch am Fernsehen oder im Internet ..., die Magengeschwüre haben. Ihr Magen zieht sich wie ein Knoten zusammen wenn Sie über die Dinge nachdenken, die gerade passieren, was böse Menschen tun, vielleicht sogar in internationalem Ausmaß. Mit Selbstmordattentätern im Mittleren Osten, mit verrückten Diktatoren, die den Orient und auch den Mittleren Osten unsicher machen. Wenn Sie in die Zeitung schauen sehen Sie all das was durch den Terrorismus geschieht und dann sehen Sie auch die Hungersnöte und die Bedrohungen durch Kriege. All das macht Ihnen Angst und ist Grund genug, dass Sie sich aufzuregen. Manchmal sind es auch die Dinge, die uns in der Nähe sind und uns persönlicher betreffen. Der Bösewicht ist dann nicht jemand am Ende der Welt, sondern unser Nachbar nebenan; Ihr Chef; manchmal scheint es sogar der Mensch zu sein, mit dem Sie verheiratet sind. Es kann ein Verwaltungsbeamter sein, der Ihnen Ärger macht oder ein Verwandter und deshalb machen Sie sich Gedanken. Die Bibel sagt: Regt euch nicht auf. Sorgt euch nicht und habt keine Angst vor Übeltätern. Manchmal betrifft es uns nicht persönlich, aber sie sehen, wie es jemanden betrifft, der Ihnen nahe steht. Ihr Kind wird schrecklich verprügelt, oder es passiert einem anderem, sie sehen, wie andere auf der Arbeit oder in ihrer Ehe schlecht behandelt werden und Sie knirschen einfach nur mit den Zähnen und haben schlaflose Nächte und regen sich darüber auf.

Sorgen Sie sich nicht, regen Sie sich nicht auf. Ich werde Ihnen mehrere Gründe dafür nennen.

Erstens: ES SCHADET NUR. In Psalm 37,1 heißt es: "Entrüste dich nicht über die Bösen ... ". in Vers 7 wird das noch einmal wiederholt: "Entrüste dich nicht über den, dem es gut geht, der seinen Mutwillen treibt" und dann finden wir diesen Ausdruck noch einmal in Vers 8: "Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, entrüste dich nicht, damit du nicht Unrecht tust."

Es bringt nichts Gutes, es schadet nur. Es schadet Ihrer Gesundheit. Sprechen Sie mal mit Ärzten darüber. Sie werden Ihnen bestätigen, dass viele der Krankheiten und Gebrechen, unter denen die Menschen leiden, von Stress verursacht werden. Unsere Krankenhäuser sind voll mit Kranken, die wegen Krankheiten behandelt werden,die sich auf Ängste zurückführen lassen. Angst raubt Ihnen den Schlaf und die Fähigkeit, sich gründlich auszuruhen. Es schadet Ihrer Gesundheit.

Es schadet Ihren Beziehungen. Ihre Beziehungen zur Familie und zu Freunden leidet darunter. Es schadet Ihrer Beziehung zu Gott. Wenn Sie mit Ihren Gedanken ständig bei Ihren Problemen und deren Ursachen sind, dann haben Sie für Ihre Beziehungen keine Kraft mehr. Es schadet Ihnen. Mit manchem von Ihnen macht das Zusammenleben wirklich keinen Spaß, weil Sie ständig etwas haben, an dem Sie sich fest beißen. Es macht keine Freude, mit Ihnen zusammen zu sein. Es schadet Ihren Beziehungen. Regen Sie sich nicht auf, es bringt nur Schaden. Es raubt Ihnen die Freude, es nimmt Ihnen den Frieden, es tut Ihnen nicht gut.


Zweitens: Regen Sie sich nicht über die Übeltäter auf, denn Ihre Zeit wird kommen.

Gott ist ein gerechter Richter und Er wird sich um die Übeltäter kümmern.

Psalm 37,1: "Entrüste dich nicht über die Bösen, sei nicht neidisch auf die Übeltäter." Warum? Vers 2: "Denn wie das Gras werden sie bald verdorren, und wie das grüne Kraut werden sie verwelken."

Sehen Sie sich Vers 9-11 an: "Denn die Bösen werden ausgerottet; die aber des HERRN harren, werden das Land erben. Noch eine kleine Zeit, so ist der Gottlose nicht mehr da; und wenn du nach seiner Stätte siehst, ist er weg. Aber die Elenden werden das Land erben und ihre Freude haben an großem Frieden."

Schauen wir in Vers 12: "Der Gottlose droht dem Gerechten und knirscht mit seinen Zähnen wider ihn. Aber der Herr lacht seiner; denn er sieht, dass sein Tag kommt."

Das sollten Sie auch so sehen. Ihr Tag wird kommen. Lesen wir zusammen Vers 35-36: "Ich sah einen Gottlosen, der pochte auf Gewalt und machte sich breit und grünte wie eine Zeder. Dann kam ich wieder vorbei; siehe, da war er dahin. Ich fragte nach ihm; doch ward er nirgends gefunden."

In diesem Psalm gibt es noch eine Reihe weiterer Hinweise auf die gleiche Wahrheit. Gott sagt es immer und immer wieder und dadurch betont er eine sehr wichtige Tatsache für uns. Er sagt: Ärgere dich nicht wegen der Übeltäter, sie werden ihren Lohn erhalten." Und es heißt: "beneide sie nicht." Manchmal geraten wir in Versuchung, genau das zu tun. Sie dienen Gott so gut sie können und Ihr Leben ist voller Probleme. Immer wieder geht etwas schief; Sie haben hier ein Problem und da ein Problem und Sie sagen sich: "Gott, das ist nicht fair. Ich sehe mir den Kerl da drüben an und ich weiß, dass er betrügt; ich weiß, dass er lügt; ich weiß, dass er über Leichen gegangen ist, um es so weit zu bringen und es sieht alles so aus, als ob seine Rechnung auf geht. Er hat nicht die Probleme, mit denen ich mich herumschlagen muss; er hat alles, was das Herz begehrt; und hier bin ich, ich diene Dir und ich kann mich vor Probleme kaum mehr retten. Das ist nicht fair! Und Ihr Herz ist in Gefahr, dass es neidisch auf die Übeltäter wird. Aber Gott sagt: "Tu das nicht. Sie werden bald gefällt werden. Wenn sie nicht umkehren, werden sie gerichtet werden."

Das Gericht über die Übeltätern geschieht selten dann, wenn Sie es sich herbei wünschen, aber es ist trotzdem unausweichlich. Empören Sie sich nicht.

Es gibt einen dritten Grund, sich nicht aufzuregen:


Drittens: Gott hat Ihnen versprochen, Ihnen beizustehen, egal was auch geschieht und egal was die anderen tun.

Psalm 37,17-19: "Denn der Gottlosen Arm wird zerbrechen, aber der HERR erhält die Gerechten. Der HERR kennt die Tage der Frommen, und ihr Gut wird ewiglich bleiben. Sie werden nicht zuschanden in böser Zeit, und in der Hungersnot werden sie genug haben."

Hungersnot betrifft alle, aber Gott verspricht Ihnen, dass er Sie auch dann erhält, wenn etwas die ganze Gemeinschaft trifft. Schlagen Sie die Zeitung auf. Sie lesen da von Kriegen, von Menschen, die entlassen werden. Unternehmen schließen. Die Wirtschaftslage ... es wird eine weitere Rezession gemeldet. Sie lesen dies und das und die Menschen regen sich immer mehr auf, aber was auch um Sie her geschieht, Gott hat versprochen, Sie zu erhalten, auch in der Hungersnot. Auch wenn es eine Not an Arbeitsplätzen gibt oder finanzielle Nöte ... Was es auch ist, Gott hat es versprochen. Und auf Seine Versprechen kann man sich verlassen. Machen Sie sich keine Sorgen und regen Sie sich nicht auf. Er hat versprochen, sich um Sie zu kümmern.


Viertens: Es ist legendär, dass sich Gott um die gerechten kümmert

Psalm 37,25-26: "Ich bin jung gewesen und alt geworden und habe noch nie den Gerechten verlassen gesehen und seine Kinder um Brot betteln. Er ist allezeit barmherzig und leiht gerne, und sein Geschlecht wird zum Segen sein."

Was Gott getan hat, das wird Er auch wieder tun. Ich bin jung gewesen und bin alt geworden und ich habe noch nie den Gerechten verlassen gesehen und seine Kinder um Brot betteln.

Wenn ich mir die Geschichte unserer eigenen Gemeinde anschaue, dann kann man die Liste der Gnade Gottes einfach nicht leugnen. Seit 20 Jahren hat Er die Gemeinde unterstützt und erhalten. Wenn ich mich umdrehe und auf mein eigenes Leben schaue ab dem Tag, an dem ich zum Herrn gekommen bin, so kann ich wirklich ohne Zögern sagen, dass Er es nie versäumt hat, meine Bedürfnisse zu erfüllen, weder geistlich noch materiell. Ich kann auf eine Geschichte mit Gott zurück schauen, in der Er sich immer um uns als Sein Volk gekümmert hat. Statt sich aufzuregen, sollten Sie lieber eine Geschichtsstunde nehmen. Schauen Sie zurück, was Gott alles getan hat.


Fünftens: Gott wirkt alle Dinge zu unserem Besten.

Psalm 37,37: "Achte auf den Rechtschaffenen und sieh auf den Redlichen; denn die Zukunft für einen solchen ist Frieden;"

Die Zukunft ist Frieden. In diesem Psalm geht es um Streit und um böse Taten böser Menschen. Mitten in die Auflistung von all diesem Streit, zwischen die üblen Pläne und bösen Gedanken setzt Gott diesen Vers. Es ist fast wie ein kostbarer Edelstein, der mit einem brillanten Glanz leuchtet und uns Hoffnung und Trost gibt.

Die Zukunft ist Frieden. Das Hebräische Wort dafür heißt "Shalom", das bedeutet sowohl innerlich als auch äußerlich Ganzheit und Unversehrtheit. Im Hebräischen ist Shalom ebenso ein inneres wie auch ein äußeres Konzept. Es bedeutet Frieden im Geist, aber auch äußerliches Wohlergehen. Tatsächlich wird genau dieses Wort in Ihrer Bibel auch aus Reichtum übersetzt. Der Herr erfreut sich am Wohlergehen Seiner Diener, das bedeutet im Griechischen "Shalom".

Am Ende werden die Gerechten in Frieden leben. Die Zukunft für einen solchen ist Frieden. Wie es in Römer 8,28 heißt: "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind."

In Psalm 76,10 steht: "Denn selbst der Grimm des Menschen wird dich preisen; auch noch mit dem Rest des Grimmes wirst du dich gürten." Regen Sie sich nicht auf, denn Gott kann auch die Dinge nehmen, die die Bösen gegen Sie gerichtet haben und für Sie zum Guten wenden.

Ein Schwamm kann nur eine gewissen Menge Flüssigkeit aufnehmen. Ein Vulkan kann nur einem gewissen Druck stand halten, ehe er ausbricht und wenn Sie kein Ventil haben, wenn Sie es nicht heraus lassen können, wenn Sie Ihre Last nicht vor dem Herrn abwerfen können, dann wird der Stress seinen Tribut von Ihnen verlangen. Was der Geist nicht aushalten kann, das gibt er an den Körper ab. Familiäre Beziehungen werden belastet, die körperliche Gesundheit leidet. Sprechen Sie mit Gott. Er hat versprochen, Ihnen Frieden zu geben. Er hat uns eine Methode gegeben, unsere Traumata gegen Seine Ruhe einzutauschen, unsere Sorgen gegen seinen wunderbaren Frieden zu tauschen und zwar indem wir unsere Bitten vor ihm bekannt werden lassen, indem wir mit Ihm darüber sprechen. Ich würde Ihnen heute ans Herz legen, wenn Sie sich über etwas furchtbar aufgeregt haben und noch nicht genug mit Gott gesprochen haben: Unterhalten Sie sich einfach mit Jesus, so simpel das auch klingt. Er verspricht, dass Er Ihnen Frieden gibt. Regen Sie sich nicht auf.


Das zweite ist in Psalm 37,3:

Vertraue auf dem Herrn.

Regen Sie sich nicht auf, vertrauen Sie. Vertrauen Sie auf Seine Versprechen, trauen Sie Seiner Güte, vertrauen Sie Seinem Wesen. Es heißt hier: "Vertraue auf den HERRN und tue Gutes..."

Ich mag das, denn die Tatsache, dass Sie ganz aktiv Gutes tun und anderen helfen ist ein Zeichen für Ihr Vertrauen. Sehen Sie, Sorgen lähmen die Menschen. Manche Menschen haben es zugelassen, dass sie von ihren Sorgen und Ängste wie von Krebsgeschwür aufgefressen werden. Sie haben aufgehört, andere zu segnen und anderen zu helfen und ihr Leben ist mit dem eigenen Unglück völlig ausgefüllt. Wenn Sie dagegen auf Gott vertrauen, dann ist es egal, ob Sie sich gerade mitten in einem Sturm befinden oder nicht, sie fassen aktiv an und helfen anderen. Aber wenn Ihr Vertrauen nicht in Gott verankert ist, dann sind Sie sehr schnell mit sich selbst beschäftigt und sind nicht mehr fähig, Gutes zu tun. Vertrauen Sie auf den Herrn und tun Sie Gutes.

Vielleicht sagt jetzt jemand: "Gut, aber was meinen Sie damit?" Manchmal sagen wir: "Nun, Sie müssen einfach Glauben haben. Sie müssen einfach Gott vertrauen."
Und manche Leute sagen: "Ja, ja." Und das ist so, als ob Sie sagen würden: "Ok ..." Aber eigentlich wissen Sie immer noch nicht, was das bedeutet. Ich will Ihnen helfen. Es gibt ein einfaches Akronym für das Wort Vertrauen (= engl. trust).

t (= take a promise) Nehmen Sie ein Versprechen. Es fängt mit der Wahrheit an. Psalm 37,31: "die Weisung seines Gottes ist in seinem Herzen, seine Schritte werden nicht wanken." Nehmen Sie das Versprechen.

Das Wort Gottes im Herzen zu haben ist genau so, wie wenn Sie Benzin im Tank haben. Wer von Ihnen hat schon einmal erlebt, dass Ihre Glaubensreise nicht mehr als eine 5-Minuten Spritztour war. Manchmal scheint es, als ob wir ewig weit fahren. Und je weiter Sie fahren, desto öfter brauchen Sie einen Tankstopp. Machen Menschen stehen am Straßenrand, drücken auf die Hupe, schalten die Lichter an und aus und tun so, als ob sie fahren würden. Aber sie haben schon lange nicht mehr getankt und haben längst kein Benzin mehr. Sie müssen den Tank immer wieder auffüllen.

r (= read it) Lesen Sie es. Wenn Sie ein Versprechen gefunden haben, dann lesen Sie es immer wieder. Sehen Sie was in Psalm 37,3 steht: "Vertraue auf den HERRN und tue Gutes; wohne im Land und hüte Treue;" (oder: nähre dich von Seiner Treue).

Nähre dich von Seiner Treue. Lesen Sie, was Gott für andere in der Vergangenheit getan hat, wie treu Gott war. Denken Sie an Ihre eigenen Erfahrungen. Lesen Sie die biblischen Berichte über Seine Treue. Setzen Sie sich zu einem Festmahl nieder. Nähren Sie sich davon. Lesen Sie es immer und immer wieder. Verdauen Sie es. Es wird Ihren Glauben inspirieren und ermutigen. Nähren Sie Ihren Glauben und hungern Sie Ihre Zweifel aus. Lesen Sie es immer und immer wieder.

u (= utter it aloud) Sagen Sie es laut. Wenn wir Psalm 37,31 lesen, dann heißt es: "die Weisung seines Gottes ist in seinem Herzen." Frage: Wie kommt die Weisung ins Herz? Lesen Sie Vers 30, dann haben Sie die Antwort. "Der Mund des Gerechten spricht Weisheit aus, und seine Zunge redet Recht;" Jesus nennt die Schrift die Weisheit Gottes.

Das Wort, das hier in Vers 30 mit "spricht" übersetzt wurde, ist im Hebräischen das gleiche Wort, das in Psalm 1 und in Josua 1,8 mit "betrachten" oder "meditieren" übersetzt wird. Der Mund des Gerechten betrachtet ... spricht und sagt immer wieder und wieder ... Gottes Weisheit. Und so kommt sie ins Herz.

Das größte Problem in der heutigen Kirche, eines der größten Probleme, ist unverdaute Theologie.

Holen Sie sich ab und zu mal eine Zeitung? Vielleicht eine Sonntagszeitung? Was kostet sie? Vielleicht 1,50 Euro? Irgendwas in der Größenordnung. Vielleicht holen Sie auch eine Tageszeitung für 50 Cent. Sie werfen das Geld ein und hören, dass das Geldstück noch nicht richtig durchgefallen ist. Sie kennen das Geräusch, wenn das Geldstück richtig hineinfällt. Sie werfen das Geld hinein, aber es fällt nicht richtig durch. Aber erst dann können Sie den Kasten auf machen und Ihre Zeitung heraus nehmen. Haben Sie das schon einmal erlebt? Sie möchten am liebsten wild werden und auf diesen Zeitungskasten einschlagen. Aber sehen Sie, genau das ist mit vielen Gläubigen passiert, wenn es um das Wort Gottes geht. Sie haben es hier oben, im Kopf, aber der Groschen ist nie gefallen.

Das einzige was dabei hilft, dass der Groschen endlich fälllt, dass das Wort Gottes von hier oben nach da unten, ins Herz fällt, wo der Glaube geboren wird, das ist Meditieren, Betrachten. Das geht so: Sie haben die Information. Sie nehmen ein Versprechen. Und dann ist da die Meditation. Ich spreche es laut aus. Ich lese es immer wieder. Durch die Meditiation kommt die Erleuchtung. Dann fällt der Groschen. Dann ist der Glaube real. Dann hat das Wort Gottes für Sie Gültigkeit, dann wirkt es für Sie. Nicht eher.

S (= Step out) Geh hinaus. Es muss eine Handlung folgen. Sie müssen handeln. Glaube ohne Taten ist ein toter Glaube. Nehmen Sie es in Ihr Herz auf und dann handeln Sie danach.

Ich kann Sie ihm Boot mit hinaus nehmen und Ihnen zeigen, wie man Fische fängt. Ich kann mit Ihnen zu einer guten Stelle fahren und sage dann: "Sehen Sie, das macht man so. So müssen Sie die Rute auswerfen." Ich kann Ihnen zeigen, wie man den Köder am Haken befestigt. "Sie machen das so. Wenn Sie eine kleine Berührung spüren, dann setzen Sie den Anschlag so und so holen Sie den Fisch raus." Ich kann Ihnen zeigen, wie Sie den Fisch vom Haken nehmen und dann kann ich Ihnen auch noch zeigen, wie Sie den Fisch säubern und ausnehmen. Und Sie sagen in der Zwischenzeit immer wieder: "Ah, gut, ja, ja, ich verstehe. Ja, ich glaube, das geht genau so." Und dann setzen Sie sich ins Boot. Aber wenn Sie Ihre Angel nie nass machen ... wenn Sie die Leine nie auswerfen, dann werden Sie auch keinen einzigen Fisch fangen. Sie müssen entsprechend handeln.

Manche Christen haben die komplette Ausrüstung. Sie haben eine teure Angelrute; sie haben eine teure Garnspule, sie haben diesen witzigen kleinen Fischerhut, sie haben diese "ich kann durch das Wasser schauen Brille" und sie sehen wie wirkliche Profis aus. Aber Sie werfen ihre Leine nie aus. So fangen Sie nie einen Fisch. Und Sie werden auch im Glauben keine Ergebnisse sehen, wenn Sie ihn nie in die Tat umsetzen. Sie müssen hinaus gehen!

Sie haben die Information, Sie haben die Meditation, Sie haben die Erleuchtung und dann brauchen Sie die Handlung. Die Aktion lässt den Glauben schließlich offenbar werden. Sie können keinen Teil auslassen. Alle diese Teile gehören dazu. Das ist es, was "auf Gott vertrauen" bedeutet.

t (= thanksgiving) Danksagung. Sie danken Gott noch bevor das, wofür Sie Gott vertrauen wirklich erschienen ist und das ist ein Teil des Glaubens. Es ist ein Ausdruck des Glaubens, wenn Sie Gott im Voraus danken. Nachdem es geschehen ist, ist Ihr Dank lediglich ein Ausdruck der reinen Dankbarkeit. Aber das ist ein Teil des Ganzen.

Nehmen Sie ein Versprechen, lesen Sie es immer wieder. Sprechen Sie es laut aus. Das sind die drei inneren Teile des Glaubens. Es dringt dann aus dem Inneren nach Außen, wenn Sie danach handeln. Schließlich danken Sie dafür. Vertrauen Sie auf den Herrn.

Lesen Sie Psalm 37,39-40: "Aber der HERR hilft den Gerechten, er ist ihre Stärke in der Not. Und der HERR wird ihnen beistehen und sie erretten; er wird sie von den Gottlosen erretten und ihnen helfen; denn sie trauen auf ihn."

Ich liebe das. Der Herr wird. Und zwar aus dem einen Grund: denn sie trauen auf ihn.


Wir finden ein Drittes in diesem Psalm 37 in Vers 4:

Habe deine Lust am Herrn

"Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht." Diesen Vers kann man auf zwei verschiedene Weisen auslegen. Erstens: Sein Sie fröhlich. Zweitens: Richten Sie sich an Ihm aus.

Freuen Sie sich im Herrn, er wird Ihnen geben, was Ihr Herz wünscht. Einige von Ihnen müssen es lernen, sich zu freuen, denn Gott will Sie segnen. Das Christentum mancher Menschen ist für mich viel zu sauer und viel zu ernst.

Kürzlichen hat mir jemand erzählt, dass sie ein befreundetes Paar zur Predigt eines Pastors mitgebracht haben und dieses Paar war noch nicht errettet ... einfache Sünder. Sie haben diesen Gottesdienst ausgehalten, haben die Musik angehört und die Predigt ertragen. Danach sind alle gemeinsam zum Essen ausgegangen und die Christen haben die beiden nicht erretteten Freunde gefragt: "Na, was denkt ihr?" Sie sagten: "Die Musik war sehr gut. Die Musik hat uns gefallen. Ich denke, der Prediger ist auch ganz nett, aber er hat die ganze Zeit den Eindruck gemacht, dass er sich während der Predigt wirklich sehr über jemanden aufgeregt hat."

Ich verstehe nicht, wie jemand eine gute Botschaft ärgerlich verkünden kann. Das Evangelium ist die Gute Nachricht.

Habe deine Lust am Herrn. Erfreue dich am Herrn. Er wird dir geben, was dein Herz wünscht. Ich denke, das ist vor allem eine wichtige Bedeutung dieses Verses. Aber es gibt noch eine gleichermaßen wichtige Bedeutung, denn das Wort für "Lust", "Freude" in dem Satz "habe deine Lust am Herrn", wird hier aus dem hebräischen Wort übersetzt, das wörtlich die Bedeutung hat: weich und sanft werden, so wie der Ton unter den Händen des Töpfers weich, sanft und formbar wird.

Das heißt in anderen Worten: "Gut, Herr, es ist mein Plan. Es ist besser, wenn Du es segnest. Das ist die Richtung, die ich einschlagen will. Ich habe mich entschlossen und das ist es, was ich tun will. Gut, Herr, komm schon. Ich brauche Deinen Segen. Komm Herr, hilf mir, mein Gott."

Es ist nicht so steif: "Ich werde dieses und jenes tun," sondern: "Herr, hier bin ich. Ich bin sanft und formbar. Du bist der Töpfer, ich bin der Ton. Was Du mit meinem Leben vor hast, was Deine Pläne auch sind, in welche Richtung Du mich auch schicken willst..." und ich nehme diese formbare Haltung vor Gott ein. Und wenn ich das tue, dann geschieht etwas. Dann legt Gott Wünsche in mein Herz. Wenn ich mich am Herrn erfreue, wenn ich sanft und formbar vor Ihm werde, wenn ich mich Ihm öffne, dann gibt er mir Wünsche. Und der Grund dafür, dass Gott Ihnen Wünsche gibt, ist der, dass Er Ihnen den Wunsch geben kann.

Ich will es anders ausdrücken: Gott führt uns oft durch Wünsche. Ob es ums Geschäft geht oder um die Berufung in den Dienst in der Gemeinde oder um Beziehungen, oft führt uns Gott durch Wünsche. Aber es ist wichtig, wenn Sie Wünsche haben, dass Sie diese vor Gott bringen und sagen: "Gut, Herr, kommt dieser Wunsch wirklich aus meinem Herzen? Ist es etwas, das Du hinein gelegt hast? Oder ist es nur ein fleischlicher Wunsch, etwas, das ich tun will?" Und Gott wird Ihnen helfen, den Unterschied festzustellen.

Bevor ich errettet wurde, habe ich ein Mädchen öfter gesehen und dann habe ich den Kontakt verloren. Als ich zu Christus kam und heraus fand, dass sie in Los Angeles lebte, habe ich versucht, ihre Adresse heraus zu finden und sie besucht. Nun, ich war Christ und ich war Single. Ich ging also zu ihr und verbrachte den Nachmittag mit ihr und habe sie auf einem Klavierhocker sitzend zu Christus geführt. Nachdem ich ihr mein Zeugnis erzählt hatte und all das, betete sie mit mir und wurde herrlich errettet. Ich kam an diesem Tag nach Hause und dachte: "Das ist super! Ich bin ein Christ und ich bin Single. Aber ich will kein christlicher Single sein. Ich will ein verheirateter Christ sein. Und dieses Mädchen, sie ist jetzt auch eine Christin. Und Er findet auch, dass es eine gute Sache ist, eine Frau zu finden. Und ich habe sie gefunden und sie ist eine Christin. Es gibt also kein Problem. Wir sind uns gar nicht so unähnlich und ich mag sie und sie ist hübsch ..." Sehen Sie, das war lange bevor ich Janet kennen gelernt habe. Ich habe mir das so überlegt, aber die ganze Zeit war ich innerlich unruhig. Irgend etwas hat mich gestört. Irgend etwas hat mein Herz gestört. Ich meine, den ganzen Tag lang habe ich gedacht: "Das ist toll. Ich muss nicht mehr alleine sein." Aber irgend etwas hat mich so sehr gestört. Schließlich habe ich also am Ende des Tages gesagt: "Gut, Herr, was ist es? Warum? Was ist los? Wenn das nicht in Ordnung ist ...? Ich meine, in deinem Wort heißt es: wer eine Frau findet, der findet etwas Gutes. Sie ist Christin, sie ist hübsch und ich mag sie. Warum nicht?" Ich habe Gott sogar gefragt: "Warum habe ich dann diesen starken Wunsch, bei ihr zu sein?"
Stellen Sie keine Fragen, auf die Sie keine Antworten wollen. Gott sagte mir nur ein Wort: "Lust. Ende der Diskussion. Ende der Fragen. Er hatte Recht. Und in diesem Moment, in dem Er das sagte, wurde mir das sehr, sehr klar."

Wenn Sie sich im Herrn erfreuen und wenn Sie diese Weisungen von Gott bekommen ... sprechen Sie die Dinge aus. Wägen Sie sie vor Ihm ab. Seien Sie mutig genug, das zu tun. Geben Sie sich nicht mit Annahmen zufrieden. Gott wird Sie durch Wünsche führen und leiten. Aber Er wird Ihnen auch zeigen, welche Wünsche wirklich von Ihm sind.


Wenn Sie diese Weisungen bekommen haben, wenn Sie die Richtung haben ... dann steht das nächste, was Sie tun müssen in Vers 5:

Befiehl im deine Wege.

"Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird''s wohl machen."

Befiehl dem Herrn deine Wege, vertrau sie Ihm an. Macher wird niemals ein Ergebnis sehen, weil er nichts anvertraut. Sie halten etwas zurück, Sie halten fest, Sie gehen nicht voran. Sie werden nicht danach greifen und Lust auf etwas haben ... Aber wenn Sie Lust auf etwas haben ... wenn Sie es Gott anvertrauen, dann wird Gott es für Sie vollbringen. Er wird die Dinge wahr werden lassen.

Meine Frau und ich haben in der letzten Woche gerade unseren 21. Hochzeitstag gefeiert. Am Freitag Abend sind wir nach Laguna Beach gefahren und sind dann in einem Hotel geblieben. Das ist genau die Stadt, in der ich ihr den Heiratsantrag gemacht habe. Wir sind damals beim Sawdust Festival gewesen und ... eigentlich ist es gar nicht so romantisch. Wir sind auf auf dem Bordstein gesessen und haben Ofenkartoffeln gegessen als ich sie gefragt habe. Aber ich erinnere mich noch, dass ich vor Angst ganz starr war! Sehen Sie, ich habe sie geliebt und ich wusste, dass Gott dabei war, aber ich habe mir gedacht: "Mensch, wenn ich das tue, dann gibt es kein Zurück, wenn ich diese Worte ausspreche." Und deshalb habe ich nur "Oh nein!" gedacht. Ich hatte geglaubt, dass es ganz einfach ist, aber ich konnte es nicht raus bringen und sie hat mich angeschaut und gesagt: "Geht es dir gut?"

Ich sagte: "Ja, es ist okay." Und dann habe ich die Berge angeschaut und nur gedacht: "Oh nein! Es gibt kein Zurück, wenn ich das tue!" Aber ich habe es getan und nie wieder zurück geschaut. Vertrauen. Befiehl Gott deinen Weg.

Mache von Ihnen wissen schon ganz genau, was Gott von Ihnen will und Sie sind überfällig, sich anzuvertrauen. Sie haben die Weisungen von Gott schon bekommen. Sie haben schon etwas ins Herz gelegt bekommen. Jetzt ist es Zeit, sich Ihm anzuvertrauen.


Und schließlich finden wir in Psalm 37,7 alles, was uns noch zu tun bleibt:

Sei stille dem Herrn.

"Sei stille dem HERRN und warte auf ihn." Wenn Sie das einmal getan haben, was in Ihrer Macht stand, dann können Sie ausruhen und die Aussicht genießen. Sein Sie stille und warten Sie geduldig. Er wird es vollbringen, was Sie Ihm anvertraut haben. Es geschieht vielleicht nicht so, wie Sie es zeitlich geplant haben, aber Er wird es geschehen lassen.

Mache Menschen denken, dass ich viel zu sorglos bin, was unsere Gemeinde und den Dienst und die Gebäude und die Zukunft der Gemeinde und all das betrifft. Aber wissen Sie, ich denke wirklich nicht, dass ich zu leichtfertig bin. Ich bin mir nur darüber im Klaren, dass ich nur das tun kann, was in meiner Macht steht und Gott muss den Rest machen. Es hat keinen Sinn, darüber schlaflose Nächte zu haben. Ich glaube daran: Ich genieße meine Frau, ich genieße meine Kinder, ich genieße mein Leben und ich lache gerne, ich schlafe gut und ich werde nichts davon verlieren, nur weil ich versuche Dinge zu vollbringen, die ich nicht vollbringen kann.

Wenn Sie einmal die Weisung von Gott haben, dann vertrauen Sie auf Ihn, befehlen Sie Ihm Ihre Wege ... Was könnten Sie denn sonst noch tun? Nichts als stille sein und warten. Hören Sie, das Leben war nie dazu gedacht, dass man es mit geballten Fäusten und knirschenden Zähnen leben sollte. Und Sie können Gottes Teil auch nicht für Ihn erledigen, Sie können Ihn noch nicht einmal dazu bringen, schneller zu machen. Aber wenn Sie alles getan haben, das in Ihrer Macht steht, dann übergeben Sie ihm alles. Das war''s. Ruhen Sie. Genießen Sie Ihr Leben.
 

Eine Bibelbotschaft von Pastor Bayless Conley


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