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Durch Gebet Möglichkeiten eröffnen

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Durch Gebet Möglichkeiten eröffnen
Ein kurzes Gedächtnis begrenzt das Beten um Möglichkeiten
Wenn man Probleme leugnet, dann begrenzt das das Beten um Möglichkeiten
Mit der falschen Herde zu laufen begrenzt das das Beten um Möglichkeiten
Wenn Sie Ihren Glauben nicht entwickeln, begrenzt das das Beten um Möglichkeiten
Die größte Begrenzung beim Beten um Möglichkeiten, ist es einfach nicht zu beten
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Ich möchte mit Ihnen darüber sprechen, wie wir uns durch Gebet Möglichkeiten eröffnen können. Wenn Sie beten, dann ist es einfach notwendig, dass Sie eine Perspektive haben für die Möglichkeit, die sich bieten. Das Ergebnis Ihres Gebets wird ganz entschieden davon beeinflusst, was Sie selbst für möglich oder für unmöglich halten. Sehen wir uns ein paar Verse in Lukas 1,37 an:

Maria hatte hier eine Begegnung mit dem Engel Gabriel. Der Engel versucht ihr zu erklären, dass sie den Sohn Gottes gebären wird. Es fällt ihr schwer, das zu glauben, weil sie noch nie mit einem Mann zusammen war. Der Engel sagt zu ihr: "Der Heilige Geist wird dich überschatten" und dann sagt er: "Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich."

Maria versucht zu verstehen, wie sie ein Kind bekommen soll, ohne mit einem Mann zusammen gewesen zu sein, da sagt der Engel zu ihr: "Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch der Heilige, der geboren wird, Gottes Sohn genannt werden." Dann sagt er: "Denn bei Gott ist kein Ding ... kein Ding ... unmöglich."
 
Maria versucht zu verstehen, wie sie ein Kind bekommen soll, ohne mit einem Mann zusammen gewesen zu sein, da sagt der Engel zu ihr: "Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch der Heilige, der geboren wird, Gottes Sohn genannt werden." Dann sagt er: "Denn bei Gott ist kein Ding ... kein Ding ... unmöglich."

Wie ist das in Ihrer Situation? Was steht Ihnen gerade bevor? Das kann mit der finanziellen Lage zusammen hängen, es kann mit der Ehe zu tun haben oder es kann einen anderen Bereich Ihres Lebens tangieren. Ist es möglich, dass es sich verändern könnte? Ist es schon zu spät? Ist es zu schwer? Ist es zu schwer für Gott? Oder ist es möglich, dass mit Gott alles gut werden könnte? Ist es möglich, dass Sie schließlich ein großartiges Leben führen könnten, ein glückliches Leben, ein fruchtbares, blühendes Leben, ein Leben, von dem auch andere profitieren und das der Welt Segen bringt? Ist das möglich?

Sie denken vielleicht: "Ich lebe in einem solchen Chaos! Sie ahnen das noch nicht einmal. Ich bin so fertig. Es ist so viel Negatives passiert. Ich wäre so gerne normal! Ich kann noch nicht einmal daran denken, einem anderen zu helfen. Ich brauche nur einfach selbst Hilfe!"

Dennoch ist es möglich, dass Gott Ihre Situation so wieder herstellt, Ihr Leben so radikal verändert und Sie so segnet, dass Sie ein Segen sein können; Sie müssen nicht immer ein bedürftiger Mensch sein, sondern Sie werden anderen etwas abgeben können von der Fülle, die Gott Ihnen gegeben hat. Ja, all diese Dinge sind möglich bei Gott. Alle Dinge schließen auch Ihre Situation mit ein.

Sehen Sie mit mir Matthäus 19,26 an. Jesus hatte sich mit Seinen Jüngern unterhalten. Er hat ihnen gegenüber erwähnt, wie schwierig es für Reiche ist, in das Reich Gottes zu kommen. Bei Reichen besteht die Tendenz, dass sie eher ihrem Reichtum vertrauen und dem, was sie für Geld kaufen können. Die Jünger fragen Ihn: "Ja, wer kann dann selig werden?" Und Jesus antwortet in Matthäus 19,26: "Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist's unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich."

Erst haben wir es aus dem Mund eines Engels gehört und nun hören wir es von Jesus Christus selbst: " Bei Gott sind alle Dinge möglich!" Ich möchte Sie noch einmal ermutigen, denn was Sie für möglich halten, das beeinflusst das Ergebnis Ihrer Gebete enorm. Ich möchte Ihnen mit der größten Autorität sagen, dass bei Gott alle Dinge möglich sind.

Sehen wir uns ein paar Querverweise im alten Testament an. 1. Mose 18,11. Hier finden wir Abraham (der Abram hieß) und Sarah (die eigentlich Sarai geheißen hatte) und sie waren kinderlos. Sarah war nicht nur unfruchtbar, sie war auch hochbetagt: Abraham ist etwa 100 und Sarah ist 90. Sie war nie in der Lage gewesen, ein Kind zu empfangen und nun ist für sie die Zeit zum Gebären längst vorbei. Aber sie bekommen Besuch von einem Engel, der ihnen sagt, dass sie im nächsten Jahr um diese Zeit ein Kind haben wird. Der Engel hatte das Abraham gesagt. Sarah hatte das Gespräch belauscht, diese Worte gehört und lachte.

Sehen wir uns 1. Mose 18,11-14 an: "Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und hochbetagt, sodass es Sara nicht mehr ging nach der Frauen Weise. Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun ich alt bin, soll ich noch der Liebe pflegen, und mein Herr ist auch alt! Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Meinst du, dass es wahr sei, dass ich noch gebären werde, die ich doch alt bin? Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben."

Welch eine Frage: Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? Ich möchte, dass sich das setzt. Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein?

Stecken Sie bis über die Augen in Schulden? Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? Ist es zu schwierig für Ihn, Ihre finanzielle Lage zu wenden? Wie ist es mit Ihren Kindern und dem Reich Gottes? Gibt es hier Menschen, deren Kinder dem Herrn derzeit nicht dienen? Vertrauen Sie Gott, dass er das wenden kann?

Ja, ich sehe, dass hier viele zustimmen. Ich habe eine Frage: Sollte es Ihm unmöglich sein, sie zu ändern? Ist es zu schwierig für Ihn, jemanden bis hierher zu schicken, einmal rund um den Planeten? Vielleicht leben Sie in einem anderen Land; vielleicht sitzen Sie gerade in einem anderen Land im Gefängnis. Freunde, für Gott ist es nicht zu schwer, Sie zu erreichen und alles zu wenden. Für Ihn ist es nicht unmöglich, in einer Beziehung die tote Liebe wieder zu erwecken. Für Gott ist es nicht zu schwer, Ihren Körper zu heilen.

Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? Die Antwort lautet offensichtlich nein! Nichts ist zu schwierig für den Herrn.

Sehen wir uns noch ein Beispiel an. Schlagen Sie mit mir Jeremia 32,27 auf. Gott spricht hier und er stellt die Frage: "Siehe, ich, der HERR, bin der Gott allen Fleisches, sollte mir etwas unmöglich sein?"

Gott stellt viele Fragen dieser Art. "Ist Mein Arm zu kurz? Ist Mein Ohr taub? Ist Mein Auge blind, dass ich nicht sehen kann? Sollte Mir etwas unmöglich sein?"

Warum stellt Gott uns derartige Fragen? Er will uns erschüttern. Freunde, für Gott ist nichts zu schwer. Für Gott sind alle Dinge möglich!

Das ist wahr, aber es reicht nicht, das einfach nur zu glauben. Trotzdem, Sie müssen es glauben. Manche von Ihnen müssen einfach Ihren Horizont erweitern. Bei Gott sind alle Dinge möglich. Es gibt aber noch eine weitere Zutat, die unglaublich wichtig ist, die Sie dazu tun müssen. Schlagen wir in Markus 9,17-22 nach. Jesus ist gerade vom Berg der Verklärung zurück gekommen.

Markus 9,17-22: "Einer aber aus der Menge antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist. Und wo er ihn erwischt, reißt er ihn; und er hat Schaum vor dem Mund und knirscht mit den Zähnen und wird starr. Und ich habe mit deinen Jüngern geredet, dass sie ihn austreiben sollen, und sie konnten's nicht. Er aber antwortete ihnen und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir! Und sie brachten ihn zu ihm. Und sogleich, als ihn der Geist sah, riss er ihn. Und er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund. Und Jesus fragte seinen Vater: Wie lange ist's, dass ihm das widerfährt? Er sprach: Von Kind auf. Und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, dass er ihn umbrächte."

Sehen Sie sich die Frage an, die der Vater hier stellt: "Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!"

Warum sollte er Jesus diese Frage stellen: Wenn du aber etwas kannst ...? Als Jesus mit Petrus, Jakobus und Johannes auf dem Berg war, hatte dieser Mann die anderen geschulten Jünger gebeten, ihm zu helfen, aber sie alle hatten versagt. In den Augen dieses Mannes waren es diejenigen, die Jesus ausgebildet hatte; aber dennoch konnten sie nichts tun. "ich habe ihn gebracht, aber sie konnten ihm nicht helfen. Wenn du aber etwas kannst ..." Dieser Mann zweifelte an den Jesu Fähigkeiten: "Wenn du kannst ..." Jesus aber schlug den Ball einfach auf das Spielfeld des Mannes zurück, Er sagte: "kein wenn du kannst."

Markus 9,23: "Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst - alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt."

Das ist die andere Seite der Medaille des Satzes: "für Gott sind alle Dinge möglich." Auf der einen Seite der Medaille steht: "für Gott sind alle Dinge möglich." Wenn Sie diese Medaille umdrehen steht darauf: "alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt." Für Gott sind alle Dinge möglich! Für den, der da glaubt, sind alle Dinge möglich. Wir haben eine Rolle zu spielen.

Die meisten von Ihnen kennen den Vers in Epheser 3,20-21: "Dem aber, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit!"

Gott kann uns überschwänglich, über all das hinaus, was wir bitten oder verstehen, geben. Aber dann geht der Vers weiter: "...nach der Kraft, die in uns wirkt." Das heißt in anderen Worten, dass Gott Teil daran hat und wir Teil daran haben.

Es ist so, wie es in 1. Korinther 3,9 erklärt wird: "Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau." Wir arbeiten mit Gott zusammen, wir sind Seine Mitarbeiter. Wenn wir sehen, dass Dinge unser Leben und unsere Bedingungen verändern und im Leben und der Situation, in der die anderen um uns herum leben, dann ist das eine Sache des Glaubens und des Betens, es ist nicht nur Gott, der hoheitlich eingreift. Freunde, Gott greift manchmal hoheitlich und selbstständig in bestimmte Umstände ein und es ist wunderbar, wenn Er das tut. Er ist Gott. Ich schätze, Er kann alles tun, an jedem Ort und zu jeder Zeit, wann und wie Er will. Aber Sie werden trotzdem merken, dass das Meiste, was im Leben der Menschen geschieht, nicht einfach eine Sache ungebetenen, göttlichen Eingreifens ist. Es ist eine Antwort auf Menschen, die gebetet haben und Sein Angesicht gesucht haben. Es ist unser Teil zu glauben und zu beten und dann antwortet Gott darauf. Das sind die beiden Seiten einer Gleichung. Wenn es darum geht, das Möglichste zu erbeten, dann werden Ihr Denken und Ihr Glauben Sie entweder behindern und Sie behindern dann Gott oder es wird die Bühne vorbereiten für mächtige und großartige Dinge, die sich dann ereignen können.

Sehen Sie sich einen weiteren Vers mit mir in Psalm 78 an. Hier geht es um die Israeliten, Gottes Volk, in der Wüste. Hier heißt es: "Ja, wieder und wieder..." Sie haben das nicht nur einmal getan.

Ja, immer wieder versuchten sie Gott und begrenzten den Heiligen Israels.

Immer wieder versuchten sie Gott; immer wieder begrenzten sie den Heiligen Israels. Im Hebräischen bedeutet das Wort begrenzen wörtlich "eine Linie auskratzen". Das bedeutet, etwas zu markieren, etwas tief einritzen, eine Linie einritzen. So weit und nicht weiter." Das bedeutet, dass sie Gott begrenzten. Es ist fast so als ob Sie ein Gefäß hätten und dann nehmen Sie einen magischen Stift und sie ziehen damit eine Linie rund um das Gefäß und sagen: "Also Gott, segne mich, aber nur so weit. Ich markiere hier die Stelle, wie weit Du in meinem Leben gehen kannst und was Du in meinem Leben machen kannst. Freunde, das tun wir durch unseren Glauben. Immer wieder begrenzten sie Gott, den Heiligen Israels. Das macht mich neugierig.

Ich stelle fest, dass ich hinsichtlich mancher Dingen, die ich mache, viel mehr Freiheiten habe, als ich gedacht hatte. Sehen Sie, ich bin sehr dafür, dass man von Gott geführt wird. Aber es gibt Zeiten, in denen ich sage: "Gott, ich würde gerne umziehen oder ich hätte gerne ein anderes Auto und ich würde das gerne machen."

Es ist fast, als ob Gott zu mir sagt: "Das ist schön."
Und ich denke mir: "Aber warte, warte! Gott, ich weiß, dass Du mich führen musst!"
Aber bei vielen Dingen sagt Gott einfach: "Gut. Los!"
Manchmal setze ich mir selbst Grenzen in meinen Gedanken, wie weit ich mit meiner Familie gehe, wie weit ich mit dem Segen gehe, den Gott in mein Leben bringt. Manche Dinge arbeite ich durch und ich denke, dass ich von einem gesunden Standpunkt ausgegangen bin, aber ich bin ganz überzeugt, dass ich mehr Segen genießen könnte und noch mehr gedeihen als ich es bereits tue. Ich denke, dass ich der größte Begrenzungsfaktor war. Ich glaube eigentlich nicht, dass Gott gesagt hat: "Also gut, ich bringe dich so weit. Jetzt musst du erst mal für eine Weile hier bleiben." Ich glaube, dass es meine eigenen Gedanken waren, die mich begrenzt haben. In den letzten zwei oder drei Jahren hatte ich einige wirklich sehr interessante Begegnungen mit Gott, einige sehr interessante Gebetszeiten, die Art, wie Er mir geantwortet hat, wenn ich darüber nachgedacht habe, einiger dieser Dinge zu tun. Ich hatte gebetet und gesagt: "Gott, ich habe das Gefühl, dass ich etwas für meine Zukunft tun sollte." In der Bibel heißt es, dass ein weiser Mann, ein gerechter Mann, ein Erbe für seine Kindeskinder anlegt. Ich sagte: "Gott, ich will ein Erbe für meine Enkel anlegen." Ich denke: "Es besteht keine Chance, das zu machen, so wie es momentan aussieht." Ich begann also um mehr Geld zu beten und vielleicht darum, ein kleines Eigentum zu bekommen, vielleicht ein kleines Mietshaus um damit etwas Kapital aufzubauen.

Es war als ob Gott sagte: "In Ordnung."
"Gott, hättest Du das nicht anstoßen müssen? Hast du die ganze Zeit gewartet, dass ich das mache?"
Ich betrachte manche Dinge, wie ich sie vorher nicht gesehen habe und ich habe das Gefühl, dass ich da nicht der Einzige bin.

Ich möchte Ihnen ein paar Dinge mitteilen, die das Beten um Möglichkeiten einschränken können.




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