Wenn du siehst, wie du beim Liebestest abschneidest, dann kannst du feststellen, wo du wirklich mit deiner Liebe zu Gott stehst. Die beiden Tests liegen einfach im Geben, wenn du selbst nicht genug hast und im Vergeben, wenn man dich verletzt hat. Geben, wenn du Mangel erlebst ... wenn Gott dich auffordert, zu geben, auch wenn du gerade nicht viel hast. Und zweitens, vergeben, wenn man dich verletzt hat. Das sind die beiden Bereiche, in denen man am besten die Liebe zu Gott testen kann. Wir werden uns die beiden einmal anschauen.
Sehen wir uns zunächst einmal den ersten an: Geben, wenn man selbst nicht genug hat. Zweiter Korinther, Kapitel 8. Jeder kann von seinem Überfluss abgeben, aber die Liebe zu Gott steht erst dann wirklich auf dem Prüfstand, wenn du in deinem eigenen Leben Mangel erlebst, wenn du selbst magere Zeiten durchlebst. Paulus schreibt hier an die Christen in Korinth und zitiert, was die Christen im Mazedonien getan hatten um die Korinther in ihrem Geben zu provozieren.
Wir beginnen bei Vers 1:"Wir tun euch aber kund, liebe Brüder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Mazedoniens gegeben ist. Denn ihre Freude war überschwänglich, als sie durch viel Bedrängnis bewährt wurden und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfalt. Denn nach Kräften, das bezeuge ich, und sogar über ihre Kräfte haben sie willig gegeben und haben uns mit vielem Zureden gebeten, dass sie mithelfen dürften an der Wohltat und der Gemeinschaft des Dienstes für die Heiligen; und das nicht nur, wie wir hofften, sondern sie gaben sich selbst, zuerst dem Herrn und danach uns, nach dem Willen Gottes. So haben wir Titus zugeredet, dass er, wie er zuvor angefangen hatte, nun auch diese Wohltat unter euch vollends ausrichte. Wie ihr aber in allen Stücken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allem Eifer und in der Liebe, die wir in euch erweckt haben, so gebt auch reichlich bei dieser Wohltat. Nicht sage ich das als Befehl; sondern weil andere so eifrig sind, prüfe ich auch euere Liebe, ob sie rechter Art sei."
Ich möchte, dass ihr das alle seht:
2. Korinther 8,8: "prüfe ich auch euere Liebe..."
Das hier ist ein Liebestest und das ist auch heute die Überschrift meiner Predigt:
Ich möchte, dass ihr das alle seht:
2. Korinther 8,8: "prüfe ich auch euere Liebe..."
Das hier ist ein Liebestest und das ist auch heute die Überschrift meiner Predigt:
WIE MAN DEN LIEBESTEST BESTEHT.
"... weil andere so eifrig sind, prüfe ich auch euere Liebe, ob sie rechter Art sei."
Paulus bezieht sich nicht nur auf die Mazedonier, die arm waren, als sie gaben, die selbst Mangel erlebten, er zitiert auch den Herrn Jesus Christus als größtes Beispiel, das weit über den Mazedoniern steht, der alles gab um uns reich zu machen. Er erniedrigte sich selbst und wurde Mensch, war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz, wofür ihn Gott über alles erhob. Jesus ist das höchste Beispiel, wenn es um Opfer geht wenn es darum geht, andere an die erste Stelle zu setzen und Gottes Liebe auszudrücken. Jesus gab alles um uns zu segnen und reich zu machen.
Wenn Paulus hier zunächst über Christus und dann über die Mazedonier spricht, dann ist eines ganz interessant: Er zögerte wegen ihrer Situation, die Mazedonier zum Geben zu drängen. Aber sie verlangten absolut ihr Recht, am Opfer Teil zu haben um den leidenden Heiligen in Jerusalem zu helfen. Die Bibel sagt: "Die bedrängten ihn." Nun, sie hätten ihm nicht gut zureden müssen, wenn er nicht gezögert hätte, ihr Geschenk anzunehmen. Er denkt: "Wisst ihr, ihr Leute könnt euch das eigentlich nicht leisten." Und sie sagten: "Wir können und wir wollen." Ich mag es, wenn Leute wegen des Gebens so ärgerlich werden. Es bedeutet: "Du wirst mich nicht davon abhalten, mich zu beteiligen."
Paulus geht hier also weiter und nachdem er sie zitiert hat um die Korinther zu provozieren sagt er: "Ich erzähle euch das, um die Ernsthaftigkeit eurer Liebe zu testen." Danach fängt er an, ihnen Anweisungen über das Geben zu machen und in Vers 24 des achten Kapitels fasst er das alles zusammen.
2. Korinther 8,24: "... erbringt den Beweis eurer Liebe und zeigt, dass wir euch zu Recht vor ihnen gerühmt haben öffentlich in den Gemeinden."
Ihr Geben war der Beweis ihrer Liebe. Ihr Geben war ein Liebestest.
Letzte Woche hat mich das wirklich herausgefordert. Wir waren auf unserem Weg in die Gemeinde, die Kinder saßen im Auto und eines meiner Kinder verfolgte mich regelrecht wegen dieser zwanzig Dollar, die ich ihm schuldete. Er ließ einfach nicht locker und ich dachte mir: "Was soll das?" Ich sagte: "Wofür brauchst du das denn gerade jetzt?" Er wollte irgendwie nicht mit der Sprache rausrücken. Ich sagte: "Wofür brauchst du es jetzt?"
Er sagte: "Ich will es bei der Sammlung geben, Dad." Danach fühlte ich mich elend. Ich sagte: "Du willst das alles geben?" - "Ja."
Nun fühlte ich mich noch schlechter. Es forderte mich wirklich, weil ich weiß, wie viel Geld meine Kinder haben. Das war groß! Ich kam in die Kirche und konnte während des ganzen Lobpreis -Gottesdienstes an nichts anderes denken. Als es Zeit für die Gaben war leerte ich meine ganze Brieftasche und meine Hosentaschen. Ich kam völlig blank heim. Ich gab alles und ging absolut ohne Geld nach Hause. Das hat mich wirklich provoziert. Mein Kind hat eine solche Liebe zu Gott und ich denke: "Und was ist mit mir?" Wisst ihr, wir müssen aufgerüttelt werden. Im Hebräerbrief steht, dass wir uns aufrütteln sollen in Liebe zu Gott.
In Judas 21 heißt es: "Und erhaltet euch in der Liebe Gottes ..."
Die Bibel sagt im 1. Korintherbrief 14,1: "Strebt nach der Liebe..."
Im zweiten Brief an die Korinther, Kapitel 5, lehrt sie: Wenn uns die Liebe Gottes ergriffen hat, dann wird sie uns zum Handeln drängen. Sie wird auch zum Geben drängen. Sie wird uns bedrängen, unsere Zeit, unsere Schätze und unsere Bemühungen für andere zu geben. Wenn du nicht dazu gedrängt wirst, wenn das Geben nicht leicht von der Hand geht ... besonders in Zeiten, in denen du selbst nicht viel hast, dann schneidest du bei diesem Test nicht gut ab.
Gibt es einen Beweis für Gottes Liebe in deinem Leben? Wie schneidest du bei dem Test ab? Das bringt uns zum zweiten Prüfungsabschnitt. Schauen wir im 2. Korintherbrief einmal das 2. Kapitel an. Es geht hier um Vergeben, wenn dir jemand etwas angetan hat. Es geht ums Geben und ums Vergeben.
2. Korinther 2,6-11: Beginnen wir mit Vers sechs: "Es ist aber genug, dass derselbe von den meisten gestraft ist ..."
Wir kommen später noch auf diesen Satz zurück, aber denkt daran.
"Es ist aber genug, dass derselbe von den meisten gestraft ist, so dass ihr nun ihm desto mehr vergeben und ihn trösten sollt, damit er nicht in allzu große Traurigkeit versinkt. Darum ermahne ich euch, dass ihr ihm Liebe erweist. Denn darum habe ich euch geschrieben, um eure Bewährung zu erkennen, ob ihr gehorsam seid in allen Stücken. Wem aber ihr etwas vergebt, dem vergebe ich auch. Denn auch ich habe, wenn ich etwas zu vergeben hatte, es vergeben um euretwillen vor Christi Angesicht, damit wir nicht übervorteilt werden vom Satan; denn uns ist wohl bewusst, was er im Sinne hat."
Erstens möchte ich, dass ihr Folgendes bemerkt: Paulus schrieb ihnen und sagte: Ihr müsst diesen Menschen trösten, ihr müsst ihm vergeben. Und ich habe dies geschrieben um euch zu testen. Bestätigt eure Liebe, es geht hier um einen Liebestest. "Wenn ihr nicht vergebt, dann besteht ihr den Test nicht, ihr werdet vom Satan übervorteilt." Und das Wort "Vorteil" bedeutet wörtlich: Es gibt ihm die Möglichkeit, ins Leben hinein zu reichen und sich immer mehr zu nehmen. Wir wissen, dass Jesus sagte:
"Der Dieb kommt um zu rauben, zu stehlen und zu zerstören."
Wenn es einen Bereich in meinem Leben geben würde, in dem der Feind ständig einbrechen würde und mich angreifen und berauben würde, dann würde ich als erstes mal schauen, ob das Loch in der Hecke nicht genau da ist: Unvergebenheit. Hier würde ich als erstes nachschauen. Unvergebenheit gibt dem Teufel einen Vorteil über dein Leben, erlaubt ihm, hinein zu reichen und dich wie nichts anderes zu zerstören. Jesus selbst gab Unvergebenheit als ersten Grund dafür, dass der Glaube von Menschen nicht funktioniert. Das wäre das erste, was ich überprüfen würde. Ich würde mein Herz prüfen: Nähre ich einen Groll? Habe ich unfreundliche Worte gesprochen. Gibt es Bitterkeit? Gibt es ein unbereinigtes Problem mit Mitmenschen, das gelöst werden sollte, das bereinigt werden muss? Lebe ich in Unvergebenheit? Das wäre meine erste Frage und einige von euch müssen diesen Test bestehen, weil euer Versagen gerade jetzt schon dem Feind Angriffsflächen eröffnet hat.
Es geht hier also und diesen Mann und Paulus ermahnt sie zu vergeben, zu trösten und darin, ihre Liebe zu ihm zu zeigen und er sagt: "Es ist ein Test." Ich habe hier eine Frage: Wer ist dieser Mann? Dass Paulus der ganzen Gemeinde schreiben muss und ihr sagt: Vergebt diesem Mann. Er war ausgeschlossen, lasst ihn wieder herein. Erweist ihm eure Liebe." Was hat er getan? Wer ist dieser Mensch? Nun, die meisten Bibellehrer sind der Meinung, dass dies der Mann ist, über den Paulus im ersten Brief an die Korinther, im 5. Kapitel, geschrieben hatte, der in der Gemeinde offen in sexueller Sünde lebte ohne von den anderen ermahnt zu werden, sondern als ganz normales Gemeindemitglied durchging. Gehen wir einmal zu dieser Stelle, aber wir kommen danach wieder in den 2. Korintherbrief zurück. Das 5. Kapitel im ersten Brief an die Korinther ist sehr kurz. Wir lesen hier von dem Menschen, auf den sich Paulus bezog, dem die Gemeinde vergeben sollte, den sie trösten und ihre Liebe erweisen sollte.
1. Korinther 5,1: "Überhaupt geht die Rede, dass Unzucht unter euch ist, und zwar eine solche Unzucht, wie es sie nicht einmal unter den Heiden gibt: Dass einer die Frau seines Vaters hat."
Entweder seine Mutter oder Stiefmutter. Er hat eine Beziehung mit ihr.
1. Korinther 5,2-10: "Und ihr seid aufgeblasen und seid nicht vielmehr traurig geworden, dass ihr den aus eurer Mitte verstoßen hättet, der diese Tat gegangen hat? Ich aber, der nicht leiblich bei euch bin, doch mit dem Geist, habe schon, als wäre ich bei euch, beschlossen über den, der solches getan hat: wenn ihr in dem Namen unseres Herrn Jesus versammelt seid und mein Geist, samt der Kraft unseres Herrn Jesus bei euch ist, soll dieser Mensch dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herren. Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Darum schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist. Darum lasst uns das Fest feiern nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und der Schlechtigkeit, sondern im ungesäuerten Teig der Lauterkeit und Wahrheit. Ich habe euch in den Brief geschrieben, dass ihr nichts zu schaffen haben sollt mit den Unzüchtigen. Damit meine ich nicht allgemein die Unzüchtigen in dieser Welt oder die Geizigen oder Räuber oder Götzendiener; sonst müsstet ihr ja die Welt räumen."
Hier möchte ich anhalten, denn es ist einen Kommentar wert. Paulus sagte: "Ich habe euch geschrieben, dass ihr nichts zu schaffen haben sollt mit sexuell unmoralischen Menschen und anderen Menschen, die in diese verschiedenen Sünden verstrickt sind. Er sagte: "Aber ich habe nicht über die Menschen in der Welt gesprochen, denn wenn das so wäre, dann müsstet ihr sie räumen, denn sie sind überall.
Manche Christen haben diese Isolierungsmentalität wenn es um ihre Rettung geht. Sie möchten in einer Luftblase leben und von keinem der dreckigen Sünder berührt oder beschmutzt werden und das möchten sie auch für ihren ganzen Bekanntenkreis.... Es kommen manchmal Menschen zu mir: "Beten Sie, Pastor, an meinem Arbeitsplatz sind nicht errettete Menschen. Beten Sie, dass ich in einen Wohlblock ziehen kann, in dem es nur wiedergeborene Christen gibt." Ich habe mit diesen Menschen nie gebetet. Ich sage: "Du musst genau dort bleiben, wo du bist. Du bist das Salz und das Licht. Ohne dich sind sie in der Dunkelheit und sie werden verderben. Baby, sie brauchen dich!" Wir müssen. Wir müssen mit Menschen zusammenleben. Wie sonst könnten sie vom
Evangelium hören und gerettet werden?
Paulus sagt also: "Hey, ich spreche nicht über die Leute draußen in der Welt, wenn ich sage, habt keine Gemeinschaft mit ihnen." Aber nun wird er genauer.
1. Korinther 5,11-13: "Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen. Denn was gehen mich die da draußen an, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind? Gott aber wird, die draußen sind, richten. Verstoßt ihr den Bösen aus euerer Mitte!"
Dieser Mann hat also eine dauerhafte sexuelle Beziehung mit seiner Mutter oder Stiefmutter und Paulus deutet auf einige Probleme hin, die das verursacht. Erstens sagt er: "Es geht die Rede..." Mit anderen Worten, es ist aufgeflogen. Es hat in der Gesellschaft ein schlechtes Licht auf die Gemeinde geworfen. Es hat den Feinden des Herrn die Gelegenheit zur Blasphemie geboten. Und, hört zu, wenn ihr euch in Korinth in Sachen Unmoral einen Ruf erwerben wolltet, dann war das wirklich harte Arbeit. Wenn etwas über das antike Korinth bekann ist, dann die Tatsache, dass es die lüsternste Stadt der Antike war. So sehr sogar, dass man Frauen, denen man eine sehr lockere Moral vorwerfen wollte, die mit jedermann Sex hatte, ein "korinthisches Mädchen" nannte. Das war ein fester Begriff. Es war das Abfälligste, was man sagen konnte. Sie beteten ihre Götzen in den heidnischen Tempeln an, die voller männlicher und weiblicher Prostituierter war. Man konnte hineingehen und seinen Teil haben und das war die Art und Weise, wie man dort den Göttern huldigte. Aber Paulus sagt: "Hey, ihr erlaubt Dinge, die sogar die Heiden nicht erlauben. Sogar wissen, dass das falsch ist. Ihr duldet eine Sünde, für die sie nicht einmal einen Namen haben. Es hat Schande auf die Gemeinde gebracht.
Und dann, zweitens, hat es so etwas wie eine Spaltung in der Gemeinde bewirkt. In Vers 2 heißt es:
"Und ihr seid aufgeblasen und seid nicht etwa traurig geworden," und etwas weiter in Vers 6: "Euer Rühmen ist nicht gut."
Offensichtlich gab es in dieser Gemeinde eine Fraktion, die diesen Mann unterstützte. Sie waren aufgeblasen, sie waren stolz auf ihn. Nicht unbedingt auf die Sünde; aber offensichtlich übersahen sie diese offene Sünde großzügig wegen der Stellung dieses Mannes in der Gesellschaft oder in der Gemeinde. Vielleicht war er ein Schauspieler oder eine Berühmtheit oder vielleicht auch der Leiter der Gemeinde. Und es ging hauptsächlich darum: "Hey, er ist unser Junge, und wir werden das einfach unter den Teppich kehren. Und sie gaben wirklich an. Ich meine, dieser Kerl war ein guter Fang für die Gemeinde. "Das ist eine echte Persönlichkeit, wisst ihr. Na, und wenn es etwas in seinem Leben gibt, na ja, was soll's!" Und sie geben tatsächlich an und rühmen die Tatsache, dass dieser Mensch zu ihnen gehört und sie tun nichts dagegen. Daher gab es Spaltung in der Gemeinde.
Paulus sagte auch, dass die Gefahr bestand, das Leben der Gemeinde anzustecken und die ganze Kirche zu vergiften. Es war eine Gefahr für die Gesundheit der ganzen Gemeinde. Er sagte:
"Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?"
Damit bezeichnete er sowohl diesen Mann als auch die Sünde als Sauerteig.
Gibt es hier Frauen, die noch selbst Brot backen? Nicht eine? Meine Güte! Oma, wo bist du? Doch, da sind ein paar. Gut, ihr wisst, dass man ein bisschen Hefe in den Teig gibt und sie fermentiert den ganzen Teig. Sie durchsäuert das ganze Brot. Und das ist das Potential, das auch die ganze Gemeinde verderben kann. Es ist nicht viel Sauerteig nötig; nur ein bisschen, wenn man ihn außer Kontrolle geraten lässt, dann durchdringt und vergiftet er die ganze Gemeinde, vor allem dann, wenn es jemand in prominenter Position ist, dem man Einiges durchgehen lässt, den man gewähren lässt und dessen Fehler man geflissentlich übersieht.
So sagt Paulus: "Das gefährdet den ganzen Leib, ihr müsst etwas unternehmen." Das sagt er in Vers 7,
"Darum schafft den alten Sauerteig weg..."
In der griechischen Sprache klingt hier das Dringende und die Vollständigkeit mit an, wenn er sagt, "schafft es weg". Bevor die ganze Gemeinde angesteckt und vergiftet wird muss man die Sache damit schnell und vollständig regeln. Er sagte:"... damit ihr ein neuer Teig seid. "Mit anderen Worten: beginnt als neue Gemeinschaft noch einmal neu nachdem ihr die Vergiftung beseitigt habt. Dann sagte er weiter: "... wie ja auch ihr ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist."
Und jeder von ihnen verstand das.
Das Passalamm wurde durch Moses eingesetzt. Als sich die Israeliten noch in ägyptischer Gefangenschaft befanden, musste jede Familie ein Lamm nehmen. Es war ein Symbol für Christus, und das alles wies bereits auf Golgatha hin. Jede Familie musste ein makelloses Lamm nehmen und schlachten, das Blut in einem Gefäß auffangen, einen Ysopzweig hineintauchen und über die Haustür streichen. Und als der Todesengel durch Ägypten kam, ging er an den Türen vorbei, über denen das Blut war. Meine Lieben, ich sage euch, ich bin mit dem Blut Christi bedeckt, und der geistige Tod muss einfach an mir vorbei gehen. Die Werke des Feindes kommen an meine Haustüre, aber sie müssen weiter gehen, weil wir alle mit dem Blut bedeckt sind. Daher kommt das Wort Passa.
Aber Gott gebot ihnen noch etwas anderes ... es steht in 2. Mose 12 ... als sie sich auf das Passafest vorbereiteten, musste jeder Krümel Sauerteig aus dem Haus entfernt werden. Es war ein Gebot Gottes. Entfernt allen Sauerteig aus eueren Häusern. Und wer in den nächsten sieben Tagen etwas Durchsäuertes isst, der wird vom Volk Gottes ausgestoßen werden. Sauerteig ist ein Symbol für die Sünde. Werdet die Sünde los!
Er sagt ihnen: "Hey, Christus, unser Passalamm ist geopfert." Kein Symbol oder Schatten, die Wahrheit! Wir sind neu geboren. Wir leben in einer Beziehung mit Gott und ihr seid die Sünde noch immer nicht los. Er sagt: "Ihr seid ungesäuert." So sagte er: "Lasst uns das Fest feiern ..." und damit meinte er, das Passafest. Und noch einmal, das ist ein andauernder Prozess: Lasst es uns ständig erleben. Lasst uns verwandelte Leben führen ohne den Sauerteig, der uns vergiftet. Paulus spricht so mit ihnen, sehr gerade heraus, ohne lange Umschweife kommt er zur Sache.
Wenn wir jetzt zum Höhepunkt dieser Angelegenheit kommen, sagt Paulus: "Ich habe entschieden, was zu tun ist. Ihr müsst mir zustimmen. Wir werden diesen Mann dem Satan übergeben zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn." Manche Menschen tun erst dann
Buße, wenn sie ganz unten ankommen. Wenn sie ihre Gesundheit oder so etwas verlieren, erst dann kommen manche ... sie sind so stur. Sie lassen ihr Sünde nicht los, lassen ihre Sturheit nicht los, bis sie ganz am Boden sind. So war das auch in diesem Fall. Paulus sagte: "Er soll dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde," dass er Buße tun, umkehren und mit Gott wieder ins Reine kommen würde.
Die Frage ist: Wie haben sie das getan? Was bedeutet das, ihm dem Satan zur Zerstörung des Fleisches übergeben? Nun, eigentlich hat sich Paulus ziemlich klar ausgedrückt. In der Übersetzung der "Living Bible" heißt dieser Vers: " Verstoßt diesen Mann von der Gemeinschaft der Kirche in die Hände des Satans." Schlagen wir einmal nach, wie es in Vers 2 hieß: " ... und seid nicht vielmehr traurig geworden, so dass ihr den aus eurer Mitte verstoßen hättet, der diese Tat begangen hat?" In Vers 7 sagte er: "Schafft den alten Sauerteig weg." In Vers 9 sagte er, man sollte keine Gemeinschaft mit ihm haben; in Vers 11 sagte er: "Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben ..."; in Vers 13: "Verstoßt ihr den Bösen aus euerer Mitte!"
Das haben sie getan. Sie warfen ihn aus der Gemeinschaft der Kirche und somit war er von der schützenden Decke der Kirche verstoßen und dem Bösen ausgesetzt.
Ihr seid euch dessen wahrscheinlich nicht bewusst, aber es liegt eine große Sicherheit darin, ein Teil einer Kirchengemeinde zu sein und darin verwurzelt zu sein. Das gibt einen schützenden Schirm, aber draußen, allein zu sein, besonders auf Grund von Sünde oder Rebellion oder etwas derartigem, wenn man sich weigert, das zu tun, was Gott will, dann wird man verwundbar und schutzlos.
Und die Gemeinde handelte. Sie sahen den Fehler in ihrem Verhalten und schlossen den Mann aus, kein Schutz, keine Deckung mehr, er ist dem Teufel ungeschützt ausgeliefert. Paulus schrieb darüber auch im 2. Thessalonicher 3,14-15: "Wenn aber jemand unserem Wort in diesem Brief nicht gehorsam ist, den merkt euch und habt nichts mehr mit ihm zu schaffen..." Hier hieß es sogar, nicht mehr mit ihm gemeinsam zu essen. "... damit er schamrot werde. Doch haltet ihn nicht für einen Feind, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder."
Jede Beziehung, die man von diesem Augenblick an mit ihm hat sollte geeignet sein, ihn zur Buße zu führen, ihn zu ermutigen, sein Leben mit Jesus ins Reine zu bringen.
Denkt einmal über diesen Mann nach und den Kummer, den er der Gemeinde bereitet hat. Denkt einfach einmal darüber nach. Erstens hat er seinen schlechten Ruf auf die Gemeinde gebracht. Und, wie ich schon sagte, in Korinth war das ziemlich schwierig. Aber wenn eine Gemeinde abgestempelt ist, dann ist es sehr schwer, diesen Ruf wieder los zu werden. Wenn etwas derartiges geschehen ist, dann könnt ihr euch schon vorstellen, wie über diese Gemeinschaft gesprochen wird. "Oh ja, das ist doch diese Stiefmutter-Gemeinde. Das ist doch die Gemeinde, in die du gehst, wenn du eine gut aussehende Mutter hast, und dann kannst du in einer Beziehung mit ihr leben." Das sind die Dinge, die die Menschen draußen reden. Und das fiel auf die Gemeinde zurück! Die Feinde des Herren hatten eine Riesenchance zur Blasphemie, und ich bin sicher, dass es einige Menschen gibt ... und sie wissen es ... die von der Gemeinde abgewiesen wurden, die sich ganz von Gott und diesem Christenzeug abgewandt hatten, die dann sagten: "Hey, das ist auch nicht anders als in unseren heidnischen Tempeln. Eigentlich ist es sogar schlimmer!" Und vielleicht sind Menschen in eine Ewigkeit ohne Gott gegangen, weil es diesem Mann erlaubt war, in der Gemeinde zu bleiben, weil er sich darin verstickt hatte.
Nicht nur das, wie gesagt schuf das auch Spaltung in der Gemeinde. Vielleicht empörten sich einige Mitglieder und gingen. Das gibt es, dass Menschen beleidigt werden und Gemeinden aus solche oder ähnlichen Gründen verlassen. Es bedrohte die Gesundheit der ganzen Gemeinde. Es begann wie Sauerteig in der Gemeinde zu gären. Es würde mich nicht überraschen, wenn noch andere Vorkommnisse aufgetreten wären.
Und dann greift zu allem Überfluss ... und das war für sie nicht angenehm ... ihr geistiger Vater, ihr Daddy, der Apostel Paulus zum Stock. Er sagte: "Ihr hättet trauern sollen. Ihr habt es vermasselt, Jungs." Und im nächsten Kapitel lesen wir, wie er sagt: "Was? Ihr wisst es nicht? Euer Körper ist der Tempel Gottes. Ihr seid teuer erkauft worden. Verherrlicht den Herrn in euerem Körper und eurem Geist." Das ganze sechste Kapitel dreht sich um die sexuelle Sünde. Und Papa tadelte sie sehr. Ihr wisst, dass sie das nicht genossen haben.
Eine Menge Leute in der Gemeinde wären sicher sehr glücklich gewesen, den Mann von hinten zu sehen. "Endlich sind wir ihn los! Werft ihn raus! Er hat genug Übel angerichtet." Und sie hätten sich sicher noch mehr gefreut, sein Fleisch verderben zu sehen. "Harte Zeiten? Krank? Gut. Er verdient es!" Wisst ihr, wenn euch jemand viel Kummer bereitet hat, euch jemand übel mitgespielt hat und euch auf unterschiedliche Weise verletzt hat, wenn dieser Mensch dann sein Fett abbekommt, dann fühlt sich das manchmal sehr gut an, nicht wahr? Ihr könnt das gerne zugeben, wir haben das alle in unserem Fleisch.
Sie befolgen die Anweisungen des Apostels wortwörtlich und tun alles, um die Sache so zu bereinigen, wie er es befohlen hat und jetzt haben sie ein neues Dilemma. Er musste so sehr bereuen, dass er von Sorgen bald zerfressen wird. Aber sie zögern anscheinend, ihn wieder anzunehmen. Sie wollen das tun, wovor Paulus im zweiten Brief an die Thessalonicher warnt. Sie wollen ihn wie einen Feind behandeln. Und Paulus sagte: "Hey, die Strafe, die die Mehrheit ihm auferlegt hat, reicht aus. Tröstet ihn, vergebt ihm. Liebt ihn. Der Mann muss vor Sorgen krank sein. Ihr Leute, das ist ein Test."
Und immer wenn euch etwas angetan wird, wenn euch jemand gegen den Stich bürstet, wenn euch jemand Kummer bereitet, Freunde, immer dann ist es eine Prüfung für euch. Paulus sagt: "Bestätigt eure Liebe zu ihm."
Die Prüfung der Liebe Gottes besteht nicht darin, die Sünde großzügig zu übersehen. Manche Menschen haben wirklich eine sehr eigenartige Ansicht von Gottes Liebe: "Weißt du, wir lieben ihn wirklich. Wir wissen, was er getan hat aber wir müssen ihn lieben und wir müssen vergeben." Und es gibt keine Buße. Freunde, das ist nicht die Liebe Gottes, das ist Dummheit, Gottes Liebe wird deutlich, wenn wir korrigieren und dann durch die Versöhnung, wenn die Buße, die Umkehr stattgefunden hat. Das war der Liebestest. Es geht nicht darum, die Sünde eines Menschen zu übersehen, auch wenn es sich um Leiter handelt ... und genau das passiert auch heute noch in den Gemeinden. Man kann Leiter bei offener Sünde erwischen, alles Mögliche, jeden Donnerstag eine andere Frau oder was es auch ist, und: "Na ja, es sind unsere Leiter und wir müssen sie einfach lieben und sie unterstützen." Mein Freund, das ist nicht biblisch. Es muss Umkehr geben, es muss eine Zeit der Wiedergutmachung geben.
Der zweite Korintherbrief wurde etwa vier bis sechs Monate nach dem ersten Brief an die Korinther geschrieben. Es war also eine Zeit von etwa vier bis sechs Monaten verstrichen und Paulus sagt; "Gut, der Mann war ausgeschlossen. Ihr müsst ihn wieder herein lassen. Und das ist der Test." Es gab einige Menschen, die, als sie das lasen, den Mann lieber noch ein bisschen im Staub hätten kriechen und betteln sehen. Sie hätten ihn gerne noch ein bisschen leiden lassen, für das, was er ihnen angetan hatte. Behandelt ihn wie einen Feind! Und manche Menschen sind so: "Gut, sie haben bereut und gesagt, dass es ihnen leid tut. Also wollen wir sie noch ein bisschen leiden lassen. Sollen sie nur noch ein bisschen draußen bleiben. Sie verdienen es. Sie sollen noch ein bisschen im Staub kriechen." Auf diese Weise scheidest du bei der Prüfung möglicherweise nicht sehr gut ab.
Paulus bezieht sich nicht nur auf die Mazedonier, die arm waren, als sie gaben, die selbst Mangel erlebten, er zitiert auch den Herrn Jesus Christus als größtes Beispiel, das weit über den Mazedoniern steht, der alles gab um uns reich zu machen. Er erniedrigte sich selbst und wurde Mensch, war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz, wofür ihn Gott über alles erhob. Jesus ist das höchste Beispiel, wenn es um Opfer geht wenn es darum geht, andere an die erste Stelle zu setzen und Gottes Liebe auszudrücken. Jesus gab alles um uns zu segnen und reich zu machen.
Wenn Paulus hier zunächst über Christus und dann über die Mazedonier spricht, dann ist eines ganz interessant: Er zögerte wegen ihrer Situation, die Mazedonier zum Geben zu drängen. Aber sie verlangten absolut ihr Recht, am Opfer Teil zu haben um den leidenden Heiligen in Jerusalem zu helfen. Die Bibel sagt: "Die bedrängten ihn." Nun, sie hätten ihm nicht gut zureden müssen, wenn er nicht gezögert hätte, ihr Geschenk anzunehmen. Er denkt: "Wisst ihr, ihr Leute könnt euch das eigentlich nicht leisten." Und sie sagten: "Wir können und wir wollen." Ich mag es, wenn Leute wegen des Gebens so ärgerlich werden. Es bedeutet: "Du wirst mich nicht davon abhalten, mich zu beteiligen."
Paulus geht hier also weiter und nachdem er sie zitiert hat um die Korinther zu provozieren sagt er: "Ich erzähle euch das, um die Ernsthaftigkeit eurer Liebe zu testen." Danach fängt er an, ihnen Anweisungen über das Geben zu machen und in Vers 24 des achten Kapitels fasst er das alles zusammen.
2. Korinther 8,24: "... erbringt den Beweis eurer Liebe und zeigt, dass wir euch zu Recht vor ihnen gerühmt haben öffentlich in den Gemeinden."
Ihr Geben war der Beweis ihrer Liebe. Ihr Geben war ein Liebestest.
Letzte Woche hat mich das wirklich herausgefordert. Wir waren auf unserem Weg in die Gemeinde, die Kinder saßen im Auto und eines meiner Kinder verfolgte mich regelrecht wegen dieser zwanzig Dollar, die ich ihm schuldete. Er ließ einfach nicht locker und ich dachte mir: "Was soll das?" Ich sagte: "Wofür brauchst du das denn gerade jetzt?" Er wollte irgendwie nicht mit der Sprache rausrücken. Ich sagte: "Wofür brauchst du es jetzt?"
Er sagte: "Ich will es bei der Sammlung geben, Dad." Danach fühlte ich mich elend. Ich sagte: "Du willst das alles geben?" - "Ja."
Nun fühlte ich mich noch schlechter. Es forderte mich wirklich, weil ich weiß, wie viel Geld meine Kinder haben. Das war groß! Ich kam in die Kirche und konnte während des ganzen Lobpreis -Gottesdienstes an nichts anderes denken. Als es Zeit für die Gaben war leerte ich meine ganze Brieftasche und meine Hosentaschen. Ich kam völlig blank heim. Ich gab alles und ging absolut ohne Geld nach Hause. Das hat mich wirklich provoziert. Mein Kind hat eine solche Liebe zu Gott und ich denke: "Und was ist mit mir?" Wisst ihr, wir müssen aufgerüttelt werden. Im Hebräerbrief steht, dass wir uns aufrütteln sollen in Liebe zu Gott.
In Judas 21 heißt es: "Und erhaltet euch in der Liebe Gottes ..."
Die Bibel sagt im 1. Korintherbrief 14,1: "Strebt nach der Liebe..."
Im zweiten Brief an die Korinther, Kapitel 5, lehrt sie: Wenn uns die Liebe Gottes ergriffen hat, dann wird sie uns zum Handeln drängen. Sie wird auch zum Geben drängen. Sie wird uns bedrängen, unsere Zeit, unsere Schätze und unsere Bemühungen für andere zu geben. Wenn du nicht dazu gedrängt wirst, wenn das Geben nicht leicht von der Hand geht ... besonders in Zeiten, in denen du selbst nicht viel hast, dann schneidest du bei diesem Test nicht gut ab.
Gibt es einen Beweis für Gottes Liebe in deinem Leben? Wie schneidest du bei dem Test ab? Das bringt uns zum zweiten Prüfungsabschnitt. Schauen wir im 2. Korintherbrief einmal das 2. Kapitel an. Es geht hier um Vergeben, wenn dir jemand etwas angetan hat. Es geht ums Geben und ums Vergeben.
2. Korinther 2,6-11: Beginnen wir mit Vers sechs: "Es ist aber genug, dass derselbe von den meisten gestraft ist ..."
Wir kommen später noch auf diesen Satz zurück, aber denkt daran.
"Es ist aber genug, dass derselbe von den meisten gestraft ist, so dass ihr nun ihm desto mehr vergeben und ihn trösten sollt, damit er nicht in allzu große Traurigkeit versinkt. Darum ermahne ich euch, dass ihr ihm Liebe erweist. Denn darum habe ich euch geschrieben, um eure Bewährung zu erkennen, ob ihr gehorsam seid in allen Stücken. Wem aber ihr etwas vergebt, dem vergebe ich auch. Denn auch ich habe, wenn ich etwas zu vergeben hatte, es vergeben um euretwillen vor Christi Angesicht, damit wir nicht übervorteilt werden vom Satan; denn uns ist wohl bewusst, was er im Sinne hat."
Erstens möchte ich, dass ihr Folgendes bemerkt: Paulus schrieb ihnen und sagte: Ihr müsst diesen Menschen trösten, ihr müsst ihm vergeben. Und ich habe dies geschrieben um euch zu testen. Bestätigt eure Liebe, es geht hier um einen Liebestest. "Wenn ihr nicht vergebt, dann besteht ihr den Test nicht, ihr werdet vom Satan übervorteilt." Und das Wort "Vorteil" bedeutet wörtlich: Es gibt ihm die Möglichkeit, ins Leben hinein zu reichen und sich immer mehr zu nehmen. Wir wissen, dass Jesus sagte:
"Der Dieb kommt um zu rauben, zu stehlen und zu zerstören."
Wenn es einen Bereich in meinem Leben geben würde, in dem der Feind ständig einbrechen würde und mich angreifen und berauben würde, dann würde ich als erstes mal schauen, ob das Loch in der Hecke nicht genau da ist: Unvergebenheit. Hier würde ich als erstes nachschauen. Unvergebenheit gibt dem Teufel einen Vorteil über dein Leben, erlaubt ihm, hinein zu reichen und dich wie nichts anderes zu zerstören. Jesus selbst gab Unvergebenheit als ersten Grund dafür, dass der Glaube von Menschen nicht funktioniert. Das wäre das erste, was ich überprüfen würde. Ich würde mein Herz prüfen: Nähre ich einen Groll? Habe ich unfreundliche Worte gesprochen. Gibt es Bitterkeit? Gibt es ein unbereinigtes Problem mit Mitmenschen, das gelöst werden sollte, das bereinigt werden muss? Lebe ich in Unvergebenheit? Das wäre meine erste Frage und einige von euch müssen diesen Test bestehen, weil euer Versagen gerade jetzt schon dem Feind Angriffsflächen eröffnet hat.
Es geht hier also und diesen Mann und Paulus ermahnt sie zu vergeben, zu trösten und darin, ihre Liebe zu ihm zu zeigen und er sagt: "Es ist ein Test." Ich habe hier eine Frage: Wer ist dieser Mann? Dass Paulus der ganzen Gemeinde schreiben muss und ihr sagt: Vergebt diesem Mann. Er war ausgeschlossen, lasst ihn wieder herein. Erweist ihm eure Liebe." Was hat er getan? Wer ist dieser Mensch? Nun, die meisten Bibellehrer sind der Meinung, dass dies der Mann ist, über den Paulus im ersten Brief an die Korinther, im 5. Kapitel, geschrieben hatte, der in der Gemeinde offen in sexueller Sünde lebte ohne von den anderen ermahnt zu werden, sondern als ganz normales Gemeindemitglied durchging. Gehen wir einmal zu dieser Stelle, aber wir kommen danach wieder in den 2. Korintherbrief zurück. Das 5. Kapitel im ersten Brief an die Korinther ist sehr kurz. Wir lesen hier von dem Menschen, auf den sich Paulus bezog, dem die Gemeinde vergeben sollte, den sie trösten und ihre Liebe erweisen sollte.
1. Korinther 5,1: "Überhaupt geht die Rede, dass Unzucht unter euch ist, und zwar eine solche Unzucht, wie es sie nicht einmal unter den Heiden gibt: Dass einer die Frau seines Vaters hat."
Entweder seine Mutter oder Stiefmutter. Er hat eine Beziehung mit ihr.
1. Korinther 5,2-10: "Und ihr seid aufgeblasen und seid nicht vielmehr traurig geworden, dass ihr den aus eurer Mitte verstoßen hättet, der diese Tat gegangen hat? Ich aber, der nicht leiblich bei euch bin, doch mit dem Geist, habe schon, als wäre ich bei euch, beschlossen über den, der solches getan hat: wenn ihr in dem Namen unseres Herrn Jesus versammelt seid und mein Geist, samt der Kraft unseres Herrn Jesus bei euch ist, soll dieser Mensch dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herren. Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Darum schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist. Darum lasst uns das Fest feiern nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und der Schlechtigkeit, sondern im ungesäuerten Teig der Lauterkeit und Wahrheit. Ich habe euch in den Brief geschrieben, dass ihr nichts zu schaffen haben sollt mit den Unzüchtigen. Damit meine ich nicht allgemein die Unzüchtigen in dieser Welt oder die Geizigen oder Räuber oder Götzendiener; sonst müsstet ihr ja die Welt räumen."
Hier möchte ich anhalten, denn es ist einen Kommentar wert. Paulus sagte: "Ich habe euch geschrieben, dass ihr nichts zu schaffen haben sollt mit sexuell unmoralischen Menschen und anderen Menschen, die in diese verschiedenen Sünden verstrickt sind. Er sagte: "Aber ich habe nicht über die Menschen in der Welt gesprochen, denn wenn das so wäre, dann müsstet ihr sie räumen, denn sie sind überall.
Manche Christen haben diese Isolierungsmentalität wenn es um ihre Rettung geht. Sie möchten in einer Luftblase leben und von keinem der dreckigen Sünder berührt oder beschmutzt werden und das möchten sie auch für ihren ganzen Bekanntenkreis.... Es kommen manchmal Menschen zu mir: "Beten Sie, Pastor, an meinem Arbeitsplatz sind nicht errettete Menschen. Beten Sie, dass ich in einen Wohlblock ziehen kann, in dem es nur wiedergeborene Christen gibt." Ich habe mit diesen Menschen nie gebetet. Ich sage: "Du musst genau dort bleiben, wo du bist. Du bist das Salz und das Licht. Ohne dich sind sie in der Dunkelheit und sie werden verderben. Baby, sie brauchen dich!" Wir müssen. Wir müssen mit Menschen zusammenleben. Wie sonst könnten sie vom
Evangelium hören und gerettet werden?Paulus sagt also: "Hey, ich spreche nicht über die Leute draußen in der Welt, wenn ich sage, habt keine Gemeinschaft mit ihnen." Aber nun wird er genauer.
1. Korinther 5,11-13: "Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen. Denn was gehen mich die da draußen an, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind? Gott aber wird, die draußen sind, richten. Verstoßt ihr den Bösen aus euerer Mitte!"
Dieser Mann hat also eine dauerhafte sexuelle Beziehung mit seiner Mutter oder Stiefmutter und Paulus deutet auf einige Probleme hin, die das verursacht. Erstens sagt er: "Es geht die Rede..." Mit anderen Worten, es ist aufgeflogen. Es hat in der Gesellschaft ein schlechtes Licht auf die Gemeinde geworfen. Es hat den Feinden des Herrn die Gelegenheit zur Blasphemie geboten. Und, hört zu, wenn ihr euch in Korinth in Sachen Unmoral einen Ruf erwerben wolltet, dann war das wirklich harte Arbeit. Wenn etwas über das antike Korinth bekann ist, dann die Tatsache, dass es die lüsternste Stadt der Antike war. So sehr sogar, dass man Frauen, denen man eine sehr lockere Moral vorwerfen wollte, die mit jedermann Sex hatte, ein "korinthisches Mädchen" nannte. Das war ein fester Begriff. Es war das Abfälligste, was man sagen konnte. Sie beteten ihre Götzen in den heidnischen Tempeln an, die voller männlicher und weiblicher Prostituierter war. Man konnte hineingehen und seinen Teil haben und das war die Art und Weise, wie man dort den Göttern huldigte. Aber Paulus sagt: "Hey, ihr erlaubt Dinge, die sogar die Heiden nicht erlauben. Sogar wissen, dass das falsch ist. Ihr duldet eine Sünde, für die sie nicht einmal einen Namen haben. Es hat Schande auf die Gemeinde gebracht.
Und dann, zweitens, hat es so etwas wie eine Spaltung in der Gemeinde bewirkt. In Vers 2 heißt es:
"Und ihr seid aufgeblasen und seid nicht etwa traurig geworden," und etwas weiter in Vers 6: "Euer Rühmen ist nicht gut."
Offensichtlich gab es in dieser Gemeinde eine Fraktion, die diesen Mann unterstützte. Sie waren aufgeblasen, sie waren stolz auf ihn. Nicht unbedingt auf die Sünde; aber offensichtlich übersahen sie diese offene Sünde großzügig wegen der Stellung dieses Mannes in der Gesellschaft oder in der Gemeinde. Vielleicht war er ein Schauspieler oder eine Berühmtheit oder vielleicht auch der Leiter der Gemeinde. Und es ging hauptsächlich darum: "Hey, er ist unser Junge, und wir werden das einfach unter den Teppich kehren. Und sie gaben wirklich an. Ich meine, dieser Kerl war ein guter Fang für die Gemeinde. "Das ist eine echte Persönlichkeit, wisst ihr. Na, und wenn es etwas in seinem Leben gibt, na ja, was soll's!" Und sie geben tatsächlich an und rühmen die Tatsache, dass dieser Mensch zu ihnen gehört und sie tun nichts dagegen. Daher gab es Spaltung in der Gemeinde.
Paulus sagte auch, dass die Gefahr bestand, das Leben der Gemeinde anzustecken und die ganze Kirche zu vergiften. Es war eine Gefahr für die Gesundheit der ganzen Gemeinde. Er sagte:
"Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?"
Damit bezeichnete er sowohl diesen Mann als auch die Sünde als Sauerteig.
Gibt es hier Frauen, die noch selbst Brot backen? Nicht eine? Meine Güte! Oma, wo bist du? Doch, da sind ein paar. Gut, ihr wisst, dass man ein bisschen Hefe in den Teig gibt und sie fermentiert den ganzen Teig. Sie durchsäuert das ganze Brot. Und das ist das Potential, das auch die ganze Gemeinde verderben kann. Es ist nicht viel Sauerteig nötig; nur ein bisschen, wenn man ihn außer Kontrolle geraten lässt, dann durchdringt und vergiftet er die ganze Gemeinde, vor allem dann, wenn es jemand in prominenter Position ist, dem man Einiges durchgehen lässt, den man gewähren lässt und dessen Fehler man geflissentlich übersieht.
So sagt Paulus: "Das gefährdet den ganzen Leib, ihr müsst etwas unternehmen." Das sagt er in Vers 7,
"Darum schafft den alten Sauerteig weg..."
In der griechischen Sprache klingt hier das Dringende und die Vollständigkeit mit an, wenn er sagt, "schafft es weg". Bevor die ganze Gemeinde angesteckt und vergiftet wird muss man die Sache damit schnell und vollständig regeln. Er sagte:"... damit ihr ein neuer Teig seid. "Mit anderen Worten: beginnt als neue Gemeinschaft noch einmal neu nachdem ihr die Vergiftung beseitigt habt. Dann sagte er weiter: "... wie ja auch ihr ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist."
Und jeder von ihnen verstand das.
Das Passalamm wurde durch Moses eingesetzt. Als sich die Israeliten noch in ägyptischer Gefangenschaft befanden, musste jede Familie ein Lamm nehmen. Es war ein Symbol für Christus, und das alles wies bereits auf Golgatha hin. Jede Familie musste ein makelloses Lamm nehmen und schlachten, das Blut in einem Gefäß auffangen, einen Ysopzweig hineintauchen und über die Haustür streichen. Und als der Todesengel durch Ägypten kam, ging er an den Türen vorbei, über denen das Blut war. Meine Lieben, ich sage euch, ich bin mit dem Blut Christi bedeckt, und der geistige Tod muss einfach an mir vorbei gehen. Die Werke des Feindes kommen an meine Haustüre, aber sie müssen weiter gehen, weil wir alle mit dem Blut bedeckt sind. Daher kommt das Wort Passa.
Aber Gott gebot ihnen noch etwas anderes ... es steht in 2. Mose 12 ... als sie sich auf das Passafest vorbereiteten, musste jeder Krümel Sauerteig aus dem Haus entfernt werden. Es war ein Gebot Gottes. Entfernt allen Sauerteig aus eueren Häusern. Und wer in den nächsten sieben Tagen etwas Durchsäuertes isst, der wird vom Volk Gottes ausgestoßen werden. Sauerteig ist ein Symbol für die Sünde. Werdet die Sünde los!
Er sagt ihnen: "Hey, Christus, unser Passalamm ist geopfert." Kein Symbol oder Schatten, die Wahrheit! Wir sind neu geboren. Wir leben in einer Beziehung mit Gott und ihr seid die Sünde noch immer nicht los. Er sagt: "Ihr seid ungesäuert." So sagte er: "Lasst uns das Fest feiern ..." und damit meinte er, das Passafest. Und noch einmal, das ist ein andauernder Prozess: Lasst es uns ständig erleben. Lasst uns verwandelte Leben führen ohne den Sauerteig, der uns vergiftet. Paulus spricht so mit ihnen, sehr gerade heraus, ohne lange Umschweife kommt er zur Sache.
Wenn wir jetzt zum Höhepunkt dieser Angelegenheit kommen, sagt Paulus: "Ich habe entschieden, was zu tun ist. Ihr müsst mir zustimmen. Wir werden diesen Mann dem Satan übergeben zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn." Manche Menschen tun erst dann
Buße, wenn sie ganz unten ankommen. Wenn sie ihre Gesundheit oder so etwas verlieren, erst dann kommen manche ... sie sind so stur. Sie lassen ihr Sünde nicht los, lassen ihre Sturheit nicht los, bis sie ganz am Boden sind. So war das auch in diesem Fall. Paulus sagte: "Er soll dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde," dass er Buße tun, umkehren und mit Gott wieder ins Reine kommen würde.Die Frage ist: Wie haben sie das getan? Was bedeutet das, ihm dem Satan zur Zerstörung des Fleisches übergeben? Nun, eigentlich hat sich Paulus ziemlich klar ausgedrückt. In der Übersetzung der "Living Bible" heißt dieser Vers: " Verstoßt diesen Mann von der Gemeinschaft der Kirche in die Hände des Satans." Schlagen wir einmal nach, wie es in Vers 2 hieß: " ... und seid nicht vielmehr traurig geworden, so dass ihr den aus eurer Mitte verstoßen hättet, der diese Tat begangen hat?" In Vers 7 sagte er: "Schafft den alten Sauerteig weg." In Vers 9 sagte er, man sollte keine Gemeinschaft mit ihm haben; in Vers 11 sagte er: "Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben ..."; in Vers 13: "Verstoßt ihr den Bösen aus euerer Mitte!"
Das haben sie getan. Sie warfen ihn aus der Gemeinschaft der Kirche und somit war er von der schützenden Decke der Kirche verstoßen und dem Bösen ausgesetzt.
Ihr seid euch dessen wahrscheinlich nicht bewusst, aber es liegt eine große Sicherheit darin, ein Teil einer Kirchengemeinde zu sein und darin verwurzelt zu sein. Das gibt einen schützenden Schirm, aber draußen, allein zu sein, besonders auf Grund von Sünde oder Rebellion oder etwas derartigem, wenn man sich weigert, das zu tun, was Gott will, dann wird man verwundbar und schutzlos.
Und die Gemeinde handelte. Sie sahen den Fehler in ihrem Verhalten und schlossen den Mann aus, kein Schutz, keine Deckung mehr, er ist dem Teufel ungeschützt ausgeliefert. Paulus schrieb darüber auch im 2. Thessalonicher 3,14-15: "Wenn aber jemand unserem Wort in diesem Brief nicht gehorsam ist, den merkt euch und habt nichts mehr mit ihm zu schaffen..." Hier hieß es sogar, nicht mehr mit ihm gemeinsam zu essen. "... damit er schamrot werde. Doch haltet ihn nicht für einen Feind, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder."
Jede Beziehung, die man von diesem Augenblick an mit ihm hat sollte geeignet sein, ihn zur Buße zu führen, ihn zu ermutigen, sein Leben mit Jesus ins Reine zu bringen.
Denkt einmal über diesen Mann nach und den Kummer, den er der Gemeinde bereitet hat. Denkt einfach einmal darüber nach. Erstens hat er seinen schlechten Ruf auf die Gemeinde gebracht. Und, wie ich schon sagte, in Korinth war das ziemlich schwierig. Aber wenn eine Gemeinde abgestempelt ist, dann ist es sehr schwer, diesen Ruf wieder los zu werden. Wenn etwas derartiges geschehen ist, dann könnt ihr euch schon vorstellen, wie über diese Gemeinschaft gesprochen wird. "Oh ja, das ist doch diese Stiefmutter-Gemeinde. Das ist doch die Gemeinde, in die du gehst, wenn du eine gut aussehende Mutter hast, und dann kannst du in einer Beziehung mit ihr leben." Das sind die Dinge, die die Menschen draußen reden. Und das fiel auf die Gemeinde zurück! Die Feinde des Herren hatten eine Riesenchance zur Blasphemie, und ich bin sicher, dass es einige Menschen gibt ... und sie wissen es ... die von der Gemeinde abgewiesen wurden, die sich ganz von Gott und diesem Christenzeug abgewandt hatten, die dann sagten: "Hey, das ist auch nicht anders als in unseren heidnischen Tempeln. Eigentlich ist es sogar schlimmer!" Und vielleicht sind Menschen in eine Ewigkeit ohne Gott gegangen, weil es diesem Mann erlaubt war, in der Gemeinde zu bleiben, weil er sich darin verstickt hatte.
Nicht nur das, wie gesagt schuf das auch Spaltung in der Gemeinde. Vielleicht empörten sich einige Mitglieder und gingen. Das gibt es, dass Menschen beleidigt werden und Gemeinden aus solche oder ähnlichen Gründen verlassen. Es bedrohte die Gesundheit der ganzen Gemeinde. Es begann wie Sauerteig in der Gemeinde zu gären. Es würde mich nicht überraschen, wenn noch andere Vorkommnisse aufgetreten wären.
Und dann greift zu allem Überfluss ... und das war für sie nicht angenehm ... ihr geistiger Vater, ihr Daddy, der Apostel Paulus zum Stock. Er sagte: "Ihr hättet trauern sollen. Ihr habt es vermasselt, Jungs." Und im nächsten Kapitel lesen wir, wie er sagt: "Was? Ihr wisst es nicht? Euer Körper ist der Tempel Gottes. Ihr seid teuer erkauft worden. Verherrlicht den Herrn in euerem Körper und eurem Geist." Das ganze sechste Kapitel dreht sich um die sexuelle Sünde. Und Papa tadelte sie sehr. Ihr wisst, dass sie das nicht genossen haben.
Eine Menge Leute in der Gemeinde wären sicher sehr glücklich gewesen, den Mann von hinten zu sehen. "Endlich sind wir ihn los! Werft ihn raus! Er hat genug Übel angerichtet." Und sie hätten sich sicher noch mehr gefreut, sein Fleisch verderben zu sehen. "Harte Zeiten? Krank? Gut. Er verdient es!" Wisst ihr, wenn euch jemand viel Kummer bereitet hat, euch jemand übel mitgespielt hat und euch auf unterschiedliche Weise verletzt hat, wenn dieser Mensch dann sein Fett abbekommt, dann fühlt sich das manchmal sehr gut an, nicht wahr? Ihr könnt das gerne zugeben, wir haben das alle in unserem Fleisch.
Sie befolgen die Anweisungen des Apostels wortwörtlich und tun alles, um die Sache so zu bereinigen, wie er es befohlen hat und jetzt haben sie ein neues Dilemma. Er musste so sehr bereuen, dass er von Sorgen bald zerfressen wird. Aber sie zögern anscheinend, ihn wieder anzunehmen. Sie wollen das tun, wovor Paulus im zweiten Brief an die Thessalonicher warnt. Sie wollen ihn wie einen Feind behandeln. Und Paulus sagte: "Hey, die Strafe, die die Mehrheit ihm auferlegt hat, reicht aus. Tröstet ihn, vergebt ihm. Liebt ihn. Der Mann muss vor Sorgen krank sein. Ihr Leute, das ist ein Test."
Und immer wenn euch etwas angetan wird, wenn euch jemand gegen den Stich bürstet, wenn euch jemand Kummer bereitet, Freunde, immer dann ist es eine Prüfung für euch. Paulus sagt: "Bestätigt eure Liebe zu ihm."
Die Prüfung der Liebe Gottes besteht nicht darin, die Sünde großzügig zu übersehen. Manche Menschen haben wirklich eine sehr eigenartige Ansicht von Gottes Liebe: "Weißt du, wir lieben ihn wirklich. Wir wissen, was er getan hat aber wir müssen ihn lieben und wir müssen vergeben." Und es gibt keine Buße. Freunde, das ist nicht die Liebe Gottes, das ist Dummheit, Gottes Liebe wird deutlich, wenn wir korrigieren und dann durch die Versöhnung, wenn die Buße, die Umkehr stattgefunden hat. Das war der Liebestest. Es geht nicht darum, die Sünde eines Menschen zu übersehen, auch wenn es sich um Leiter handelt ... und genau das passiert auch heute noch in den Gemeinden. Man kann Leiter bei offener Sünde erwischen, alles Mögliche, jeden Donnerstag eine andere Frau oder was es auch ist, und: "Na ja, es sind unsere Leiter und wir müssen sie einfach lieben und sie unterstützen." Mein Freund, das ist nicht biblisch. Es muss Umkehr geben, es muss eine Zeit der Wiedergutmachung geben.
Der zweite Korintherbrief wurde etwa vier bis sechs Monate nach dem ersten Brief an die Korinther geschrieben. Es war also eine Zeit von etwa vier bis sechs Monaten verstrichen und Paulus sagt; "Gut, der Mann war ausgeschlossen. Ihr müsst ihn wieder herein lassen. Und das ist der Test." Es gab einige Menschen, die, als sie das lasen, den Mann lieber noch ein bisschen im Staub hätten kriechen und betteln sehen. Sie hätten ihn gerne noch ein bisschen leiden lassen, für das, was er ihnen angetan hatte. Behandelt ihn wie einen Feind! Und manche Menschen sind so: "Gut, sie haben bereut und gesagt, dass es ihnen leid tut. Also wollen wir sie noch ein bisschen leiden lassen. Sollen sie nur noch ein bisschen draußen bleiben. Sie verdienen es. Sie sollen noch ein bisschen im Staub kriechen." Auf diese Weise scheidest du bei der Prüfung möglicherweise nicht sehr gut ab.
Eine Bibelbotschaft von Pastor Bayless Conley
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