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Göttliche Heilung

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Mit der Geschichte in 2. Mose 15,22 dürften Sie sicher schon ziemlich vertraut sein. Gottes Volk war 400 Jahre lang in Ägypten unter grausamer Sklaverei und Gott hatte es schließlich durch übernatürliche Wunder herausgeführt. Moses ist ihr Anführer und sie sind auf dem Weg in das verheißene Land. Die Stelle, die wir lesen, berichtet über die Zeit kurz bevor die Zehn Gebote gegeben werden, nach der Durchquerung des Roten Meeres. Gott fängt an, sich seinem Volk zu enthüllen und hier gibt es etwas unglaublich wichtiges, das wir sehen müssen.

2. Mose 15,22-26: "Mose ließ Israel ziehen vom Schilfmeer hinaus zu der Wüste Schur. Und sie wanderten drei Tage lang in der Wüste und fanden kein Wasser. Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher nannte man den Ort Mara. Da murrte das Volk wider Mose und sprach: Was sollen wir trinken? Er schrie zum Herrn, und der Herr zeigte ihm ein Holz; das warf er ins Wasser, da wurde es süß. Dort gab er ihnen Gesetz und Recht und versuchte sie und sprach: Wirst du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten all seine Gesetze, so will ich dir keine Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der Herr, dein Arzt. Und sie kamen nach Elim; da waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmbäume. Und sie lagerten sich dort am Wasser."

Beachten Sie, was Gott ihnen am Ende von Vers 26 sagt: "denn ich bin der Herr, dein Arzt", der Herr, der dich heilt. Das ist tatsächlich auch einer von Gottes Namen in der Bibel. Es ist ein umfassender Name: Jahwe Rapha, der Herr ist dein Arzt, der Herr, der dich heilt. Gott enthüllt hier etwas von Seinem Charakter und Seiner Art: "Das bin ich. Das ist mein Name. Ich bin der Herr, dein Arzt. Ich bin der Herr, der dich heilt." Gott ist von Natur aus ein Heiler und was Er von Natur aus ist, das ist Er immer. In Maleachi 3,6 heißt es: "Ich, der Herr, wandle mich nicht." ." Was Gott gestern war, das ist Gott heute; was Gott heute ist, das wird Gott auch morgen sein. Er ändert sich nicht. Wenn Er damals der Arzt Seines Volkes war, dann ist Er auch heute der Arzt seines Volkes.

Das ist deshalb bedeutend, denn Israel kommt gerade nach all den Jahren der Sklaverei aus Ägypten. Sie haben das Rote Meer durchquert und das Rote Meer hat sich über ihren Feinden geschlossen, sie sind auf der anderen Seite, und das ist das Erste, das Gott ihnen mitteilt. Es war eines der wichtigsten Dinge auf Gottes Herzen, das er seinem Volk ans Herz legen wollte. Noch einmal. Noch bevor Gott ihnen die Zehn Gebote gegeben hat, ließ Er sie wissen, dass Er sich um ihr leibliches Wohl kümmern würde. Wie sich eine Mutter um die körperlichen Bedürfnisse ihres Kindes kümmert, noch ehe sie mit der Erziehung des Kindes anfängt, so war Gott hier zu Seinem Volk. Es ist auch aus diesem Grund wichtig, dass das vor den Zehn Geboten geschehen ist. Es hört nicht mit den Zehn Gebote auf, weil es schon vor den Geboten Bestand hatte. Wir sehen daher, dass es ewig Bestand haben sollte, weil Gott es als Gesetz und Recht bezeichnet. Er sagte, dass Er ihnen Gesetz und Recht geben würde, in anderen Worten, er wollte eine dauerhafte Einrichtung schaffen.

So wie Abraham vor dem Gesetz den Zehnten gab und daher auch der Zehnte noch nach dem Gesetz Bestand hat und nicht mit dem Gesetz vergangen ist, so ist es auch mit der Heilung. Gott ist ein heilender Gott. Allein in diesen Versen gibt es für mich genug Hoffnung auf Heilung. Auch das ist wichtig, denn hier schreien die Menschen: "Wir haben kein Wasser." Das Wasser war bitter und Moses schrie zum Herrn. Und was tut der Herr? Er gibt ihm ein Holz. Ist das nicht merkwürdig? Ich meine, da habt ihr ein Problem und Gott zeigt euch ein Holz, aber das Holz war ein Symbol. Das Holz war ein Vorzeichen und ein Schatten. Es wies auf etwas besseres hin und Moses warf das Holz in das bittere Wasser, und das bittere Wasser wurde süß. Freunde, dieses Holz weißt auf ein anderes Holz, an dem der Erlöser gestorben ist, denn im Brief an die Galater heißt es: "Verflucht ist jeder der am Holz hängt." Christus nahm den Fluch von uns als er an diesem Holz hing und wenn ihr das, was Jesus Christus am Holz von Golgotha für uns vollbracht hat, auf die bitteren Krankheiten und Wunden anwendet, dann macht es die bitteren Dinge süß. Das Leben kann unglaublich bitter werden, aber wenn wir die vollbrachte Tat Christi auf die Bitterkeit der Krankheit und Wunden anwenden, dann kann Gott die Situation wenden.

Gott war Seinem Versprechen, der Arzt zu sein, im ganzen Alten Testament treu. Wir finden einen Fall göttlicher und übernatürlicher Heilung nach dem anderen: Während der Wanderung der Israeliten, während der Zeit der Könige, bis hin zum letzten Buch im alten Testament im letzten Kapitel, wo wir in Maleachi 3, 20 die Prophetie lesen: "Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln und ihr sollt herausgehen und springen wie die Mastkälber." Freunde, Gott ist ein Arzt, der heilt.

Schauen Sie mit mir die Worte Davids in Psalm 103,1-2 an: Wir lesen die Worte des Königs David, und er spricht über die Segnungen des Herrn, wenn man Ihn kennt und Ihm dient. Segnung ist ein gutes Wort. Segnungen sind gute Dinge. Sie geben etwas und nehmen nichts weg. Es heißt: Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Das würde David nicht schreiben, wenn es nicht genau diese Neigung gäbe, sie zu vergessen oder fallen zu lassen. Schauen wir Psalm 103,3 an. Hier spricht er von zwei Segnungen. Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. "... dass er dir alle deine Sünden vergibt". Nun, jeder Christ glaubt an diese Segnung, das könnte man keinem ausreden, auch nicht mit Gewalt. Sie sagen: "Nein, es ist so, er vergibt dir alle deine Sünden." Aber wenn die erste Hälfte dieses Verses wahr ist, dann ist die zweite Hälfte mit Sicherheit auch wahr. Die zweite Hälfte des Verses heißt: "... und heilet alle deine Gebrechen." Wenn er alle deine Sünden vergibt, dann kannst du ihm auch vertrauen, dass er alle deine Gebrechen heilt. Und das sind Segnungen!

Noch einmal: Segnungen sind gute Dinge und im Neuen Testament steht im Brief an die Hebräer, dass wir einen besseren Bund auf besseren Verheißungen errichtet haben, denn Jesus ist der Mittler eines besseren Bundes. Die Verheißungen und die Segnungen des Neuen Bundes sind besser als die alten. Stellen Sie sich vor, Ihr Chef käme morgen auf der Arbeit zu Ihnen und sagt: "Wissen Sie was? Wir werden unseren Vertrag mit Ihnen ändern." Denn das bedeutet ein neuer Bund. Wir haben einen neuen Vertrag, der auf neuen Verheißungen aufbaut. Jesus ist der Mittler eines besseren Bundes. Ihr Chef sagt Ihnen: "Wir ändern unseren Vertrag mit Ihnen. Wir kürzen Ihren Urlaub von drei Wochen pro Jahr auf drei Tage jährlich, wir streichen aller Vergünstigungen für die Krankenversicherung und den Zahnersatz und dann kürzen wir noch ihr Gehalt um die Hälfte, dafür arbeiten Sie täglich vier Stunden länger." Statt acht Stunden täglich arbeiten Sie dann also 12 Stunden. Sie denken sich: "Moment! Das ist nicht besser! Sie nehmen mir etwas weg." Das ist offensichtlich und ich kann mir nicht vorstellen, dass es Menschen geben sollte, die dann sagen: "Nun, die Zeit des Heilens ist vorbei, Gott heilt nicht mehr unter dem neuen Recht. Nach dem Neuen Bund können wir nicht mehr erwarten, dass Gott uns heilt." Wenn Gott alle Sünden vergeben und alle Gebrechen unter dem Alten Bund geheilt hat und wir nun einen Neuen Bund haben, der besser ist als der Alte Bund, dann haben sich diese Dinge nicht verändert. Er heilt unsere Gebrechen noch immer.

weiter Es gibt eine weitere Wahrheit, die mich völlig davon überzeugt, dass Gott Sein Volk heute genau so heilen will, wie Er es damals getan hat: das Leben Jesu. Schauen Sie sich nur einmal das Leben Jesu an. Es überzeugt mich davon, dass es Gottes Wille ist, zu heilen und ich will Ihnen zeigen warum.

Im Buch der Sprüche heißt es: "Lass das Wort nicht von deinen Augen weichen." Sie müssen es selbst lesen. Schauen Sie sich also Johannes 14,7 an. Jesus spricht und Er macht hier eine faszinierende Aussage. Er sagte: "Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen."

Jesus sagte weiter in Johannes 14,9: "Wer mich sieht, der sieht den Vater!" Jesus zu sehen, bedeutet den Vater zu sehen, Jesus zu kennen, bedeutet den Vater zu kennen. Jesus ist Gottes Wille in Aktion. Die Art, wie Jesus Sünder behandelte, ist die Art, wie Gott sie behandelt. Jesu Einstellung zu Religiosität, Pomp, Zeremonien und leeren Ritualen ist die gleiche Einstellung, wie sie auch der Vater diesen Dingen gegenüber hat. Und wenn Jesus kommt und den Kranken dient, dann sehen wir das Herz des Vaters und Seine Einstellung zu den Kranken, denn Jesus sagte: "Wenn ihr mich gesehen habt, dann habt ihr den Vater gesehen." Wir wollen also einen Blick auf den ausdrücklichen Willen Gottes, auf Gottes Willen in Aktion werfen. Im Hebräerbrief heißt es sogar, dass Jesus das genaue Ebenbild des Vaters ist. In einer Bibelübersetzung heißt es, Er ist der Abglanz des Göttlichen. Er ist das genaue Ebenbild und der Ausdruck des Vaters.

Schauen wir Matthäus an. Es ist nur eine von vielen, vielen Stellen, die die gleiche Wahrheit sagen. Fangen wir in Matthäus 12,14-15 an. Hier heißt es: "Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten Rat über ihn, wie sie ihn umbrächten. Aber als Jesus das erfuhr, entwich er von dort und eine große Menge folgte ihm und er heilte sie alle."

Wie viele hat er geheilt? Er heilte sie alle. Ich möchte, dass Sie das bemerken: eine große Menge folgte ihn. Es war nicht nur eine Menge, es war eine große Menge. Manche Kommentare schätzen, dass es zu manchen Zeiten eine Menge von bis zu hunderttausend Menschen waren, die Jesus gefolgt sind. Ich finde es interessant, dass Ihm diese riesige Menge gefolgt ist und Er sie alle heilte. In Jesus sehen wir den Vater und vergessen Sie nicht: Er ist der Herr, der sich nicht ändert.

Schauen wir uns Matthäus 14,13-14 an: "Als Jesus das hörte fuhr er von dort weg in einem Boot in eine einsame Gegend allein. Und als das Volk das hörte, folgte es ihm zu Fuß aus den Städten. Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerte ihn, und er heilte ihre Kranken."

Ich möchte, dass Sie Jesu Beweggründe für die Krankenheilung erkennen: es war Mitleid. Er hatte Mitleid mit den Kranken und Leidenden. Es ging nicht darum, Seine Gottheit zu beweisen. Jesus war aus Mitleid gerührt und Er ist auch heute noch der gleiche Jesus voll Mitleid.

Schauen wir uns noch einen anderen Vers in Matthäus 14,35-36 an: "...und brachten allen Kranken zu ihm und baten ihn, dass sie nur den Saum seines Gewandes berühren dürften. Und alle, die ihn berührten, wurden gesund." Auch hier bekommen wir eine Offenbarung des Vaters.

Sehen Sie in Matthäus 15,30. Hier heißt es: "Und es kam eine große Menge zu ihm: Die hatten bei sich Gelähmte, Verkrüppelte, Blinde, Stumme und viele andere Kranke ..." ..." das heißt viele andere mit anderen Arten von Krankheiten und Gebrechen. "... und legten sie Jesus vor die Füße, und er heilte sie." Das ist genau der Ort, wo man sein möchte, wenn man körperlich krank ist. Man muss den Weg zu den Füßen Jesu schaffen (Matth. 15,31). Dort ist eine große Menge. Sie sind blind, sie sind lahm. Es gibt jede Art von Krankheit und Gebrechen, die man sich nur vorstellen kann; aber als sie ihren Weg zu den Füßen Jesu geschafft hatten, wurden Sie geheilt, jeder einzelne von ihnen.

Schauen Sie sich mit mir noch eine andere Geschichte in Matthäus 8,1-2 an. Hier lesen wir eine Geschichte von einem leprakranken Mann. Wenn wir den Bericht im Lukasevangelium lesen würden, stünde da, dass der Mann voller Lepra war. Lukas war Arzt und er nahm diese Dinge genau. Dieser Mann hatte nicht nur irgendwo einen kleinen leprösen Fleck. Sein Körper war voller Aussatz. Hier heißt es: "... Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen." Das ist eine gute Frage. Herr, wenn du willst. Herr, wenn es dein Wille ist. Der Aussätzige war sich nicht sicher, ob es Gottes Wille war, ihn zu heilen oder nicht, und das ist genau die Frage, die auch heute so viele Menschen haben. Er sagte: "Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen." Er hatte keine Probleme mit Gottes Können; er hatte keine Probleme, mit Jesu Können; er war sich einfach nicht sicher hinsichtlich des Wollens.

Vielen Menschen geht es heute ganz genau so. Sie sagen: "Gott kann alles bewirken." Das ist großartig, aber das ist kein Bekenntnis des Glaubens. Ich meine damit, der schrecklichste Sünder auf der Straße könnte Ihnen sagen: "Sicher, wenn Er Gott ist, dann kann er alles bewirken." Aber das reicht als nicht Glaubensbekenntnis. Wir müssen wissen, dass Gott dazu in der Lage ist, aber wir müssen auch wissen, dass Er es will. Erst das reicht für guten Glauben. Und so stellte der Aussätzige die Frage: "Herr, wenn es dein Wille ist ... wenn du es willst, ich weiß, dass du es kannst." Und sehen Sie sich Jesu Antwort an. Das ist wunderschön: "Und Jesus streckte die Hand aus und rührte ihn an und sprach: "Ich will''s tun;..." Mir gefällt die eine Übersetzung, in der es heißt: Selbstverständlich will ich! Ich will es; "... sei rein! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein." Jesus sagte: "Ich will es." Und er sagt auch heute noch: "Ich will es." Noch einmal: Er hat die Menschen nicht einfach geheilt um Seine Gottheit zu beweisen. Er war von Mitleid bewegt.

Die Schrift sagt, dass Er alle geheilt hat, die zu Ihm gekommen sind. Bei diesen riesigen Menschenmengen, bei mehreren Tausend Menschen, die zu Jesus mit allen Arten von Krankheiten, Gebrechen und Schwächen kamen, finden Sie nicht ein einziges Mal, in keinem Evangelium, dass Jesus auch nur zu einem Menschen ein einziges Mal "nein" gesagt hätte. Er sagte nicht ein einziges Mal: "Nein, tut mir leid. Es ist nicht der Wille des Vaters. Er sagte nie: "Ich will nicht." Er sagte nie: "Gott hat das in dich gelegt, Er will, dass du damit lebst." Nein! Jesus hat ohne Unterschiede alle geheilt, die zu Ihm gekommen sind. Jesus sagte: Wenn ihr mich gesehen habt, dann habt ihr den Vater gesehen." Er ist noch immer der gleiche mitleidige Jesus. Im Hebräer 13,8 sagt die Bibel dass Jesus der Gleiche ist, gestern, heute und in Ewigkeit. Was Jesus am See Genezareth getan hat, das tut er auch heute. Was er am See Genezareth getan hat, das tut er für alle Menschen. Er ist der gleiche wunderbare, liebende, starke und mitleidige Jesus, der Er war. Jesus zu sehen bedeutet den Vater zu sehen.

Schauen wir nun in Matthäus 9, 37-38. Hier heißt es: "...Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende."

Hier sehen wir Jesus. Sein mitleidiges Herz ist von der leidenden Menge angerührt und Er heilt alle, die zu Ihm kommen. Wir haben sogar von einigen Fällen gelesen, an anderen Stellen im Evangelium, dass er in den frühesten Morgenstunden den Kranken diente und seine Hände den Leidenden auflegte und alle heilte. Aber Sein mitleidiges Herz ist nicht zufrieden, weil Er sich auf einen geographischen Punkt beschränken muss. Er ist auf Seinen körperlichen Leib beschränkt und wenn man geheilt werden wollte, dann musste man zu Ihm kommen, dorthin, wo Er gerade war. Aber Jesus sagte: "Es ist nicht genug." Und so sagte Er: "Die Ernte ist groß, aber wenige sind die Arbeiter.. Darum bittet, den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende." Und dann ruft er die Zwölf zusammen. Matthäus 10,1: "Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unreinen Geister, dass sie die austrieben und heilten alle Krankheiten und alle Gebrechen."

Es genügte nicht, dass Jesus das tat. Er hat zwölf Weitere um sich versammelt und sie nun ausgeschickt, dass sie den Leidenden Gnade und Heilung in Seinem Namen brächten. Es waren so viele mehr, die von Gott angerührt werden sollten. Aber noch immer war Sein mitleidiges Herz nicht zufrieden. Er sagte: "Nein, es sind noch viel zu viele, die leiden. Es sind noch so viele mehr, die von Gott angerührt werden müssen." Schauen Sie mit mir in Lukas 10,1. Hier heißt es: "Danach setzte der Herr siebzig Jünger ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte wohin er gehen wollte." Und weiter in Lukas 10,8-9 gibt er ihnen unter anderem die Anweisungen: "Und wenn ihr in eine Stadt kommt, und sie euch aufnehmen, dann esst, was euch vorgesetzt wird, und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe." Es sind also nicht nur Jesus und die Zwölf, die heilend dienten, sondern 70 weitere Diener des Evangeliums, Menschen, die vom Geist Gottes gesalbt wurden, dass sie die heilende Kraft Gottes mit hinaus zu den Menschenmassen bringen sollten. Aber wisst ihr was? Noch immer ist Sein großes, mitleidige Herz nicht zufrieden. Er sagt: "Es ist nicht genug. Es gibt zu viele leidende Menschen. Mein Herz bricht für sie!"

Wir kommen zu Markus 16,15-18. Hier spricht Jesus zu seinen Jüngern, kurz vor bevor er in den Himmel aufgenommen wurde. Sehen wir, was er hier spricht: "...Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen in den Händen hochheben, und wenn sie etwas tödliches trinken, wird''s ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird''s besser mit ihnen werden."

Nun, das ist eine wichtige Stelle, vor allem, wenn sie in alle Welt gehen, dann werden sie an manche Orte kommen, wo sie Dinge essen und trinken müssen, die sie normalerweise nicht essen und trinken würden. Aber Er sagt: "He, Ihr seid behütet." Dann sagt er: "Sie ...." Wer sind "sie"? Es sind die, die glauben: Diejenigen, die glauben. SIE! Hier heißt es: "Auf Kranke werden sie die Hände auflegen, so wird''s besser mit ihnen werden." Das ist ein Auftrag, eine Sendung für alle Gläubigen. Wenn Sie an Christus glauben und Hände haben, dann sind Sie dafür verantwortlich. Nun haben Jesus, die zwölf und die siebzig, die er ausgesandt hat, allen gedient, die zu ihnen kamen. Aber das war nicht genug. Er sagt: "Wir brauchen noch mehr!" Alle Gläubigen sind beauftragt, hinaus zu gehen und den Kranken die Hände aufzulegen. Er sagte: "Auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird''s besser mit ihnen werden." Nach dem Evangelium nach Markus sind das die letzten Worte, die Er zu Seinen gesprochen hat, ehe er zur Rechten seines Vaters aufstieg. Wie wichtig ist das? Ich glaube an Heilung.

Wenn Sie in der Apostelgeschichte weiter lesen, dann sehen Sie die junge Kirche in Aktion. Die waren eine Gruppe von göttlich heilenden, glaubenden und tätigen Gläubigen. Bis zum letzten Kapitel in der Apostelgeschichte sehen wir, dass auch noch auf der Insel Malta alle kommen und geheilt werden unter dem Dienst des Paulus. Und das waren fast dreißig Jahre nach dem Pfingsttag. Der Heilungsdienst zieht sich durch die ganze Apostelgeschichte.

Auch in den Briefen finden wir göttliche Heilung. In Jakobus steht etwas sehr, sehr Wichtiges. Hier sehen wir, dass Heilung eine der Weisungen ist, die Gott Seiner Kirche für alle Zeiten gegeben hat. Schauen wir in Jakobus 5,14: "Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl im Namen des Herrn." Das ist eine Weisung für die Kirche zu allen Zeiten. Freunde, das ist für Sie; das ist für mich. Das ist wichtig! Sehen Sie, was in Jakobus 5,15 steht: "Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen" (oder "heilen" - das ist das gleiche Wort im Griechischen).

Wir müssen hier mehrere Dinge betrachten. Es heißt: "Ist jemand unter euch krank?" Es heißt hier nicht: "Dann soll seine Frau anrufen ..." Dann soll irgendjemand für ihn rufen. Hier steht, dass der Kranke rufen soll. Sehen Sie, auch die Kranken müssen etwas Glauben zeigen. Man wird nicht rufen, wenn man nicht glaubt. Hier steht also, dass der Kranke rufen soll und dann sollen die Ältesten ... die geistlich reif sind ... die wissen, wie das geht... lasst sie über ihn oder sie beten, wie auch immer, und mit Öl salben. Das Öl steht nur als Symbol für die Kraft des heiligen Geistes, die auf sie kommt. In dem Öl selbst ist keine Kraft. Es spielt also keine Rolle, ob Sie Olivenöl oder Distelöl nehmen. Salbt sie mit dem Öl im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird die Kranken heilen.

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Eine Bibelbotschaft von Pastor Bayless Conley


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